Pressemitteilungen


31.03.2026
HPV Pressemitteilung 01/2026

„Politik muss angekündigte Reformen zügig und umfassend angehen“

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• Zweite Entgelterhöhung in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie im laufenden Tarifvertrag
• Moderate Inflationsrate sorgte bisher für reales Lohnplus
• Künftige Verteilungsspielräume in der Papier- und Kunststoffverarbeitung bleiben aufgrund der aktuellen Branchensituation sehr eng

Berlin, 30.03.26. Die Unternehmen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie erhöhen zum 1. Mai die Löhne und Gehälter um 2,4 Prozent. Bereits im Juli des Vorjahres wurden die Entgelte um 2,0 Prozent angehoben. Die dritte Stufe der Entgelthöhung des laufenden Tarifvertrags wird am 1. Januar 2027 mit weiteren 1,1 Prozent folgen.

„Mit den Erhöhungen der Löhne und Gehälter von insgesamt 5,5 Prozent haben die Arbeitgeber beim letzten Tarifabschluss Wort gehalten: Wir stehen auch in herausfordernden Zeiten in der Papier- und Kunststoffverarbeitung zu unseren Beschäftigten. Bei der zuletzt gesunkenen Inflation verblieb bislang ein adäquates Plus im Portemonnaie“, sagte HPV-Präsident und Verhandlungsführer Jürgen Peschel. Inwieweit die aktuellen Krisen und Kriege den Anstieg der Inflationsrate wieder befeuern werden, bleibe abzuwarten, auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein dürfte.

„Trotz des für Arbeitgeber und Arbeitnehmer fairen Tarifabschlusses ist auch für unsere Unternehmen jede zusätzliche Belastung aktuell nur äußerst schwierig zu stemmen. Wir befinden uns weiterhin in einer Rezession, die die Branche fest im Griff hat: Wir haben die Umsatzrückgänge der vergangenen Jahre nicht vollständig kompensieren können. Die Menschen in Deutschland sind durch die vielfältigen Krisen der letzten Zeit stark verunsichert, was sich dauerhaft in einem eher zurückhaltenden Konsumverhalten niederschlägt“, so Peschel.

Auf der Kostenseite sehe es auch nicht besser aus, konstatierte der HPV-Präsident: „Hat bereits der Ukrainekrieg für viele zusätzliche Herausforderungen gesorgt, verschärft der Krieg im Iran und im Nahen Osten die Situation massiv. Die Kosten für Logistik, Energie und die meisten Grundstoffe werden vor diesem Hintergrund weiter anziehen, die Planungssicherheit für die Unternehmen ist schlichtweg nicht mehr vorhanden.“
Deshalb komme es jetzt darauf an, dass die Politik die lang angekündigten Reformen zügig und umfassend angehe. „Der Standort Deutschland ist für viele Unternehmen unserer Branche unattraktiv geworden: Überbordende Bürokratie, eine immense Steuer- und Abgabenlast sowie hohe Energiekosten haben sich zu einem großen und dauerhaften Wettbewerbs- und Standortnachteil entwickelt. Dies führe dazu, dass Betriebsschließungen oder -verlagerungen ins Ausland von nicht wenigen Arbeitgebern mittlerweile als berechtigte Alternative zum Status Quo angesehen werden. Im schlimmsten Fall sorgen auch vermehrte Insolvenzen dafür, dass Arbeitsplätze dauerhaft verloren gehen. Insofern kommt es jetzt darauf an, dass die Politik endlich die richtigen Signale setzt und die Rahmenbedingungen deutlich verbessert“, forderte Peschel.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)

31.03.2026


07.08.2025
HPV Pressemitteilung 05/2025

HPV zeichnet die Jahrgangsbesten im Studium Verpackungstechnik aus

Preisverleihung für die besten Bachelorabsolventen an der Hochschule München

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Berlin, 1. August 2025. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. verleiht auch in diesem Jahr wieder Preisgelder an die jahrgangsbesten Bachelorabsolventen/innen. Traditionell zeichnet der HPV seit vielen Jahren die besten Absolventen/innen der verschiedenen Ausbildungsbereiche aus – mit Urkunden und Geldpreisen in einem Gesamtwert von bis zu 4.500 EUR. Die Jahrgangsbesten erhalten jeweils Preisgelder vom 1.000 EUR, die Zweitplatzierten ein Preisgeld von 500 EUR.

„Mit der Besten-Prämierung honoriert der HPV seit vielen Jahren die Anstrengungen der jungen Talente in unserer Branche. Wir setzen darauf, dass wir auf diesem Weg unsere Branche weiterhin attraktiv und interessant für die Nachwuchskräfte gestalten,“ so Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV.

In diesem Jahr wurden Preisgelder für den Bachelor-Studiengang Papier und Verpackung, Studienrichtung Verpackungstechnik und Kunststofftechnologie an der Hochschule München ausgelobt.

Für den besten Abschluss dieses Bachelor-Studiengangs an der Hochschule München wurde Nomi Fritsch ausgezeichnet; den zweitbesten Abschluss erzielte Viola Schattschneider. Beide erhielten ihre Auszeichnung am 31. Juli 2025 in München. „Verpackungstechnik ist längst keine Nische mehr. Sie ist eine Schlüsseldisziplin. Für Klimaschutz, Ressourcenschonung, Digitalisierung – und dafür, dass Produkte sicher, effizient und nachhaltig dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“, sagte Rössing, der die Jahrgangsbesten auf der Abschlussfeier ehrte.

Im Rahmen der Jahrestagung des HPV in Berlin am 27. Juni 2025 waren bereits die drei besten Beiträge von Auszubildenden der Branche zum Thema „Verpackung mal anders…“ mit Sachpreisen prämiert worden. Die Jury prämierte die Einsendungen der Auszubildenden von Brohl Wellpappe, Kolb Wellpappe und Graphic Packaging International.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)

06.11.2024
HPV Pressemitteilung 04/2024

Maßvolle Lohnforderungen im Interesse von Beschäftigten und Unternehmen

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  • Dritte Entgelterhöhung in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ab Dezember
  • Niedrige Inflationsrate sorgt für reales Lohnplus;
  • Bei kommenden Tarifverhandlungen Arbeitsplatzsicherheit und Tarifbindung nicht aufs Spiel setzen

Berlin, 4.11.24. Die Unternehmen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie erhöhen zum 1. Dezember die Löhne und Gehälter um 1,4 Prozent. Bereits im September des Vorjahres und im August dieses Jahres wurden die Entgelte um 5,1 bzw. um 2,1 Prozent angehoben. Außerdem erhielten die Beschäftigen eine Inflationsausgleichsprämie von insgesamt 2.000 Euro.

„Mit den Entgelterhöhungen von insgesamt 8,6 Prozent und der zusätzlichen steuerfreien Inflationsausgleichsprämie haben die Arbeitgeber beim letzten Tarifabschluss gezeigt, dass sie in außergewöhnlichen Zeiten zu ihren Beschäftigten stehen. Vor dem Hintergrund der massiv gesunkenen Inflation verbleibt jetzt ein deutliches Plus im Portemonnaie. In dieser Hinsicht seien auch die Prognosen der Bundesregierung für die Teuerungsrate von 2,0 Prozent für 2025 erfreulich“, sagte HPV-Präsident Jürgen Peschel.

„Für die meisten Unternehmen unserer Branche war mit dem vereinbarten Tarifabschluss die Belastungsgrenze erreicht. Mit Blick auf die nächste Verhandlungsrunde lässt sich konstatieren: Die krisenhafte Situation in der Papier- und Kunststoffverarbeitung hat sich leider deutlich verfestigt, teilweise sogar verschlimmert: Unser Gesamtumsatz ist nach einem mauen ersten Halbjahr um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen; die schwache Binnennachfrage sorgt für stark rückläufige Auftragseingänge im Verpackungsbereich von bis zu 20 Prozent“, so Peschel.

Zusätzlich zu den Herausforderungen auf der Einnahmenseite kommen die gestiegenen Material- und Logistikkosten auf der Ausgabenseite. Auch die Kunden der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie leiden unter diesen und weiteren Krisenfaktoren – das verschärft die Probleme für die Branche zusätzlich.

„Nimmt man die für viele Unternehmen unserer Teilbranchen bestehenden Schwierigkeiten zusammen, dann bleibt – auch vor dem Hintergrund einer mittlerweile äußerst moderaten Inflation – eine eindeutige Botschaft für die im nächsten Jahr startenden Tarifverhandlungen: Maßvolle Lohnforderungen sind im Interesse beider Verhandlungs-partner. Sie stärken die Rahmenbedingungen für sichere Arbeitsplätze und die Tarifbindung, konstatierte der HPV-Präsident.

 

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 23 45 32 62
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

01.08.2024
HPV Pressemitteilung 03/2024

HPV zeichnet die Jahrgangsbesten in Beruf und Studium aus

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Preisverleihung für die jahrgangsbesten Techniker bei den Abschlussfeiern in Altenburg und München sowie der besten Bachelorabsolventen an der Hochschule München

Berlin, 01. August 2024. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. verlieh auch in diesem Jahr wieder Preisgelder für die jahrgangsbesten Techniker/innen und Bachelorabsolventen/innen. Traditionell zeichnet der HPV seit vielen Jahren die besten Absolventen/innen der verschiedenen Ausbildungsbereiche aus – mit Urkunden und Geldpreisen in einem Gesamtwert von 4.500 EUR. Die Jahrgangsbesten erhalten jeweils Preisgelder vom 1.000 EUR, die Zweitplatzierten ein Preisgeld von 500 EUR.

„Mit der Besten-Prämierung honoriert der HPV die Anstrengungen der jungen Mitarbeitenden und Studierenden für unsere Branche. Wir setzen darauf, dass wir auf diesem Weg unsere Branche weiterhin attraktiv und interessant für junge Nachwuchskräfte machen,“ so Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV.

In diesem Jahr wurden wieder Preisgelder in zwei Kategorien ausgelobt. Für die Technikerausbildung an den Berufsschulen in Altenburg (Thüringen) und München sowie für den Bachelor-Studiengang Papier und Verpackung, Studienrichtung Verpackungstechnik und Kunststofftechnologie an der Hochschule München.

Bereits am 15. Juni 2024 wurden Lukas Klimpel und Fabian Burggraf für Ihrem Abschluss zum Staatlich geprüften Papiertechniker an der Berufsschule in Altenburg ausgezeichnet. Beide hatten sich für die in Altenburg angebotene berufsbegleitende vierjährige Weiterbildung zum Papiertechniker entschieden.

Janik Witzel und Oliver Gremer wurden am 24. Juli 2024 für Ihren Abschluss zum Staatlich geprüften Papiertechniker an der Alois Senefelder Berufsschule in München als Jahrgangsbeste ausgezeichnet. Zusammen mit sechs weiteren Absolventen entschieden sie sich nach ihrer Berufsausbildung für eine zweijährige Weiterbildung in Vollzeit zum Papiertechniker.

Für den besten Abschluss des Bachelor-Studiengangs Verpackungstechnik und Verfahrenstechnik Papier, Studienrichtung Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit an der Hochschule München, wurde Jan Schneider ausgezeichnet; den zweitbesten Abschluss im Studiengang erreichte Benjamin Spöttle. Beide erhielten ihre Auszeichnung am 31. Juli 2024 in München. „Wenn Sie bisher von einer Influencer-Karriere geträumt haben, können Sie genau jetzt damit starten. Erzählen Sie allen, wie gut die Bedingungen in Ihrem Studium waren. Wie groß die Chancen für einen guten Job sind. Und natürlich auch, wie spannend, vielfältig und herausfordernd Ihre Arbeit ist.“, sagte Rössing, der die Jahrgangsbesten auf der Abschlussfeier ehrte.

 

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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