Aktuelles

28.09.2017
HPV Pressemitteilung zur Konferenz Digitalisierung

HPV Pressemitteilung zur Konferenz Digitalisierung

Erfolgreiche Konferenz zur Digitalisierung in der Papier- und Kunststoffverarbeitung

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Berlin/Fulda, 19.9.17. Die Veränderungsgeschwindigkeit der digitalen Welt hat erstmals in der Geschichte der Menschheit die Lerngeschwindigkeit überholt – mit weitreichenden Konsequenzen für klassische Bereiche der Aus- und Weiterbildung. Dies ist eine der zentralen Aussagen der Digitalisierungs-Konferenz, die der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. am 12. September 2017 im Kongresszentrum Fulda veranstaltet hat. Unter dem Tagungstitel „Digitalisierung – als Herausforderung für die Aus- und Weiterbildung von Unternehmen in der Papier und Kunststoff verarbeitenden Industrie“ trafen sich über 50 Teilnehmer aus Unternehmen und Landesverbänden der Branche sowie aus Berufs- und Hochschulen.

Marco Weißler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter aus dem Institut für Arbeitsmarkt und Be- rufsforschung (IAB), Frankfurt/Main, und Dr. Heike Krämer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin aus dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn, stellten die allgemeinen Trends auf dem Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter vor bzw. gingen auf die konkreten Herausforderungen im Berufsbild des Packmitteltechnologen ein. Wie ein Veränderungsprozess im Unternehmen erfolgreich mit Maßnahmen des Personalmarketings sowie interner Aus- und Weiterbildung gestaltet werden kann, zeigte ein Praxisfall: Sabrina Scharf, Head of Human Resources der MeillerGHP aus Schwandorf, gab den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die vorgenommenen Veränderungen und deren operative Umsetzung ihres Unternehmens, um dessen Marktfähigkeit zu sichern und auszubauen.

„Die große Resonanz auf unser Veranstaltungsangebot und die lebhafte Diskussion vor Ort haben gezeigt: Die Initiative des HPV für ein solches Format war genau richtig“ sagte Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV. Die Digitalisierung treffe die Papier- und Kunststoffverarbeitung zurzeit zwar etwas langsamer und weniger intensiv als andere Branchen. Gleichwohl sei es von großer Bedeutung, dass sich die Unternehmen dem Thema stellen, um zukunftsfähig zu bleiben und in schwächeren Konjunkturphasen Arbeitsplätze erhalten zu können und Anreize für Auszubildende zu schaffen. Deshalb werde für das kommende Jahr eine Fortsetzung des Formats – ggf. mit verändertem thematischen Schwerpunkt – geplant.

Mehr Agilität, Hinterfragen etablierter Denkstrukturen und intensive Veränderungsbereitschaft forderten die Referenten Henrik Kehren, Inhaber der kehren+partner Managementberatung, Hannover, und Detlev Tschentscher, Geschäftsführer von Thinforest-Solutions, Köln. Während Kehren besonders auf neue Formen und Anbieter der Weiterbildung einging, betonte Tschentscher die sich grundsätzlich rasant verändernden Rahmenbedingungen zahlreicher Branchen. Dass die Papier und Kunststoff verarbeitende Industrie davon unberührt bleibe, sei sehr unwahrscheinlich.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutsch- land. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außer- dem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

10.08.2017
HPV Pressemitteilung

HPV zeichnet die Jahrgangsbesten in Beruf und Studium aus

Preisverleihung für die Jahrgangsbesten Techniker bei der Abschlussfeier in München sowie der besten Bachelorabsolventen an der Hochschule München

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Berlin, 4. August 2017. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. hat auch in diesem Jahr Preisgelder im Gesamtwert von 3.000 Euro für die Jahrgangsbesten in branchenaffinen Ausbildungsberufen und Studiengängen verliehen: für die Technikerausbildung an der Berufsschule München sowie für den Bachelor-Studiengang Papier- und Verpackungstechnik, Studienrichtung Verpackungstechnik Papier/Kunststofftechnologie an der Hochschule München.

„Mit der Besten-Prämierung honoriert der HPV die Anstrengungen der jungen Mitarbeiter und Studenten für unsere Branche. Wir setzen darauf, dass wir auf diesem Weg unsere Branche weiterhin attraktiv und interessant für junge Nachwuchskräfte machen,“ so Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV.
Madlen Rollinger und Mark Wester wurden am 7. Juli 2017 für Ihren Abschluss zum staatlich geprüften Papiertechniker an der Alois Senefelder in München als Jahrgangsbeste ausgezeichnet. Zusammen mit weiteren Absolventen entschieden sie sich nach ihrer Berufsausbildung für eine zweijährige, vollzeitige Weiterbildung zum Papiertechniker. „Wir freuen uns darüber, dass Sie sich für eine Karriere in unserer Wachstumsbranche entschieden haben, sagte Rössing, der die Jahrgangsbesten auf der Abschlussfeier am 7. Juli 2017 ehrte.
Für den besten Abschluss des Bachelor-Studiengangs Papier- und Verpackungstechnik, Studienrichtung Verpackungstechnik Papier/Kunststofftechnologie an der Hochschule München wurde Michael Triebswetter ausgezeichnet; den zweitbesten Abschluss im Studiengang erreichte Tobias Gilch. Beide erhielten ihre Auszeichnung am 28. Juli 2017 in München.
Der HPV verleiht bereits seit vielen Jahren Urkunden und Geldpreise an die besten Absolventen der verschiedenen Ausbildungsbereiche: Die Jahrgangsbesten erhalten jeweils Preisgelder vom 1.000 EUR, die Zweitplatzierten ein Preisgeld von 500 EUR.

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbän-den und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 90.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpoliti-schen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

10.01.2017
HPV Pressemitteilung zum Tarifabschluss am 10. Januar 2017

HPV Pressemitteilung zum Tarifabschluss am 10. Januar 2017

HPV und ver.di einigen sich auf neuen Tarifvertrag in der Papier- und Kunststoffverarbeitung: Arbeitgeber gehen an Belastungsgrenze – Abschluss dennoch Erfolg für Betriebe und Beschäftigte

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Berlin, 10.01.17 – Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di haben sich in der vierten Runde nach 13-stündigen Gesprächen in Berlin in der Nacht zum Dienstag auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

Ab dem 1. Januar 2017 werden die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen der Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie um 2,1 Prozent erhöht; ab 1. April 2018 steigt der Lohn ebenfalls um 2,1 Prozent. Die Einigung sieht eine 24-monatige Laufzeit vor. Der Abschluss gilt vorbehaltlich der schriftlichen Zustimmung der Tarifvertragsparteien bis zum 31. Oktober 2018.

Jürgen Peschel, Verhandlungsführer des HPV, bewertet den Abschluss in Anbetracht der aktuell schwierigen Branchen-Situation als gerade noch vertretbar: „Unser Ziel war es, nach zwei Abschlüssen mit hohen Reallohnsteigerungen, den Unternehmen bessere Handlungsspielräume für Investitionen und gleichzeitig mehr Planungssicherheit zu verschaffen; dies ist mit der heutigen Einigung erreicht worden, auch wenn wir dafür an die Belastungsgrenze gehen mussten. Auch die Belegschaften profitieren von den Lohnerhöhungen. Bei einer weiterhin als mäßig prognostizierten Teuerungsrate sorgen die Entgelterhöhungen mit der aktuellen Einigung und den vergangenen Abschlüssen weiterhin für mehr Geld im Portemonnaie.“
Der Tarifabschluss liegt deutlich unter ver.dis ursprünglicher Forderung nach 5,0 Prozent mit einer Laufzeit von lediglich zwölf Monaten. Dafür hatte die Gewerkschaft drei Verhandlungsrunden lang geworben und zu zahlreichen Warnstreiks aufgerufen.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

09.01.2017
Aushang Nr. 9: Fairer Abschluss für Beschäftigte und Betriebe

Aushang Nr. 9: Fairer Abschluss für Beschäftigte und Betriebe

Aushang Nr. 9: Fairer Abschluss für Beschäftigte und Betriebe

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Mit unserem neunten Aushang "Fairer Abschluss für Beschäftigte und Betriebe" wird der Tarifabschluss vom 10. Januar 2016 mit deutlichen Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmer unserer Branche dargestellt. Der Abschluss bietet ein klares Lohnplus, mehr Investitionsspielräume ud eine bessere Planungssicherheit für unsere Unternehmen.


05.01.2017
HPV Pressemitteilung zur vierten Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung am 9. Januar 2017

HPV Pressemitteilung zur vierten Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung am 9. Januar 2017

Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung: Jetzt muss sich auch ver.di endlich bewegen

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Berlin, 5.01.17. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di setzen am 9. Januar 2017 mit der vierten Runde ihre Tarifverhandlungen in Berlin fort. Der HPV erwartet von der Gewerkschaft, dass sie endlich ihre Blockadehaltung der vergangenen Runden aufgibt und auf die Arbeitgeber zugeht.

Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, kritisiert, dass ver.di immer noch an dem Ziel einer Lohnerhöhung von 5 Prozent und einer Laufzeit von 12 Monaten festhält: „Wir haben uns in der letzten Runde bewegt und unser Angebot abermals modifiziert. Unser verbessertes Angebot sieht 1,8 Prozent mehr Lohn für 18 Monate ab dem 1.1.2017 vor; in einem zweiten Schritt soll es eine weitere Entgelterhöhung von 1,5 Prozent für 13 Monate geben. Damit bewegen wir uns in einem Rahmen, der sich für viele Teilbereiche der Branche bereits an der äußeren Grenze bewegt. Die Tarifpartner führen branchenspezifische Verhandlungen, die sich ausschließlich an den Gegebenheiten unserer Branche orientieren sollten und nicht an der allgemeinen, gesamtwirtschaftlichen Lage. Daher erwarten wir von ver.di einen realistischen Blick auf die Situation in der Papier- und Kunststoffverarbeitung. Nur so kommen wir zu einem fairen Abschluss“.

Eine Einigung hält Peschel trotz der bisherigen starren Position am 9. Januar für möglich: „Für viele Mitarbeiter sind unsere Argumente plausibel – das haben meine Kollegen und ich in zahlreichen persönlichen Gesprächen mit den Beschäftigten erfahren. Die Belegschaften profitieren auch weiterhin von den kräftigen Reallohnsteigerungen der letzten Jahre; jetzt kommt es ihnen neben einer klaren Lohn- vor allem auch auf eine sichere Zukunftsperspektive an. Diese kann es jedoch nur geben, wenn der Tarifabschluss die schwierige wirtschaftliche Situation in weiten Teilen unserer Branche berücksichtigt“, so der HPV-Verhandlungsführer.

Die vierte Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di beginnt am 9. Januar 2017 um 15.00 Uhr im NH COLLECTION Hotel, Friedrichstraße 95, 10117 Berlin. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
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E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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