zeigt nochmals deutlich, dass das Angebot der Arbeitgeber auf stabile Arbeitsverhältnisse und auf Sicherheit und Zukunft in der Papier- und Kunststoffverarbeitung setzt.
Berlin, 22.12.16. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung am 21. Dezember 2016 in Berlin endete nach rund acht Stunden ohne Einigung. Intensive Gespräche haben zu keiner großen Annäherung der Tarifpartner geführt. Die Erwartung der Gewerkschaft von mindestens 0,2 Prozent Lohnerhöhung pro Laufzeitmonat liegt weit über dem Lohnniveau, das die Betriebe in der aktuellen Branchensituation verkraften würden, kritisierte der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V.
Der HPV hat die ver.di-Vorstellung zurückgewiesen und ein verbessertes Angebot unterbreitet: 1,8 Prozent mehr Lohn für 18 Monate ab dem 1.1.2017 und in einem zweiten Schritt 1,5 Prozent für weitere 13 Monate.
„In persönlichen Gesprächen zeigen viele Beschäftigte im Hinblick auf die kräftigen Reallohnsteigerungen der vergangenen Jahre und der schwierigen Situation der Branche Verständnis für die Notwendigkeit moderater Entgelterhöhungen“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Wir streben mit dem Abschluss eine wichtige Weichenstellung an: Mehr Sicherheit für die Arbeitsplätze und mehr Spielraum für Investitionen in die Zukunft. Diesem Ziel steht das Angebot der Gewerkschaft entgegen; ver.di muss seine Blockadehaltung aufgeben.“
Die Verhandlungen werden am 9. Januar 2017 mit der vierten Runde in Berlin fortgesetzt.
Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.
Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org
Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de
Berlin, 16.12.16. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di setzen am 21. Dezember 2016 mit der dritten Runde ihre Tarifverhandlungen in Berlin fort. Die Arbeitgeber erwarten von der Gewerkschaft, dass sie die ungünstigen Wirtschaftsdaten der Branche als Grundlage für die weiteren Gespräche anerkennt.
„Wir wollen gemeinsam und lösungsorientiert mit dem Tarifpartner an einem Abschluss arbeiten, der eine solide Grundlage ist für den künftigen Erfolg der Unternehmen und der Belegschaft“, sagte der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel. Dem steht die bisherige Forderung der Gewerkschaft von fünf Prozent Entgelterhöhung für 12 Monate entgegen. Die Arbeitgeber haben in der letzten Verhandlungsrunde ihr Angebot unterbreitet: 1,3 Prozent Lohnerhöhung mit einer Laufzeit bis zum 31.1.2018. Dies hat die Gewerkschaft zurückgewiesen und stattdessen zu Warnstreiks aufgerufen.
„In der wirtschaftlichen Situation der Branche sind Warnstreiks das falsche Signal. Stattdessen sollte die Gewerkschaft ihre Abwehrhaltung aufgeben und mit realistischen Forderungen an den Verhandlungstisch zurückkehren. Würden wir zu unserem Angebot abschließen, hätten die Beschäftigten seit 2012 Lohnsteigerungen von rund 13,7 Prozent erhalten. Mit Blick auf die Teuerungsrate, die nach verschiedenen Prognosen auch im kommenden Jahr moderat steigen wird, ergibt sich insgesamt ein deutliches Plus im Portemonnaie. Vor diesem Hintergrund kann man davon ausgehen, dass die Beschäftigten sichere Arbeitsplätze einer Lohnerhöhung ohne Augenmaß vorziehen“, stellte Peschel fest.
Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.
Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org
Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de
Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).
wird nochmals deutlich gemacht, wie sehr die Beschäftigten in der Papier- und Kunststoffverarbeitung von dem Angebot der Arbeitgeber tatsächlich profitieren.
wird das in der zweiten Verhandlungsrunde vorgelegte Angebot der Arbeitgeber nochmals dargestellt und erörtert.