Pressemitteilungen

19.02.2020
HPV Pressemitteilung 02/2020

Mehr Geld für Beschäftigte in der Papier- und Kunststoffverarbeitung

Löhne und Gehälter steigen ab März um 2,7 Prozent

Berlin, 19.02.20. Ab dem 1. März 2020 steigen die Löhne und Gehälter der Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie um 2,7 Prozent. Dies ist die zweite Stufe des im letzten Jahr ausgehandelten Tarifabschlusses, teilte der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) mit. Bereits zum 1. März 2019 waren die Entgelte um 2,8 Prozent angestiegen; die Ausbildungsvergütungen waren zum gleichen Zeitpunkt um 90 Euro erhöht worden.

„Die Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie profitieren gleich doppelt von der aktuellen Entgelterhöhung: Die kontinuierlich wachsenden Löhne und Gehälter und die mäßige Teuerungsrate bescheren den Beschäftigten einen ordentlichen Realzuwachs bei den Einkommen“, sagte HPV-Präsident Jürgen Peschel. Die Entgelte sind seit 2012 um 22,1 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat die niedrige Inflationsrate nur um 11,6 Prozent zugelegt (unter Annahme der aktuellen Prognosen für 2020). Dies führt im Ergebnis dazu, dass die Beschäftigten unter dem Strich 10,5 Prozent mehr Geld im Portemonnaie haben.

Mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation der Branche mahnt der HPV-Präsident, dass diese für die Beschäftigen positive Entwicklung keine Einbahnstraße sein darf: „Die Betriebe werden aktuell und künftig durch vielfältige Veränderungen herausgefordert: Die deutsche Wirtschaft hat im letzten Quartal 2019 stagniert. Hinzukommt der Druck durch preiswertere Wettbewerber, vor allem im benachbarten Ausland und durch hohe Betriebskosten, um nur einige Beispiele zu nennen. Jetzt kommt es darauf an, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam finanzielle Spielräume erwirtschaften“, sagte Peschel. „Nur so kann es gelingen, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche für den Standort Deutschland dauerhaft zu erhalten. Insoweit ist es auch im Interesse der Beschäftigten und ihrer Vertreter, dass sich die Schere zwischen der Entgelterhöhung und den betriebswirtschaftlichen Kennziffern mittelfristig wieder schließt, damit die Arbeitsplätze der Branche auch in Zukunft sicher sind.“

Der Tarifvertrag läuft noch bis zum 31. Januar 2021. In der Papier- und Kunststoffverarbeitung sind zur Zeit rund 100.000 Mitarbeiter in rund 600 Betrieben beschäftigt.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org
Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 2345 3262
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

30.01.2020
HPV Pressemitteilung 01/2020

Papier- und Kunststoffverarbeitung: Tarifvertrag zur Förderung der Altersvorsorge wieder in Kraft gesetzt

HPV und Verdi einigen sich auf Modifikationen bei der Entgeltumwandlung

Berlin, 30.01.20. Die Verhandlungen zum Tarifvertrag zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge zwischen dem Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) und der Gewerkschaft Verdi konnten in der zweiten Runde am 27. Januar 2020 in Berlin abgeschlossen werden: Der gekündigte Tarifvertrag wird mit wenigen Änderungen rückwirkend zum 1. Januar 2020 wieder in Kraft gesetzt.

Die wichtigste Anpassung bezieht sich auf die Entgeltumwandlung: Alle Arbeitnehmer erhalten ab 1. Januar 2020 einen Arbeitgeberbeitrag in Höhe von 12 Prozent des umgewandelten Entgelts, das in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder in einen Pensionsfonds eingebracht wird. Voraussetzung hierfür ist, dass der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Von der Regelung profitieren alle Beschäftigten, die bereits Entgeltumwandlungsvereinbarungen abgeschlossen haben oder neu abschließen werden. Sofern Arbeitgeber bereits heute Beiträge zur Altersvorsorge freiwillig leisten, können diese in vollem Umfang angerechnet werden.

HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel bewertete den Abschluss positiv: „Wir begrüßen, dass die Tarifvertragsparteien gemeinsam einen Weg gefunden haben, branchenspezifische Regelungen abseits der Gesetzeslage zu vereinbaren. Für unsere Beschäftigten bedeutet dies den Aufbau einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge, die die gesetzliche Rente ergänzt.“

Der wieder in Kraft gesetzte, modifizierte Tarifvertrag läuft bis zum 31. Dezember 2023 und kann mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
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T 0151 / 2345 3262
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Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

18.11.2019
HPV Pressemitteilung 08/2019

PDF-Versionen garantieren durch ständige Aktualisierung den neuesten Stand der Ausbildungsinhalte

Neuauflage des Handbuchs für Packmitteltechnologen

Berlin. 18.11.19. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) hat alle Bände des Handbuchs für Packmitteltechnologen grundlegend überarbeitet und bietet jetzt aktuelle gedruckte und digitale Versionen an. Dies teilte der Verband im Rahmen einer Pressemitteilung mit. Das dreiteilige Standardwerk richtet sich an alle Auszubildenden zum Packmitteltechnologen und unterstützt sie dabei, den Beruf zu erlernen.

„Der HPV engagiert sich traditionell für die Aus- und Weiterbildung in den Berufsfeldern der Papier- und Kunststoffverarbeitung“, sagte HPV-Hauptgeschäftsführer Stefan Rössing. Mit dem Handbuch für Packmitteltechnologen verbessern wir das Wissensfundament unserer jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, indem wir praxisnahe Lerninformationen bieten. Diese orientieren sich am Rahmenlehrplan und wurden von Experten aus Berufsschulen und Unternehmen erarbeitet und zusammengestellt. Diesen Autoren des Handbuchs danken wir als Verband sehr herzlich.“

Im Rahmen der weiteren Überarbeitung wurden die einzelnen Kapitel mit QR-Codes versehen. Ein Scan der Codes führt die Nutzer zu einem Wiki auf dem Portal mediencommunity.de. Dort haben sie die Möglichkeit, das Handbuch durch Filme und weitere Online-Inhalte zu ergänzen und zu aktualisieren.

Inhaltlich orientiert sich der erste Band an den Anforderungen an die Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr. Vermittelt werden die Lernfelder „Packmittelfunktionen ermitteln und betriebliche Strukturen vergleichen“, „Packstoffe auswählen“, „Standardisierte Packmittel herstellen“ und „Baugruppen überwachen und instand halten“.

Der zweite Band für das zweite Ausbildungsjahr vermittelt die Lernfelder „Werkzeuge herstellen und vorbereiten“, „Materialfluss gewährleisten und Fertigungsanlagen rüsten“, „Logistische Prozesse steuern“ sowie „Packmittel entwickeln und Produktionsprozesse planen“.

Der dritte Band des Handbuchs für Packmitteltechnologen richtet sich an die Auszubildenden des dritten Ausbildungsjahres. Er behandelt die Lernfelder „Packstoffe bedrucken und veredeln“, „Fertigungsanlagen steuern“ und „Qualität“. Abschließend enthält er das Lernfeld „Packmittel herstellen“, das den Auszubildenden vermittelt, wie sie eigenständig ein Packmittel- Projekt durchführen können – eine wichtige Grundlage für die Abschlussprüfung.

Um die Inhalte des Handbuchs laufend ergänzen und aktualisieren zu können, bietet der HPV eine PDF-Datei an. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, entweder alle drei Bände als Gesamtband herunterzuladen oder die Lernfelder jeweils einzeln. Für Mitgliedsunternehmen der Arbeitgeberverbände halten die jeweiligen Landesverbände gebundene Exemplare der einzelnen Bände vor. Diese können direkt bei dem jeweils zuständigen Landesverband angefordert werden.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org
Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
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E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

23.08.2019
HPV Pressemitteilung 07/2019

Veranstaltung zum Thema "Lebensbegleitendes Lernen"

HPV lädt zur Veranstaltung "Lebensbegleitendes Lernen" in Fulda ein

Berlin, 23.08.19 – Bereits zum dritten Mal organisiert der HPV eine bundesweite Veranstaltung zu einem branchenrelevanten Thema: Die diesjährige Veranstaltung „Lebensbegleitendes Lernen – Fachkräftesicherung für Unternehmen in der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie“ richtet sich gezielt auch an kleine und mittlere Unternehmen. Lebensbegleitendes Lernen wird in Zeiten des Fachkräftemangels immer wichtiger, um Fachkräfte zu finden, zu halten, zu binden und weiterzubilden. Die diesjährige Veranstaltung findet am 7. November 2019 in Fulda statt.

Der HPV konnte zwei ausgewiesene Experten auf dem Gebiet des Lebensbegleitenden Lernens gewinnen, die Ihnen theoretische und praktische Möglichkeiten zur Umsetzung in Ihrem Unternehmen vermitteln werden. Herr Prof. Dr. Heister vom Bundesinstitut für Berufsbildung, Leiter des Bereichs Initiativen für die Berufsbildung und Honorarprofessor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, stellt die „Gebrauchsanweisung fürs lebenslange Lernen“ vor. In dieser zusammen mit der Vodafone-Stiftung durchgeführten Studie wurden mehr als 10.000 Mitarbeiter aus deutschen Unternehmen zum Lebensbegleitenden Lernen befragt.

Sven Königer, Dezernatsleiter Controlling, SAP-Management und Wissensmanagement sowie Koordinator Revision und Integrität der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW), stellt einen innovativen Software-Ansatz zum Lebenslangen Lernen vor, der sich bereits innerhalb seiner Organisation bewährt hat.

Die Unternehmen der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie werden im zweiten Teil der Veranstaltung die Möglichkeit haben, eigene Konzepte, Best-Practice-Beispiele und Maßnahmen für lebensbegleitendes Lernen mit den Experten und anderen Unternehmerinnen und Unternehmern zu diskutieren.

Die Anmeldung zur Konferenz sowie weitere Informationen finden Sie auf der Webseite https://lebensbegleitendes-lernen.hpv-ev.org.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

01.08.2019
HPV Pressemitteilung 06/2019

HPV zeichnet die Jahrgangsbesten in Beruf und Studium aus

Preisverleihung für die jahrgangsbesten Techniker bei der Abschlussfeier in München sowie der besten Bachelorabsolventen an der Hochschule München

Berlin, 01. August 2019. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. verlieh auch in diesem Jahr wieder Preisgelder für die jahrgangsbesten Techniker/innen und Bachelorabsolventen/innen. Traditionell zeichnet der HPV seit vielen Jahren die besten Absolventen/innen der verschiedenen Ausbildungsbereiche aus – mit Urkunden und Geldpreisen in einem Gesamtwert von 3.000 EUR. Die Jahrgangsbesten erhalten jeweils Preisgelder vom 1.000 EUR, die Zweitplatzierten ein Preisgeld von 500 EUR.

Am 24. Juli 2019 veranstaltete das Berufliche Schulzentrum Alois Senefelder in München eine Abschiedszeremonie für die Absolventinnen und Absolventen der verschiedenen Ausbildungsgänge Maschinen- und Anlagenführung, Druckverarbeitung, Druck und Siebdruck, Druck- und Medientechnik, Buchebindetechnik, Fotografie und Mediengestaltung.

Darunter waren auch die Techniker Papierverarbeitung, die nach ihrer Ausbildung diese zweijährige Weiterbildung an der Fachschule für Drucktechnik und Papierverarbeitung erfolgreich durchlaufen haben. Bester des diesjährigen Jahrgangs war Robert Zerhusen. Erik Wölm, Referent für Berufsbildung und Öffentlichkeitsarbeit beim HPV, überreichte die Urkunde und Prämie.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden am 31. Juli 2019 Fabian Mudersbach, Fiona Nhan und Selin Caner. Alle drei absolvierten sehr erfolgreich den Bachelorstudiengang Verpackungstechnik und Kunststofftechnologie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München. In diesem siebensemestrigen Studiengang wurden den Absolventinnen und Absolventen vor allem technische Inhalte zu den drei Ausgangsstoffen Papier, Pappe und Kunststoff vermittelt. Die Urkunden und Prämien überreichte Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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