{"id":9855,"date":"2024-10-25T15:13:35","date_gmt":"2024-10-25T13:13:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/?page_id=9855"},"modified":"2026-03-31T10:26:32","modified_gmt":"2026-03-31T08:26:32","slug":"tarifrunde-2025","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/tarifpolitik\/tarifrunde-2025\/","title":{"rendered":"Tarifrunde 2025"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Tarifrunde 2025<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\" style=\"font-size:20px\">&#8222;GEMEINSAM &#8211; SICHER &#8211; ERFOLGREICH&#8220;: Die Arbeitgeber der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie haben seit 2010 einen gemeinsamen tarifpolitischen Erfolgskurs beschritten, der f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten und die Arbeitgeber Sicherheit brachte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\" style=\"font-size:20px\">Diesen Weg wollen wir auch in der sehr herausfordernden gesamtgesellschaftlichen Situation im Tarifjahr 2025 fortsetzen &#8211; f\u00fcr eine sichere und zukunftsf\u00e4hige Branche. Die Unternehmen der Papier-, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie stehen vor gro\u00dfen Herausforderungen. Wir betrachten mit gro\u00dfer Sorge, dass der Standort Deutschland u.a. durch B\u00fcrokratie, Energiesicherheit und -kosten sowie Steuern an Attraktivit\u00e4t verliert. Die M\u00e4ngelliste ist lang und auch nicht von heute auf morgen entstanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\"><strong>Gemeinsam an einem Strang ziehen<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\" style=\"font-size:20px\">Noch nie haben sich die Risiken so konzentriert wie derzeit. Und auch die wirtschaftliche Lage der Unternehmen in unserer Branche ist aktuell sehr unterschiedlich. In diesem Zusammenhang wissen die Besch\u00e4ftigten sehr wohl: Wenn L\u00f6hne und Geh\u00e4lter heute zu stark steigen, werden die Produkte zu teuer und dann erhalten die Unternehmen morgen weniger Auftr\u00e4ge. Das bedeutet dann auch weniger Arbeitspl\u00e4tze. In dieser Lage kommt den Tarifparteien eine besondere Verantwortung zu. Unser gemeinsames Interesse muss sein, das Erreichte nicht aufs Spiel zu setzen, sondern den Fl\u00e4chentarif zu st\u00e4rken. Dazu m\u00fcssen von allen Beteiligten \u2013 auch den Unternehmen \u2013 in erster Linie dessen Vorteile gesehen werden. Das alles zeigt: Wenn Unternehmen und Besch\u00e4ftigte an einem Strang ziehen, k\u00f6nnen wir die Herausforderungen gemeinsam meistern. Deshalb gilt auch in der Tarifrunde 2025: GEMEINSAM &#8211; SICHER &#8211; ERFOLGREICH<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\" style=\"font-size:20px\">Der Tarifvertrag vom 13. April 2023 hat eine Laufzeit bis zum 31. Januar 2025. Die erste Verhandlungsrunde fand bereits am 28. Januar 2025 in Berlin statt, am 5. M\u00e4rz 2025 weiterverhandelt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pressemitteilungen und Aush\u00e4nge<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\"><strong>Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung &#8211; &#8222;<strong>Politik muss angek\u00fcndigte Reformen z\u00fcgig und umfassend angehen\u201c<\/strong>&#8222;<\/strong><\/mark><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zweite Entgelterh\u00f6hung in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie im laufenden Tarifvertrag<\/li>\n\n\n\n<li>Moderate Inflationsrate sorgte bisher f\u00fcr reales Lohnplus<\/li>\n\n\n\n<li>K\u00fcnftige Verteilungsspielr\u00e4ume in der Papier- und Kunststoffverarbeitung bleiben aufgrund der aktuellen Branchensituation sehr eng<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Berlin, 30.03.26. Die Unternehmen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie erh\u00f6hen zum 1. Mai die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter um 2,4 Prozent. Bereits im Juli des Vorjahres wurden die Entgelte um 2,0 Prozent angehoben. Die dritte Stufe der Entgelth\u00f6hung des laufenden Tarifvertrags wird am 1. Januar 2027 mit weiteren 1,1 Prozent folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit den Erh\u00f6hungen der L\u00f6hne und Geh\u00e4lter von insgesamt 5,5 Prozent haben die Arbeitgeber beim letzten Tarifabschluss Wort gehalten: Wir stehen auch in herausfordernden Zeiten in der Papier- und Kunststoffverarbeitung zu unseren Besch\u00e4ftigten. Bei der zuletzt gesunkenen Inflation verblieb bislang ein ad\u00e4quates Plus im Portemonnaie\u201c, sagte HPV-Pr\u00e4sident und Verhandlungsf\u00fchrer J\u00fcrgen Peschel. Inwieweit die aktuellen Krisen und Kriege den Anstieg der Inflationsrate wieder befeuern werden, bleibe abzuwarten, auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTrotz des f\u00fcr Arbeitgeber und Arbeitnehmer fairen Tarifabschlusses ist auch f\u00fcr unsere Unternehmen jede zus\u00e4tzliche Belastung aktuell nur \u00e4u\u00dferst schwierig zu stemmen. Wir befinden uns weiterhin in einer Rezession, die die Branche fest im Griff hat: Wir haben die Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge der vergangenen Jahre nicht vollst\u00e4ndig kompensieren k\u00f6nnen. Die Menschen in Deutschland sind durch die vielf\u00e4ltigen Krisen der letzten Zeit stark verunsichert, was sich dauerhaft in einem eher zur\u00fcckhaltenden Konsumverhalten niederschl\u00e4gt\u201c, so Peschel.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Kostenseite sehe es auch nicht besser aus, konstatierte der HPV-Pr\u00e4sident: \u201eHat bereits der Ukrainekrieg f\u00fcr viele zus\u00e4tzliche Herausforderungen gesorgt, versch\u00e4rft der Krieg im Iran und im Nahen Osten die Situation massiv. Die Kosten f\u00fcr Logistik, Energie und die meisten Grundstoffe werden vor diesem Hintergrund weiter anziehen, die Planungssicherheit f\u00fcr die Unternehmen ist schlichtweg nicht mehr vorhanden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb komme es jetzt darauf an, dass die Politik die lang angek\u00fcndigten Reformen z\u00fcgig und umfassend angehe. \u201eDer Standort Deutschland ist f\u00fcr viele Unternehmen unserer Branche unattraktiv geworden: \u00dcberbordende B\u00fcrokratie, eine immense Steuer- und Abgabenlast sowie hohe Energiekosten haben sich zu einem gro\u00dfen und dauerhaften Wettbewerbs- und Standortnachteil entwickelt. Dies f\u00fchre dazu, dass Betriebsschlie\u00dfungen oder -verlagerungen ins Ausland von nicht wenigen Arbeitgebern mittlerweile als berechtigte Alternative zum Status Quo angesehen werden. Im schlimmsten Fall sorgen auch vermehrte Insolvenzen daf\u00fcr, dass Arbeitspl\u00e4tze dauerhaft verloren gehen. Insofern kommt es jetzt darauf an, dass die Politik endlich die richtigen Signale setzt und die Rahmenbedingungen deutlich verbessert\u201c, forderte Peschel.<\/p>\n\n\n\n<p>Stefan R\u00f6ssing, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des HPV <br>T 030 \/ 24 78 183 10 <br>E stefan.roessing@hpv-ev.org<br><br>Wolfram Zabel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung 74z Consult <br>T 0151 \/ 23 45 32 62 <br>E waz@74z.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverb\u00e4nden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Au\u00dferdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/HPV-Aushang-Ab-Juli-mehr-Geld-im-Portemonnaie-724x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10265\" srcset=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/HPV-Aushang-Ab-Juli-mehr-Geld-im-Portemonnaie-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/HPV-Aushang-Ab-Juli-mehr-Geld-im-Portemonnaie-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/HPV-Aushang-Ab-Juli-mehr-Geld-im-Portemonnaie-768x1086.jpg 768w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/HPV-Aushang-Ab-Juli-mehr-Geld-im-Portemonnaie-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/HPV-Aushang-Ab-Juli-mehr-Geld-im-Portemonnaie-1448x2048.jpg 1448w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/HPV-Aushang-Ab-Juli-mehr-Geld-im-Portemonnaie-scaled.jpg 1811w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/HPV-Aushang-04-2025-Tarifabschluss-mit-klarem-Lohnplus.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10137\" style=\"object-fit:cover\"\/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\"><strong>Papier- und Kunststoffverarbeitung &#8211; &#8222;HPV und Verdi erzielen Einigung&#8220;<\/strong><\/mark><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Durchbruch in der dritten Verhandlungsrunde<\/li>\n\n\n\n<li>Arbeitgeber sind an die Belastungsgrenze gegangen<\/li>\n\n\n\n<li>Lange Laufzeit verschafft Planungssicherheit in schwieriger Wirtschaftslage<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Frankfurt\/Main &#8211; Berlin, 06.03.25. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) und die Gewerkschaft Verdi haben sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Der Abschluss gelang nach rund 17-st\u00fcndigen Gespr\u00e4chen in Frankfurt\/Main in der Nacht zum Donnerstag.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum 1. Juli 2025 werden die L\u00f6hne, Geh\u00e4lter und Ausbildungsverg\u00fctungen der Besch\u00e4ftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie um 2,0 Prozent erh\u00f6ht; ab 1. Mai 2026 steigen die Entgelte um 2,4 Prozent und ab 1. Januar 2027 um 1,1 Prozent. Die Einigung sieht eine 27-monatige Laufzeit vor. Der Abschluss gilt vorbehaltlich der schriftlichen Zustimmung der Tarifvertragsparteien bis zum 30. April 2027.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eSchwierige Lage der Branche einbezogen\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben einen fairen Abschluss erzielt, der weitestgehend die schwierige Lage in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie einbezieht\u201c, sagte der HPV-Verhandlungsf\u00fchrer J\u00fcrgen Peschel. \u201eF\u00fcr viele unserer Unternehmen ist dieser Tarifabschluss sehr hart an der Belastungsgrenze. Allerdings haben wir wiederholt betont, unseren Besch\u00e4ftigten im Rahmen des M\u00f6glichen eine Entgelterh\u00f6hung zukommen lassen zu wollen. Der neue Tarifvertrag zeigt: Wir haben Wort gehalten. Die 5,5 Prozent liegen deutlich \u00fcber der prognostizierten Inflationsrate f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Unternehmen steht in der aktuellen Branchenrezession Planungssicherheit im Vordergrund. Diese haben wir mit der vereinbarten Laufzeit von 27 Monaten erreicht\u201c, sagte der HPV-Verhandlungsf\u00fchrer.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch ein weiteres wichtiges Verhandlungsziel h\u00e4tten die Arbeitgeber erzielt: Mit der ersten tabellenwirksamen Erh\u00f6hung nach f\u00fcnf Nullmonaten zum 1.&nbsp;Juli 2025 tr\u00e4gt diese erste Stufe der Entgelterh\u00f6hung dem Umstand Rechnung, dass die Papier- und Kunststoffverarbeitung vor allem im Jahr 2025 Jahr massiv unter Druck steht. Besonders f\u00fcr diejenigen Unternehmen, die sich in einer existenziellen Krise befinden, w\u00e4re ein fr\u00fcherer und h\u00f6herer Einstieg in die erste Erh\u00f6hung fatal gewesen. Der Tarifabschluss liegt deutlich unter der urspr\u00fcnglichen Forderung Verdis in H\u00f6he von 7,5 Prozent bei einer Laufzeit von zw\u00f6lf Monaten. Daf\u00fcr hatte die Gewerkschaft zwei Verhandlungsrunden lang geworben und erneut zu Warnstreiks aufgerufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontakt:<br>J\u00fcrgen Peschel, HPV-Verhandlungsf\u00fchrer<br>T 030 \/ 24 78 183 0<br>E juergen.peschel@hpv-ev.org<br><br>Stefan R\u00f6ssing, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des HPV <br>T 030 \/ 24 78 183 10 <br>E stefan.roessing@hpv-ev.org<br><br>Wolfram Zabel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung 74z Consult <br>T 0151 \/ 23 45 32 62 <br>E waz@74z.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverb\u00e4nden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Au\u00dferdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\"><strong>Papier- und Kunststoffverarbeitung &#8211; &#8222;Planungssicherheit diesmal noch wichtiger&#8220;<\/strong><\/mark><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Dritte Verhandlungsrunde in der Papier- und Kunststoffverarbeitung<\/li>\n\n\n\n<li>HPV strebt einen z\u00fcgigen Abschluss an<\/li>\n\n\n\n<li>Zahlreiche Unternehmen mit negativem Gesch\u00e4ftsergebnis<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Berlin, 28.02.25. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. bekr\u00e4ftigt vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen sein Ziel, z\u00fcgig zu einem Tarifabschluss zu kommen. Nachdem die zweite Runde ohne Ergebnis verstrichen ist, werden die Tarifverhandlungen am 5.&nbsp;M\u00e4rz in Frankfurt am Main fortgesetzt. Die Arbeitgeber hatten angeboten, die L\u00f6hne und Ge-h\u00e4lter um 4,1 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der aktuellen Situation unserer Branche w\u00e4re ein baldiger Tarifabschluss zu begr\u00fc\u00dfen. Von unseren Unternehmen erhalten wir Signale, dass Planungssicherheit diesmal noch wichtiger sei als es bereits in den vergangenen Jahren der Fall war. Schlie\u00dflich rei\u00dfen die schlechten Nachrichten nicht ab: Der aktuelle ifo-Gesch\u00e4ftsklimaindex stagniert weiterhin auf niedrigem Niveau; auch die sonstigen Verlautbarungen des ifo-Instituts geben ebenfalls Anlass zur Sorge\u201c, sagte der HPV-Verhandlungsf\u00fchrer J\u00fcrgen Peschel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>HPV-Umfrage unter Unternehmen best\u00e4tigt schlechte Aussichten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch f\u00fcr die eigene Branche zeichnen die Prognosen der Unternehmen ein d\u00fcsteres Bild. So hatten in einer aktuellen Umfrage des HPV rund 56 Prozent der Unternehmen angegeben, in diesem Jahr keinen Gewinn bzw. sogar Verluste einzufahren. Noch schlechter war es im Jahr 2024. \u201eDie Gewerkschaft Verdi hat anerkannt, dass sich die Papier- und Kunststoffverarbeitung in einer \u00e4u\u00dferst prek\u00e4ren Lage befindet. Gleichzeitig wei\u00df die Gewerkschaft, dass wir unseren Besch\u00e4ftigten im Rahmen des M\u00f6glichen auf jeden Fall eine Entgelterh\u00f6hung zukommen lassen wollen. Beide Punkte sind eine wichtige Voraussetzung daf\u00fcr, dass es uns gelingen kann, zeitnah einen fairen Tarifabschluss zu erzielen\u201c, sagte der HPV-Verhandlungsf\u00fchrer.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Hintergrund der hohen Reallohnsteigerungen von 3,1 Prozent im letzten Jahr sei das Angebot der Arbeitgeber eine angemessene Basis f\u00fcr die bevorstehende Verhandlungsrunde. Gestern hatte das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass die Nominall\u00f6hne in Deutschland im Jahr 2024 um 5,4&nbsp;Prozent h\u00f6her waren als im Vorjahr. Dieser Anstieg sei vor allem auf Zahlungen von Inflationsausgleichspr\u00e4mien&nbsp;und die in Tarifvertr\u00e4gen beschlossenen Lohnsteigerungen und Einmalzahlungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2&nbsp;Prozent. Auch in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie erhielten die Besch\u00e4ftigten neben Entgelterh\u00f6hungen auch eine Inflationsausgleichspr\u00e4mie in H\u00f6he von 2.000 Euro. \u201eJetzt kommt es darauf an, dass die Sozialpartner die Zukunft der Branche, deren Unternehmen und Besch\u00e4ftigten im Blick haben. Die Argumente sollten deshalb vor allem am Verhandlungstisch ausgetauscht werden\u201c, betonte Peschel.<\/p>\n\n\n\n<p>Die dritte Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am 5. M\u00e4rz 2025 um 12.00 Uhr in Frankfurt statt. Der Verhandlungsf\u00fchrer des HPV, J\u00fcrgen Peschel, und der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Stefan R\u00f6ssing, stehen im Vorfeld und w\u00e4hrend der Verhandlungsrunde f\u00fcr Fragen und Interviews gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontakt:<br>J\u00fcrgen Peschel, HPV-Verhandlungsf\u00fchrer<br>T 030 \/ 24 78 183 0<br>E juergen.peschel@hpv-ev.org<br><br>Stefan R\u00f6ssing, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des HPV <br>T 030 \/ 24 78 183 10 <br>E stefan.roessing@hpv-ev.org<br><br>Wolfram Zabel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung 74z Consult <br>T 0151 \/ 23 45 32 62 <br>E waz@74z.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverb\u00e4nden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Au\u00dferdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1023\" src=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/HPV-Aushang-03-2025-Mehr-Geld-trotz-Krise.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10102\" srcset=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/HPV-Aushang-03-2025-Mehr-Geld-trotz-Krise.jpg 724w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/HPV-Aushang-03-2025-Mehr-Geld-trotz-Krise-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\"><strong>Tarifrunde in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie &#8211; &#8222;Arbeitgeber legen Angebot von 4,1 Prozent Lohnplus vor&#8220;<\/strong><\/mark><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>HPV strebt l\u00e4nger laufenden Tarifabschluss an<\/li>\n\n\n\n<li>Aktuelles Angebot unterstreicht Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Besch\u00e4ftigte<\/li>\n\n\n\n<li>Arbeitgeber bewerten Verhandlungen als konstruktiv<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Berlin, 19.02.25. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft Verdi haben gestern ihre Tarifverhandlungen in Berlin fortgesetzt. In den rund f\u00fcnfst\u00fcndigen Verhandlungen konnte noch keine Einigung zwischen den Tarifparteien erzielt werden. Die Arbeitgeber hatten ein faires Angebot f\u00fcr die rund 100.000 Besch\u00e4ftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie vorgelegt. Danach sollen die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter um 4,1 Prozent in zwei Stufen (1,8 Prozent im Herbst 2025 und 2,3 Prozent im Sp\u00e4tsommer 2026) bei einer Laufzeit von 24 Monaten erh\u00f6ht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit unserem Angebot unterstreichen wir, dass wir die Verantwortung f\u00fcr unsere Besch\u00e4ftigten ernst nehmen\u201c, sagte HPV-Verhandlungsf\u00fchrer J\u00fcrgen Peschel. \u201eIn der \u00e4u\u00dferst angespannten wirtschaftlichen Situation befinden sich viele Unternehmen bereits an der Belastungsgrenze. Dies l\u00e4sst aktuell eigentlich keine Entgelterh\u00f6hungen zu; dennoch zeigt unser Angebot die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Mit dem Angebot von 4,1 Prozent Lohnerh\u00f6hung wollen wir ihre aktuellen pers\u00f6nlichen wirtschaftlichen Herausforderungen abfedern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unternehmen sind bereits an der Belastungsgrenze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Peschel betonte, dass ein Abschluss jenseits der finanziellen Belastungsgrenze f\u00fcr viele Unternehmen fatale Konsequenzen haben k\u00f6nnte. Bereits heute seien die Folgen der verfestigten Branchenrezession f\u00fcr die Unternehmen sp\u00fcrbar. In regelm\u00e4\u00dfiger Folge erreichten den HPV-Verhandlungsf\u00fchrer, der gleichzeitig Pr\u00e4sident des Arbeitgeberverbandes ist, \u00e4u\u00dferst ung\u00fcnstige Unternehmensnachrichten, die diese aktuelle Einsch\u00e4tzung untermauerten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn einer solchen Situation ist Planungssicherheit f\u00fcr die Unternehmen besonders wichtig. Mit einem l\u00e4nger laufenden Tarifabschluss k\u00f6nnen wir in unsicheren Zeiten immerhin bei einem Parameter Sicherheit und Konstanz erzielen. Auch unsere Besch\u00e4ftigten sch\u00e4tzen, wenn sie konkret wissen, \u00fcber welches Geld sie in n\u00e4chster Zeit verf\u00fcgen k\u00f6nnen\u201c, so der HPV-Verhandlungsf\u00fchrer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die dritte Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am 5. M\u00e4rz 2025 in Frankfurt statt. Der Verhandlungsf\u00fchrer des HPV, J\u00fcrgen Peschel, und der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Stefan R\u00f6ssing, stehen im Vorfeld und w\u00e4hrend der Verhandlungsrunde f\u00fcr Fragen und Interviews gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontakt:<br>J\u00fcrgen Peschel, HPV-Verhandlungsf\u00fchrer<br>T 030 \/ 24 78 183 0<br>E juergen.peschel@hpv-ev.org<br><br>Stefan R\u00f6ssing, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des HPV <br>T 030 \/ 24 78 183 10 <br>E stefan.roessing@hpv-ev.org<br><br>Wolfram Zabel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung 74z Consult <br>T 0151 \/ 23 45 32 62 <br>E waz@74z.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverb\u00e4nden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Au\u00dferdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\"><strong>HPV-Verhandlungsf\u00fchrer Peschel: &#8222;\u00dcberm\u00e4\u00dfige Belastungen f\u00fcr unsere Branche vermeiden&#8220;<\/strong><\/mark><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zweite Verhandlungsrunde in der Papier- und Kunststoffverarbeitung<\/li>\n\n\n\n<li>Rahmenbedingungen f\u00fcr Unternehmen der Branche m\u00fcssen stimmen<\/li>\n\n\n\n<li>Fairer Abschluss im Interesse der Besch\u00e4ftigten und Unternehmen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Berlin, 17.02.2025. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft Verdi setzen am 18. Februar 2025 ihre Tarifverhandlungen in Berlin fort. Die Lohnforderung der Gewerkschaft in H\u00f6he von 7,5 Prozent (Laufzeit: 12 Monate) bewerten die Arbeitgeber vor dem Hintergrund der Rezession in der Branche und der unsicheren wirtschaftlichen Lage in Deutschland als deutlich \u00fcberh\u00f6ht. Dennoch betonen sie, dass sie zu ihrer Verantwortung f\u00fcr ihre Mitarbeiter stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit einem k\u00fcnftigen Tarifabschluss m\u00fcssen wir sicherstellen, dass die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Unternehmen in unserer Branche stimmen. In der aktuellen Situation w\u00e4re jede \u00fcberm\u00e4\u00dfige Belastung eine Gefahr; Insolvenzen, Werksverlagerungen und ein damit verbundener Arbeitsplatzabbau bei vielen Unternehmen w\u00e4ren in der Folge kein unrealistisches Szenario\u201c, sagte der HPV-Verhandlungsf\u00fchrer J\u00fcrgen Peschel.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb sei ein vern\u00fcnftiger und fairer Abschluss, der die Lage in der Papier- und Kunststoffverarbeitung zum Ma\u00dfstab nimmt, im Interesse der Besch\u00e4ftigten und Unternehmen. \u201eAndere Branchen, die ebenfalls krisengesch\u00fcttelt sind, zeigen beispielhaft: Tarifverhandlungen k\u00f6nnen von der Verantwortung der Sozialpartner gepr\u00e4gt sein sowie ganz ger\u00e4uschlos und dennoch f\u00fcr beide Seiten erfolgreich beendet werden. Wir setzen darauf, dass es auch bei unseren Verhandlungen gelingt, Vernunft und Augenma\u00df zur Richtschnur des Handelns zu machen\u201c, sagte Peschel.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi beginnt am 18. Februar 2025 um 12.00 Uhr in Berlin. Der Verhandlungsf\u00fchrer des HPV, J\u00fcrgen Peschel und der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Stefan R\u00f6ssing, stehen im Vorfeld und w\u00e4hrend der Verhandlungsrunde f\u00fcr Fragen und Interviews gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontakt:<br>J\u00fcrgen Peschel, HPV-Verhandlungsf\u00fchrer<br>T 030 \/ 24 78 183 0<br>E juergen.peschel@hpv-ev.org<br><br>Stefan R\u00f6ssing, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des HPV <br>T 030 \/ 24 78 183 10 <br>E stefan.roessing@hpv-ev.org<br><br>Wolfram Zabel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung 74z Consult <br>T 0151 \/ 23 45 32 62 <br>E waz@74z.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverb\u00e4nden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Au\u00dferdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-02-2025-Die-Krise-ist-da-und-spuerbar-fuer-alle-724x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10054\" srcset=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-02-2025-Die-Krise-ist-da-und-spuerbar-fuer-alle-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-02-2025-Die-Krise-ist-da-und-spuerbar-fuer-alle-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-02-2025-Die-Krise-ist-da-und-spuerbar-fuer-alle-768x1086.jpg 768w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-02-2025-Die-Krise-ist-da-und-spuerbar-fuer-alle-1087x1536.jpg 1087w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-02-2025-Die-Krise-ist-da-und-spuerbar-fuer-alle-1449x2048.jpg 1449w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-02-2025-Die-Krise-ist-da-und-spuerbar-fuer-alle-scaled.jpg 1811w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\"><strong>Papier- und Kunststoffverarbeitung: Tarifverhandlungen in konstruktiver Atmosph\u00e4re gestartet<\/strong><\/mark><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitende Industrie legt schwierige wirtschaftliche Situation der Branche dar<\/li>\n\n\n\n<li>Arbeitgeber streben raschen Abschluss an<\/li>\n\n\n\n<li>Entgelterh\u00f6hung muss wirtschaftliche Rahmendaten ber\u00fccksichtigen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Berlin, 29.01.25. Gestern starteten in Berlin die Tarifverhandlungen f\u00fcr die rund 100.000 Besch\u00e4ftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie. In konstruktiver Atmosph\u00e4re er\u00f6rterten die Vertreter des Hauptverbands Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) die aktuell wirtschaftlich schwierige Situation der Branche gegen\u00fcber der Gewerkschaft Verdi. Im Rahmen der Gespr\u00e4che teilten beide Tarifpartner diese Einsch\u00e4tzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Forderung Verdis lehnten die Arbeitgeber in dieser H\u00f6he ab. Die Gewerkschaft verlangt eine Anhebung der L\u00f6hne und Geh\u00e4lter in H\u00f6he von 7,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Nach rund f\u00fcnfst\u00fcndigen Gespr\u00e4chen wurden die Verhandlungen vertagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der HPV-Verhandlungsf\u00fchrer J\u00fcrgen Peschel er\u00f6rterte die au\u00dferordentlich schwierige Situation der Branche: \u201eDies ist nach Corona und der zwischenzeitlich hohen Inflation die dritte Tarifverhandlung, die wir in einem Krisenmodus f\u00fchren. Anders als bei den vorhergehenden Herausforderungen sehen wir uns aktuell mit einer verfestigten Rezession der Branche konfrontiert, die f\u00fcr viele Unternehmen existenzbedrohende Ausma\u00dfe angenommen hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Entgelterh\u00f6hung muss f\u00fcr Unternehmen leistbar sein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund ist die Forderung Verdis aus Arbeitgebersicht viel zu hoch. Wir wissen, dass es bei unseren Besch\u00e4ftigten Bedarf f\u00fcr Entgeltsteigerungen gibt, deshalb verschlie\u00dfen wir uns nicht dem Wunsch nach einer Lohnerh\u00f6hung. Allerdings muss eine solche Erh\u00f6hung f\u00fcr die Unternehmen leistbar sein und vor allem die wirtschaftlichen Rahmendaten ber\u00fccksichtigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuellen wirtschaftlichen und branchenspezifischen Kennzahlen erforderten aus belegbaren Gr\u00fcnden einen Tarifabschluss mit Augenma\u00df: Die Auftragslage der Unternehmen ist schlecht und es ist auch keine Besserung in Sicht. Betriebsschlie\u00dfungen, Insolvenzen und Betriebsverlagerungen ins Ausland k\u00f6nnten k\u00fcnftig durch einen \u00fcberzogenen Tarifabschluss weiter forciert werden. Zudem ist die Hochinflationsphase vorbei, die Teuerungsrate hat sich auf einem \u00fcblichen Niveau eingependelt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDeshalb sei ein z\u00fcgiger Abschluss das Gebot der Stunde\u201c, betonte Peschel. \u201eEr gibt den Unternehmen Planungssicherheit in der Krise. F\u00fcr die Belegschaften r\u00fcckt aktuell st\u00e4rker in den Fokus, die sicheren Arbeitspl\u00e4tze nicht noch durch zus\u00e4tzliche Faktoren zu gef\u00e4hrden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am 18. Februar 2025 in Berlin statt. Der Verhandlungsf\u00fchrer des HPV, J\u00fcrgen Peschel, und der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Stefan R\u00f6ssing, stehen im Vorfeld und w\u00e4hrend der zweiten Verhandlungsrunde f\u00fcr Fragen und Interviews gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontakt:<br>J\u00fcrgen Peschel, HPV-Verhandlungsf\u00fchrer<br>T 030 \/ 24 78 183 0<br>E juergen.peschel@hpv-ev.org<br><br>Stefan R\u00f6ssing, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des HPV <br>T 030 \/ 24 78 183 10 <br>E stefan.roessing@hpv-ev.org<br><br>Wolfram Zabel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung 74z Consult <br>T 0151 \/ 23 45 32 62 <br>E waz@74z.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverb\u00e4nden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Au\u00dferdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\"><strong>HPV-Verhandlungsf\u00fchrer Peschel: &#8222;Ma\u00dfvoller Tarifabschluss ist das Gebot der Stunde&#8220;<\/strong><\/mark><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auftakt der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung<\/li>\n\n\n\n<li>Verfestigte Rezession in der Branche gef\u00e4hrdet Zukunft vieler Unternehmen<\/li>\n\n\n\n<li>Sozialpartner sollten sich ihrer Verantwortung besonders in dieser Situation bewusst sein<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Berlin, 22.01.2025. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. startet am 28. Januar 2025 in Berlin in die diesj\u00e4hrige Tarifrunde. Der Verhandlungsf\u00fchrer des HPV, J\u00fcrgen Peschel, setzt auf konstruktive und z\u00fcgige Verhandlungen, die der aktuell wirtschaftlich schwierigen Branchensituation gerecht werden und den Unternehmen Planungssicherheit gibt. Dies werde angesichts der Lohnforderung der Gewerkschaft Verdi in H\u00f6he von 7,5 Prozent (Laufzeit: 12 Monate) zwar nicht leicht, dennoch geht Peschel davon aus, dass sich beide Sozialpartner aufgrund der besonderen Lage der Branche ihrer Verantwortung bewusst seien.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Arbeitgeber nehmen ihre Verantwortung f\u00fcr ihre Besch\u00e4ftigen sehr ernst. Dies bedeutet vor allem, dass nicht nur die Entgelterh\u00f6hungen ein wichtiger Faktor seien, sondern vor allem ad\u00e4quate Rahmenbedingungen f\u00fcr die Unternehmen, die die Arbeitspl\u00e4tze auch in Zukunft sicherer machen\u201c, sagte Peschel.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gutachten best\u00e4tigt verfestigte Rezession in der Papier- und Kunststoffverarbeitung<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitende Industrie leidet seit einigen Jahren unter einer ausgepr\u00e4gten Rezession, die die Branche und ihre Teilbranchen fest im Griff hat. Dies best\u00e4tigt auch ein aktuelles Gutachten des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW): So ging vom Fr\u00fchjahr 2022 bis zum Herbst 2023 das Volumen der Auftragseing\u00e4nge nach einer kurzen Postcorona-Erholung wieder kr\u00e4ftig zur\u00fcck und hat sich dann auf Indexwerte eingependelt, die dem Corona-Einbruch aus dem Jahr 2020 ann\u00e4hernd entsprechen. Damit \u00e4hneln der Verlauf und das aktuelle Niveau des preisbereinigten Auftragsindexes stark denen des realen Umsatzes.<\/p>\n\n\n\n<p>Der preisbereinigte Umsatz je Besch\u00e4ftigten lag zuletzt (Oktober 2024) um 10 Prozent niedriger als im Jahresdurchschnitt 2015. Der Indikator (preisbereinigter) Auftragseingang spricht ebenso wie der Index der realen Ums\u00e4tze eine eindeutige Sprache: Die Papierverarbeitende Industrie befindet sich in einer ausgesprochen prek\u00e4ren Situation. Weiterhin hohe Kosten f\u00fcr Personal, Energie und Material versch\u00e4rfen die angespannte Lage vieler Unternehmen deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVor diesem Hintergrund ist ein ma\u00dfvoller Tarifabschluss das Gebot der Stunde\u201c, sagte der HPV-Verhandlungsf\u00fchrer. \u201eEs kann auch nicht im Interesse der Gewerkschaft sein, dass sich die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Unternehmen weiter verschlechtern und somit die Arbeitspl\u00e4tze noch gef\u00e4hrdeter sind. Wenn wir nicht mit Ma\u00df und Mitte vorgehen, besteht au\u00dferdem die reale Gefahr, dass Unternehmen in gr\u00f6\u00dferem Umfang aus dem Fl\u00e4chentarifvertrag aussteigen werden. Alles daran zu setzen, ein solches Szenario zu vermeiden, entspricht der hohen Verantwortung der Sozialpartner\u201c sagte Peschel.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi beginnt am 28. Januar 2023 um 12.00 Uhr in Berlin. Der Verhandlungsf\u00fchrer des HPV, J\u00fcrgen Peschel und der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Stefan R\u00f6ssing, stehen im Vorfeld und w\u00e4hrend der Verhandlungsrunde f\u00fcr Fragen und Interviews gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontakt:<br>J\u00fcrgen Peschel, HPV-Verhandlungsf\u00fchrer<br>T 030 \/ 24 78 183 0<br>E juergen.peschel@hpv-ev.org<br><br>Stefan R\u00f6ssing, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des HPV <br>T 030 \/ 24 78 183 10 <br>E stefan.roessing@hpv-ev.org<br><br>Wolfram Zabel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung 74z Consult <br>T 0151 \/ 23 45 32 62 <br>E waz@74z.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverb\u00e4nden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Au\u00dferdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-01-2025-Gemeinsam-schnell-in-die-Spur-kommen-724x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10020\" srcset=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-01-2025-Gemeinsam-schnell-in-die-Spur-kommen-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-01-2025-Gemeinsam-schnell-in-die-Spur-kommen-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-01-2025-Gemeinsam-schnell-in-die-Spur-kommen-768x1086.jpg 768w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-01-2025-Gemeinsam-schnell-in-die-Spur-kommen-1087x1536.jpg 1087w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-01-2025-Gemeinsam-schnell-in-die-Spur-kommen-1449x2048.jpg 1449w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/HPV-Aushang-01-2025-Gemeinsam-schnell-in-die-Spur-kommen-scaled.jpg 1811w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\"><strong>Verdi-Forderung blendet Wirtschaftsentwicklung aus<\/strong><\/mark><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung starten im Januar<\/li>\n\n\n\n<li>Schlechte Wirtschaftsdaten stellen Branche vor gro\u00dfe Herausforderungen<\/li>\n\n\n\n<li>HPV strebt schnellen Abschluss an<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Berlin, 17.12.24. Die Tarifverhandlungen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie starten am 28. Januar 2025 mit einer ersten Verhandlungsrunde in Berlin. Heute teilte die Gewerkschaft Verdi dem Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) ihre Forderung nach einer Anhebung der L\u00f6hne und Geh\u00e4lter ab 1. Februar 2025 mit: 7,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung bewertete die Forderung als stark \u00fcberzogen, vor allem vor dem Hintergrund der allgemeinen und der branchenspezifisch \u00e4u\u00dferst schlechten Wirtschaftslage.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNach der aktuellen Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 gerade einmal um 0,1 Prozent wachsen. Das ist nach gut zwei Jahren Rezession \u00e4u\u00dferst besorgniserregend. Wir treten in Deutschland auf der Stelle, w\u00e4hrend<br>sich die meisten L\u00e4nder um uns herum l\u00e4ngst in der Erholung befinden, sagte HPV-Verhandlungsf\u00fchrer J\u00fcrgen Peschel.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Situation f\u00fchre zu noch mehr Unsicherheit bei den Menschen und beg\u00fcnstige eine hohe Sparquote bzw. Konsumverzicht. Im Jahresverlauf 2024 habe der private Konsum laut IW bislang nur minimal \u00fcber dem Niveau des Vorjahres gelegen. \u201eEinkommen und Kaufkraft haben sich dank hoher Lohnabschl\u00fcsse und gleichzeitig gesunkener Inflation gut entwickelt. Doch die Menschen halten in der Krise ihr Geld lieber zusammen. Einfach ausgedr\u00fcckt hei\u00dft das: Wenn weniger verkauft wird, wird auch weniger verpackt. Dies ist f\u00fcr unsere Gesamtbranche, besonders f\u00fcr viele Teilbranchen aber eine fatale Entwicklung. In der Konsequenz bedeutet dies, dass nicht wenige Unternehmen ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen werden m\u00fcssen, wenn sich diese Situation in der Zukunft verfestigen sollte\u201c, betonte der HPV-Verhandlungsf\u00fchrer.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade in einer solchen Gesamtsituation tragen beide Tarifpartner eine hohe Verantwortung: \u201eIn unseren Mitgliedsunternehmen genie\u00dfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe Wertsch\u00e4tzung. Dies bedeutet aber auch, bei Lohnerh\u00f6hungen im Blick zu behalten, dass sich die Rahmenbedingungen f\u00fcr sichere Arbeitspl\u00e4tze nicht noch weiter verschlechtern d\u00fcrfen. Tarifabschl\u00fcsse mit Augenma\u00df sind daf\u00fcr eine wichtige Voraussetzung\u201c, betonte Peschel. Schlie\u00dflich machen die Kennzahlen des Gesamtarbeitsmarkts wenig Hoffnung. Bei einer aktuellen Arbeitslosenquote<br>von 6,2 Prozent werde es nach Prognosen im Jahr 2025 schon fast 3 Millionen Arbeitslose geben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir setzen auf einen fairen Umgang in den Verhandlungen, der in einer Tarifpartnerschaft in einer besonderen Situation noch wichtiger ist. Dazu z\u00e4hlen vor allem auch Ma\u00df und Mitte, die bei der aktuellen Forderung jedoch noch nicht vorhanden zu sein scheinen,\u201c sagte Peschel. Dennoch gibt sich der HPV-Verhandlungsf\u00fchrer zuversichtlich, dass vor dem Hintergrund der aktuellen Branchenlage ein schneller Tarifabschluss im Sinne beider Tarifpartner sei und auch realisiert werden k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontakt:<br>Stefan R\u00f6ssing, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des HPV <br>T 030 \/ 24 78 183 10 <br>E stefan.roessing@hpv-ev.org<br><br>Wolfram Zabel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung 74z Consult <br>T 0151 \/ 23 45 32 62 <br>E waz@74z.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverb\u00e4nden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Au\u00dferdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241104-Tariferhoehung2024-A2-Mehr-Geld-in-unsicheren-Zeiten-724x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9888\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241104-Tariferhoehung2024-A2-Mehr-Geld-in-unsicheren-Zeiten-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241104-Tariferhoehung2024-A2-Mehr-Geld-in-unsicheren-Zeiten-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241104-Tariferhoehung2024-A2-Mehr-Geld-in-unsicheren-Zeiten-768x1086.jpg 768w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241104-Tariferhoehung2024-A2-Mehr-Geld-in-unsicheren-Zeiten-1087x1536.jpg 1087w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241104-Tariferhoehung2024-A2-Mehr-Geld-in-unsicheren-Zeiten-1449x2048.jpg 1449w, https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241104-Tariferhoehung2024-A2-Mehr-Geld-in-unsicheren-Zeiten-scaled.jpg 1811w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">Ma\u00dfvolle Lohnforderungen im Interesse von Besch\u00e4ftigten und Unternehmen<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Dritte Entgelterh\u00f6hung in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ab Dezember<\/li>\n\n\n\n<li>Niedrige Inflationsrate sorgt f\u00fcr reales Lohnplus<\/li>\n\n\n\n<li>Bei kommenden Tarifverhandlungen Arbeitsplatzsicherheit und Tarifbindung nicht aufs Spiel setzen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Berlin, 4.11.24. Die Unternehmen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie erh\u00f6hen zum 1. Dezember die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter um 1,4 Prozent. Bereits im September des Vorjahres und im August dieses Jahres wurden die Entgelte um 5,1 bzw. um 2,1 Prozent angehoben. Au\u00dferdem erhielten die Besch\u00e4ftigen eine Inflationsausgleichspr\u00e4mie von insgesamt 2.000 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit den Entgelterh\u00f6hungen von insgesamt 8,6 Prozent und der zus\u00e4tzlichen steuerfreien Inflationsausgleichspr\u00e4mie haben die Arbeitgeber beim letzten Tarifabschluss gezeigt, dass sie in au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zeiten zu ihren Besch\u00e4ftigten stehen. Vor dem Hintergrund der massiv gesunkenen Inflation verbleibt jetzt ein deutliches Plus im Portemonnaie. In dieser Hinsicht seien auch die Prognosen der Bundesregierung f\u00fcr die Teuerungsrate von 2,0 Prozent f\u00fcr 2025 erfreulich\u201c, sagte HPV-Pr\u00e4sident J\u00fcrgen Peschel.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr die meisten Unternehmen unserer Branche war mit dem vereinbarten Tarifabschluss die Belastungsgrenze erreicht. Mit Blick auf die n\u00e4chste Verhandlungsrunde l\u00e4sst sich konstatieren: Die krisenhafte Situation in der Papier- und Kunststoffverarbeitung hat sich leider deutlich verfestigt, teilweise sogar verschlimmert: Unser Gesamtumsatz ist nach einem mauen ersten Halbjahr um 7,9 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr zur\u00fcckgegangen; die schwache Binnennachfrage sorgt f\u00fcr stark r\u00fcckl\u00e4ufige Auftragseing\u00e4nge im Verpackungsbereich von bis zu 20 Prozent\u201c, so Peschel.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den Herausforderungen auf der Einnahmenseite kommen die gestiegenen Material- und Logistikkosten auf der Ausgabenseite. Auch die Kunden der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie leiden unter diesen und weiteren Krisenfaktoren \u2013 das versch\u00e4rft die Probleme f\u00fcr die Branche zus\u00e4tzlich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNimmt man die f\u00fcr viele Unternehmen unserer Teilbranchen bestehenden Schwierigkeiten zusammen, dann bleibt \u2013 auch vor dem Hintergrund einer mittlerweile \u00e4u\u00dferst moderaten Inflation \u2013 eine eindeutige Botschaft f\u00fcr die im n\u00e4chsten Jahr startenden Tarifverhandlungen: Ma\u00dfvolle Lohnforderungen sind im Interesse beider Verhandlungspartner. Sie st\u00e4rken die Rahmenbedingungen f\u00fcr sichere Arbeitspl\u00e4tze und die Tarifbindung, konstatierte der HPV-Pr\u00e4sident.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontakt:<br>Stefan R\u00f6ssing, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des HPV <br>T 030 \/ 24 78 183 10 <br>E stefan.roessing@hpv-ev.org<br><br>Wolfram Zabel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung 74z Consult <br>T 0151 \/ 23 45 32 62 <br>E waz@74z.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverb\u00e4nden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Au\u00dferdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tarifrunde 2025 &#8222;GEMEINSAM &#8211; SICHER &#8211; ERFOLGREICH&#8220;: Die Arbeitgeber der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie haben seit 2010 einen gemeinsamen tarifpolitischen Erfolgskurs beschritten, der f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten und die Arbeitgeber Sicherheit brachte. Diesen Weg wollen wir auch in der sehr herausfordernden gesamtgesellschaftlichen Situation im Tarifjahr 2025 fortsetzen &#8211; f\u00fcr eine sichere und zukunftsf\u00e4hige Branche. 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