Pressemitteilungen

23.08.2019
HPV Pressemitteilung 07/2019

Veranstaltung zum Thema "Lebensbegleitendes Lernen"

HPV lädt zur Veranstaltung "Lebensbegleitendes Lernen" in Fulda ein

Berlin, 23.08.19 – Bereits zum dritten Mal organisiert der HPV eine bundesweite Veranstaltung zu einem branchenrelevanten Thema: Die diesjährige Veranstaltung „Lebensbegleitendes Lernen – Fachkräftesicherung für Unternehmen in der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie“ richtet sich gezielt auch an kleine und mittlere Unternehmen. Lebensbegleitendes Lernen wird in Zeiten des Fachkräftemangels immer wichtiger, um Fachkräfte zu finden, zu halten, zu binden und weiterzubilden. Die diesjährige Veranstaltung findet am 7. November 2019 in Fulda statt.

Der HPV konnte zwei ausgewiesene Experten auf dem Gebiet des Lebensbegleitenden Lernens gewinnen, die Ihnen theoretische und praktische Möglichkeiten zur Umsetzung in Ihrem Unternehmen vermitteln werden. Herr Prof. Dr. Heister vom Bundesinstitut für Berufsbildung, Leiter des Bereichs Initiativen für die Berufsbildung und Honorarprofessor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, stellt die „Gebrauchsanweisung fürs lebenslange Lernen“ vor. In dieser zusammen mit der Vodafone-Stiftung durchgeführten Studie wurden mehr als 10.000 Mitarbeiter aus deutschen Unternehmen zum Lebensbegleitenden Lernen befragt.

Sven Königer, Dezernatsleiter Controlling, SAP-Management und Wissensmanagement sowie Koordinator Revision und Integrität der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW), stellt einen innovativen Software-Ansatz zum Lebenslangen Lernen vor, der sich bereits innerhalb seiner Organisation bewährt hat.

Die Unternehmen der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie werden im zweiten Teil der Veranstaltung die Möglichkeit haben, eigene Konzepte, Best-Practice-Beispiele und Maßnahmen für lebensbegleitendes Lernen mit den Experten und anderen Unternehmerinnen und Unternehmern zu diskutieren.

Die Anmeldung zur Konferenz sowie weitere Informationen finden Sie auf der Webseite https://lebensbegleitendes-lernen.hpv-ev.org.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

01.08.2019
HPV Pressemitteilung 06/2019

HPV zeichnet die Jahrgangsbesten in Beruf und Studium aus

Preisverleihung für die jahrgangsbesten Techniker bei der Abschlussfeier in München sowie der besten Bachelorabsolventen an der Hochschule München

Berlin, 01. August 2019. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. verlieh auch in diesem Jahr wieder Preisgelder für die jahrgangsbesten Techniker/innen und Bachelorabsolventen/innen. Traditionell zeichnet der HPV seit vielen Jahren die besten Absolventen/innen der verschiedenen Ausbildungsbereiche aus – mit Urkunden und Geldpreisen in einem Gesamtwert von 3.000 EUR. Die Jahrgangsbesten erhalten jeweils Preisgelder vom 1.000 EUR, die Zweitplatzierten ein Preisgeld von 500 EUR.

Am 24. Juli 2019 veranstaltete das Berufliche Schulzentrum Alois Senefelder in München eine Abschiedszeremonie für die Absolventinnen und Absolventen der verschiedenen Ausbildungsgänge Maschinen- und Anlagenführung, Druckverarbeitung, Druck und Siebdruck, Druck- und Medientechnik, Buchebindetechnik, Fotografie und Mediengestaltung.

Darunter waren auch die Techniker Papierverarbeitung, die nach ihrer Ausbildung diese zweijährige Weiterbildung an der Fachschule für Drucktechnik und Papierverarbeitung erfolgreich durchlaufen haben. Bester des diesjährigen Jahrgangs war Robert Zerhusen. Erik Wölm, Referent für Berufsbildung und Öffentlichkeitsarbeit beim HPV, überreichte die Urkunde und Prämie.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden am 31. Juli 2019 Fabian Mudersbach, Fiona Nhan und Selin Caner. Alle drei absolvierten sehr erfolgreich den Bachelorstudiengang Verpackungstechnik und Kunststofftechnologie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München. In diesem siebensemestrigen Studiengang wurden den Absolventinnen und Absolventen vor allem technische Inhalte zu den drei Ausgangsstoffen Papier, Pappe und Kunststoff vermittelt. Die Urkunden und Prämien überreichte Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

20.02.2019
HPV Pressemitteilung 05/2019

Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitende Industrie: Durchbruch in der fünften Verhandlungsrunde

Berlin, 20.02.19 – Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di haben sich in der fünften Runde nach rund zwölfstündigen Gesprächen in Berlin in der Nacht zum Mittwoch auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

Ab dem 1. März 2019 werden die Löhne und Gehälter der Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie um 2,8 Prozent erhöht; die Ausbildungsvergütungen steigen um 90 Euro. In einer zweiten Stufe werden die Löhne und Gehälter ab dem 1. März 2020 um 2,7 Prozent angehoben. Die Einigung sieht eine 27-monatige Laufzeit vor. Für die Tapetenindustrie wurde eine tarifliche Sonderregelung vereinbart. Der Abschluss gilt vorbehaltlich der schriftlichen Zustimmung der Tarifvertragsparteien bis zum 31. Januar 2021.

Jürgen Peschel, Verhandlungsführer des HPV, bewertet den Abschluss für die Unternehmen als gerade noch vertretbar. Dennoch sei das Ziel erreicht worden, die schwierige Situation in vielen Teilbranchen beim Tarifabschluss zu berücksichtigen und gleichzeitig die Leistungen der Belegschaft im Rahmen des Möglichen zu honorieren: „Unsere Beschäftigten profitieren von den Lohnerhöhungen, mit der zusätzlichen Steigerung der Ausbildungsvergütungen geben wir ein deutliches Zukunftssignal an unseren Ausbildungsnachwuchs. Insgesamt bedeutet der Abschluss für die Beschäftigten ein klares Plus im Portemonnaie; vor allem vor dem Hintergrund der weiterhin niedrig prognostizierten Teuerungsrate. Die Betriebe gewinnen mit diesem Abschluss für einen längeren Zeitraum Planungssicherheit und die bereits eingeschränkten finanziellen Spielräume werden nicht allzu sehr weiter verengt. Besonders unter dem Aspekt der sich eintrübenden Konjunktur ist der Abschluss allerdings absolut an der Grenze“, sagte Peschel.

Insgesamt liegt der Tarifabschluss deutlich unter der ursprünglichen ver.di-Forderung nach 6,0 Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten. Dafür hatte die Gewerkschaft lange geworben und zum Teil zu massiven Streiks aufgerufen.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org
Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 2345 3262
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

14.02.2019
HPV Pressemitteilung 04/2019

Fünfte Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung: Arbeitgeber setzen auf Vernunft bei ver.di und zeigen sich abschlussbereit

Berlin, 14.2.2019. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) und die Gewerkschaft ver.di setzen am 19. Februar ihre Tarifverhandlungen in Berlin fort. Die Arbeitgeber streben in dieser fünften Runde weiterhin einen gemeinsamen Abschluss an; die Verhandlungen sind daher zeitlich unbefristet. Nachdem es in der letzten Runde keine Annäherung zwischen den Tarifparteien gab, setzt der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel darauf, dass sich die Gewerkschaft flexibler zeigen wird.

„Mit Blick auf die sich eintrübende Konjunktur erwarten wir, dass sich bei ver.di die Vernunft durchsetzen wird. Bei einer prognostizierten Preissteigerungsrate von 1,5 Prozent im laufenden Jahr bietet unser Angebot von 4,6 Prozent mehr Lohn schließlich ein echtes Plus für die Beschäftigten im Geldbeutel. Wir haben damit eine gute Grundlage für die weiteren Verhandlungen und einen fairen Tarifabschluss geschaffen“, sagte Peschel.

„Die Situation in vielen Teilbranchen war bereits in den letzten Jahren recht angespannt; das haben wir sachlich, detailliert und mit treffenden Argumenten begründet. Zu unserer bereits schwierigen branchenspezifischen Situation kommt nun noch ein stotternder Konjunkturmotor hinzu, von den bestehenden wirtschaftlichen Risiken in Europa und der Welt ganz zu schweigen. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben haben uns signalisiert, dass unser Angebot durchaus fair ist, auch und gerade vor dem Hintergrund, dass die letzte Lohnerhöhung noch nicht einmal ein Jahr zurückliegt. Sie haben ein Gespür dafür, dass Tarifabschlüsse, die Arbeitsplätze gefährden, ein vergiftetes Geschenk sind. Wir setzen darauf, dass diese Botschaft auch bei ver.di ankommt. Aktuell wurde dies bei Tarifabschlüssen in anderen Branchen von Gewerkschaften gezeigt“, sagte Peschel.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org
Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 2345 3262
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

 


15.01.2019
HPV Pressemitteilung 03/2019

Vierte Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung ohne Einigung: Arbeitgeber haben abschlussnahes Angebot vorgelegt – ver.di bewegt sich nicht

Berlin, 15.01.19. Die vierte Runde der Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie am 14. Januar 2019 in Berlin endete in der Nacht zum Dienstag ohne Einigung. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) hat abermals ein deutlich verbessertes Angebot vorgelegt: 4,6 Prozent mehr Lohn für 26 Monate ab dem 1. April 2019, in der ersten Stufe 2,5 Prozent und in einem zweiten Schritt ab dem 1. April 2020 um weitere 2,1 Prozent. Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen ab dem 1. April 2019 um 90 EUR angehoben werden. Die Arbeitgeber kritisierten daraufhin das zu gering modifizierte Angebot der Gewerkschaft ver.di: 6,8 Prozent bei einer Laufzeit von 28 Monaten.

„Wir haben in vier Verhandlungsrunden die aktuell schwierige wirtschaftliche Situation in vielen Teilbranchen der Papier- und Kunststoffverarbeitung ausführlich erörtert. Gleichzeitig haben wir immer signalisiert, dass wir die Leistungen unserer Beschäftigten im Rahmen der Möglichkeiten honorieren wollen“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel.

„Unser aktuelles Angebot ist attraktiv; wir sind der Gewerkschaft ein großes Stück entgegengekommen. Auch die von uns geforderte Öffnungsklausel stellt für unsere Beschäftigten keinen Nachteil dar: Unternehmen, die Verluste schreiben, sollen die Entgelterhöhung um sechs Monate verschieben können. Dies ist eine Maßnahme für Ausnahmesituationen, die auch dazu beiträgt, Arbeitsplätze zu sichern.“
Peschel kritisierte, dass die geringe Beweglichkeit der Gewerkschaft enttäuschend gewesen sei – vor allem unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Lage in den Teilbranchen: „Wir erwarten von ver.di mehr Realismus und einen Fokus auf die branchenspezifische Lage der Papier- und Kunststoffverarbeitung“, sagte der HPV-Verhandlungsführer.

Die Verhandlungen werden am 19. Februar 2019 mit der fünften Runde in Berlin fortgesetzt.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org
Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 2345 3262
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

Unsere Mitgliedsverbände

Sie verwenden Microsoft Internet Explorer.
Um Probleme bei der Anzeige dieser Website zu vermeiden, wechseln Sie bitte zu einem moderneren Browser.