Preise für die jahrgangsbesten Techniker bei den Abschlussfeiern in Altenburg und München sowie der besten Bachelorabsolventinnen an der Hochschule München
Berlin, 5. August 2026. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. verlieh auch in diesem Jahr wieder Preisgelder für die jahrgangsbesten Techniker/innen und Bachelorabsolventen/innen. Traditionell zeichnet der HPV die besten Absolventen/innen der verschiedenen Ausbildungsbereiche aus – mit Urkunden und Geldpreisen in einem Gesamtwert von 4.500 EUR. Die Jahrgangsbesten erhalten jeweils Preisgelder vom 1.000 EUR, die Zweitplatzierten ein Preisgeld von 500 EUR.
„Leistung verdient Anerkennung. Mit der Besten-Prämierung zeichnet der HPV junge Mitarbeitende und Studierende aus, die unsere Branche mit ihrem Engagement und ihren hervorragenden Kompetenzen bereichern,“ so Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV.
In diesem Jahr wurden erneut Preisgelder in zwei Kategorien ausgelobt. Für die Technikerausbildung an den Berufsschulen in Altenburg (Thüringen) und München sowie für den Bachelor-Studiengang Verpackungstechnik und Verfahrenstechnik Papier, Studienrichtung Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit an der Hochschule München.
Bereits am 22. Juni 2026 wurden Philipp Hahn und Nico Hochheim für Ihrem Abschluss zum staatlich geprüften Papiertechniker an der Berufsschule in Altenburg ausgezeichnet. Beide hatten sich für die in Altenburg angebotene berufsbegleitende vierjährige Weiterbildung zum Papiertechniker entschieden.
Sebastian Hammerl und Darvin Wohnsland wurden am 29. Juli 2026 für Ihren Abschluss zum Bachelor Professional in Technik (Staatlich geprüfter Papiertechniker) an der Alois Senefelder Berufsschule in München als Jahrgangsbeste ausgezeichnet. Zusammen mit sechs weiteren Absolventen entschieden sie sich nach ihrer Berufsausbildung für eine zweijährige, Weiterbildung in Vollzeit zum Papiertechniker.
Für den besten Abschluss des Bachelor-Studiengangs Verpackungstechnik und Verfahrenstechnik Papier, Studienrichtung Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit an der Hochschule München wurde Heidi Mauz ausgezeichnet; den zweitbesten Abschluss im Studiengang erreichte Nina Sigl. Beide erhielten ihre Auszeichnung am 31. Juli 2026 in München. „Wir freuen uns darüber, dass Sie sich für eine Karriere in unserer Wachstumsbranche entschieden haben“, sagte Rössing, der die Jahrgangsbesten bei der Abschlussfeier ehrte.
Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org
• Stabübergabe im Sozialpolitischen Hauptausschuss
• Branche leidet unter stagnierender Wirtschaftsentwicklung
• Azubi-Contest zeichnet innovative Ideen zur WM aus
Berlin, 16.06.26. Die Delegierten des Hauptverbands Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) haben im Rahmen ihrer Verbandstagung Jürgen Peschel einstimmig als HPV-Präsidenten wiedergewählt. Peschel führt den Arbeitgeberverband seit 2016 als Präsident an und wird ihn in der nächsten Tarifrunde wieder als Verhandlungsführer vertreten.
Ebenfalls sprachen die Delegierten Dörte Raasch, Yamaton Paper (Rostock), und Peter Penke-Wevelhoff, Heyne & Penke Verpackungen (Dassel), ihr Vertrauen aus. Sie wurden als Vizepräsidentin und -präsident wieder- bzw. neu gewählt. Weiteres Mitglied des Geschäftsführenden Präsidiums ist Roland Walter, Walter Verpackungen (Offenbach), der als Schatzmeister wiedergewählt wurde.
Im Sozialpolitischen Hauptausschuss des HPV (SH) hat Peschel den Stab an Penke-Wevelhoff übergeben, der neu zum SH-Vorsitzenden gewählt wurde. Peschel unterstützt den Hauptausschuss weiterhin: Er wurde in den turnusgemäßen Wahlen neben Wolfgang Thissen, Walki Group (Steinfurt) in den Vorstand des Gremiums gewählt. Für sein langjähriges und erfolgreiches Wirken als Vorsitzender des SH dankten dessen Mitglieder Peschel sehr herzlich.
Wirtschaftliche Entwicklung und internationale Krisen setzen Branche zu.
Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage der Branche zeichnete HPV-Präsident Peschel ein wenig positives Bild: „Die nun schon seit Jahren andauerte Rezession in unserer Branche hat die unternehmerischen Spielräume nahezu vollständig aufgezehrt“, betonte Peschel. „Hohe Energie- und Rohstoffkosten, eine sich verstetigende Konsumzurückhaltung und die Herausforderungen durch internationale Krisen und Kriege setzen auch unserer Branche zu. Auf viele Faktoren hat die Politik nur mittelbaren Einfluss, umso wichtiger ist es, jetzt dort zu handeln, wo dies möglich ist: bei den unternehmerischen Rahmenbedingungen. Gerade bei den Themen Bürokratieabbau und Unternehmenssteuern ist es an der Zeit, den Versprechungen endlich Taten folgen zu lassen.“ Gleichzeitig verwahrte sich Peschel dagegen, das Land schlecht zu reden und Kritik ohne konstruktive Substanz zu üben. „Wir können nur gemeinsam die Trendumkehr schaffen, dies setzt einen sachlichen und fairen Umgang miteinander voraus.
Azubi-Contest 2026 „Verpackung kickt“
Welche innovativen Ideen und Konzepte sich rund um das Thema „Fußball-WM“ realisieren lassen, zeigten die Preisträger des Azubi-Wettbewerbs „Verpackung kickt“. Auszubildende aus verschiedenen Berufsgruppen der Papier- und Kunststoffverarbeitung – vom Industriemechaniker bis zur Packmitteltechnologin – hatten die Aufgabenstellung, passend zum WM-Auftakt ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Unter den zahlreichen Bewerbungen gelangten drei Teams aufs Treppchen: Das Team der Kolb Group aus Memmingen überzeugte die Jury mit einem Torwand-Partyset und gewann dafür den ersten Preis. Den zweiten Platz belegten Auszubildende der STI Group aus Lauterbach, die eine Snacks & Drinks Arena konzipierten. Der dritte Preis ging an zwei Berufsschüler der Johannes-Gutenberg-Schule Stuttgart, die ein Fußball-Stecksystem entwickelt haben, das Einblick in alle Sportarenen vermittelt.
Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org
Wolfram Zabel, Senior Advisor, 74z Consult
T 0151 / 23 45 32 62
E waz@74z.de
• Zweite Entgelterhöhung in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie im laufenden Tarifvertrag
• Moderate Inflationsrate sorgte bisher für reales Lohnplus
• Künftige Verteilungsspielräume in der Papier- und Kunststoffverarbeitung bleiben aufgrund der aktuellen Branchensituation sehr eng
Berlin, 30.03.26. Die Unternehmen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie erhöhen zum 1. Mai die Löhne und Gehälter um 2,4 Prozent. Bereits im Juli des Vorjahres wurden die Entgelte um 2,0 Prozent angehoben. Die dritte Stufe der Entgelthöhung des laufenden Tarifvertrags wird am 1. Januar 2027 mit weiteren 1,1 Prozent folgen.
„Mit den Erhöhungen der Löhne und Gehälter von insgesamt 5,5 Prozent haben die Arbeitgeber beim letzten Tarifabschluss Wort gehalten: Wir stehen auch in herausfordernden Zeiten in der Papier- und Kunststoffverarbeitung zu unseren Beschäftigten. Bei der zuletzt gesunkenen Inflation verblieb bislang ein adäquates Plus im Portemonnaie“, sagte HPV-Präsident und Verhandlungsführer Jürgen Peschel. Inwieweit die aktuellen Krisen und Kriege den Anstieg der Inflationsrate wieder befeuern werden, bleibe abzuwarten, auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein dürfte.
„Trotz des für Arbeitgeber und Arbeitnehmer fairen Tarifabschlusses ist auch für unsere Unternehmen jede zusätzliche Belastung aktuell nur äußerst schwierig zu stemmen. Wir befinden uns weiterhin in einer Rezession, die die Branche fest im Griff hat: Wir haben die Umsatzrückgänge der vergangenen Jahre nicht vollständig kompensieren können. Die Menschen in Deutschland sind durch die vielfältigen Krisen der letzten Zeit stark verunsichert, was sich dauerhaft in einem eher zurückhaltenden Konsumverhalten niederschlägt“, so Peschel.
Auf der Kostenseite sehe es auch nicht besser aus, konstatierte der HPV-Präsident: „Hat bereits der Ukrainekrieg für viele zusätzliche Herausforderungen gesorgt, verschärft der Krieg im Iran und im Nahen Osten die Situation massiv. Die Kosten für Logistik, Energie und die meisten Grundstoffe werden vor diesem Hintergrund weiter anziehen, die Planungssicherheit für die Unternehmen ist schlichtweg nicht mehr vorhanden.“
Deshalb komme es jetzt darauf an, dass die Politik die lang angekündigten Reformen zügig und umfassend angehe. „Der Standort Deutschland ist für viele Unternehmen unserer Branche unattraktiv geworden: Überbordende Bürokratie, eine immense Steuer- und Abgabenlast sowie hohe Energiekosten haben sich zu einem großen und dauerhaften Wettbewerbs- und Standortnachteil entwickelt. Dies führe dazu, dass Betriebsschließungen oder -verlagerungen ins Ausland von nicht wenigen Arbeitgebern mittlerweile als berechtigte Alternative zum Status Quo angesehen werden. Im schlimmsten Fall sorgen auch vermehrte Insolvenzen dafür, dass Arbeitsplätze dauerhaft verloren gehen. Insofern kommt es jetzt darauf an, dass die Politik endlich die richtigen Signale setzt und die Rahmenbedingungen deutlich verbessert“, forderte Peschel.
Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org
Berlin, 1. August 2025. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. verleiht auch in diesem Jahr wieder Preisgelder an die jahrgangsbesten Bachelorabsolventen/innen. Traditionell zeichnet der HPV seit vielen Jahren die besten Absolventen/innen der verschiedenen Ausbildungsbereiche aus – mit Urkunden und Geldpreisen in einem Gesamtwert von bis zu 4.500 EUR. Die Jahrgangsbesten erhalten jeweils Preisgelder vom 1.000 EUR, die Zweitplatzierten ein Preisgeld von 500 EUR.
„Mit der Besten-Prämierung honoriert der HPV seit vielen Jahren die Anstrengungen der jungen Talente in unserer Branche. Wir setzen darauf, dass wir auf diesem Weg unsere Branche weiterhin attraktiv und interessant für die Nachwuchskräfte gestalten,“ so Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV.
In diesem Jahr wurden Preisgelder für den Bachelor-Studiengang Papier und Verpackung, Studienrichtung Verpackungstechnik und Kunststofftechnologie an der Hochschule München ausgelobt.
Für den besten Abschluss dieses Bachelor-Studiengangs an der Hochschule München wurde Nomi Fritsch ausgezeichnet; den zweitbesten Abschluss erzielte Viola Schattschneider. Beide erhielten ihre Auszeichnung am 31. Juli 2025 in München. „Verpackungstechnik ist längst keine Nische mehr. Sie ist eine Schlüsseldisziplin. Für Klimaschutz, Ressourcenschonung, Digitalisierung – und dafür, dass Produkte sicher, effizient und nachhaltig dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“, sagte Rössing, der die Jahrgangsbesten auf der Abschlussfeier ehrte.
Im Rahmen der Jahrestagung des HPV in Berlin am 27. Juni 2025 waren bereits die drei besten Beiträge von Auszubildenden der Branche zum Thema „Verpackung mal anders…“ mit Sachpreisen prämiert worden. Die Jury prämierte die Einsendungen der Auszubildenden von Brohl Wellpappe, Kolb Wellpappe und Graphic Packaging International.
Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org