{"id":67,"date":"2017-08-28T01:21:39","date_gmt":"2017-08-27T23:21:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/"},"modified":"2026-03-31T10:48:27","modified_gmt":"2026-03-31T08:48:27","slug":"branchendaten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/","title":{"rendered":"Branchendaten"},"content":{"rendered":"<ul class=\"pagination\">\n            <li class=\"disabled\">\n            <span>&laquo;<\/span>\n        <\/li>\n    \n                        <li class=\"active\">\n                <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/?pg=1\"\n                   data-page=\"1\"\n                                   >1<\/a>\n            <\/li>\n                                <li>\n                <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/?pg=2\"\n                   data-page=\"2\"\n                                   >2<\/a>\n            <\/li>\n                                <li>\n                <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/?pg=3\"\n                   data-page=\"3\"\n                                   >3<\/a>\n            <\/li>\n                                <li class=\"disabled\">\n                <span>...<\/span>\n            <\/li>\n                                <li>\n                <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/?pg=43\"\n                   data-page=\"43\"\n                                   >43<\/a>\n            <\/li>\n            \n            <li>\n            <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/?pg=2\" rel=\"next\" data-page=\"2\">\n                <span>&raquo;<\/span>\n            <\/a>\n        <\/li>\n    <\/ul>\n<br>\n<b><small>30.03.2026<\/small><\/b><br>\n<h3>Sozialpolitische Kerndaten - M\u00e4rz 2026<\/h3>\n<h2>Sozialpolitische Kerndaten - M\u00e4rz 2026<\/h2>\n<b>Downloads:<\/b>\n<ul>\n    <li>\n          <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie10.jpg\">Folie 10 - Entwicklung der Produktivit\u00e4t<\/a>\n\n    <\/li>\n    <li>\n          <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie9.jpg\">Folie 9 - Preisentwicklung<\/a>\n\n    <\/li>\n    <li>\n          <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie8.jpg\">Folie 8 - Entwicklung der Produktion<\/a>\n\n    <\/li>\n    <li>\n          <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie7.jpg\">Folie 7 - Monatlicher Umsatz je Besch\u00e4ftigten<\/a>\n\n    <\/li>\n    <li>\n          <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie6.jpg\">Folie 6 - Umsatz<\/a>\n\n    <\/li>\n    <li>\n          <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie5.jpg\">Folie 5 - Exportquote<\/a>\n\n    <\/li>\n    <li>\n          <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie4.jpg\">Folie 4 - Tariflohnentwicklung<\/a>\n\n    <\/li>\n    <li>\n          <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie3.jpg\">Folie 3 - Bruttoentgelte je Arbeitnehmer<\/a>\n\n    <\/li>\n    <li>\n          <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie2.jpg\">Folie 2 - Entwicklung der Anzahl der Besch\u00e4ftigten<\/a>\n\n    <\/li>\n    <li>\n          <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie1.jpg\">Folie 1 - Anzahl der Betriebe<\/a>\n\n    <\/li>\n<\/ul><p><strong>Vorbemerkung:<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund von Schwerpunktverlagerungen wurden ab Januar 2025 erneut Betriebe innerhalb der Wirtschaftszweige (Abteilung, Gruppe, Klasse der WZ 2008) neu zugeordnet. Insgesamt bleiben die Auswirkungen der neuen Zuordnung \u00fcberschaubar. Dennoch ergeben sich bei den Daten f\u00fcr Betriebe in den Wirtschaftszweigen gewisse Ver\u00e4nderungen, die bei einem durchgehenden Zeitvergleich zu ber\u00fccksichtigen sind. Dies gilt vor allem f\u00fcr den intertemporalen Vergleich der Besch\u00e4ftigung und des Umsatzes.<\/p>\n<p><strong>1. Anzahl der Betriebe<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10500\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie1.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"447\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Jahren 2023 und 2024 geschrumpft ist, gab es 2025 wieder ein marginales Wachstum. Gesamtwirtschaftlich betrachtet stieg das BIP preisbereinigt nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 0,2 Prozent. Kalenderbereinigt ergibt sich ein Plus von 0,3 Prozent. Im Jahr 2023 war das BIP preisbereinigt noch um 0,9 Prozent und 2024 um 0,5 Prozent zur\u00fcckgegangen. Das leichte Plus ist laut Statistischem Bundesamt vor allem auf die gestiegenen Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates zur\u00fcckzuf\u00fchren. Demgegen\u00fcber gaben die Exporte \u2013 nicht zuletzt durch den Zollstreit zwischen den USA und der EU bedingt \u2013 erneut nach. Zudem hielt die Investitionsschw\u00e4che an. Das gilt f\u00fcr Investitionen in Bauten und Ausr\u00fcstungen gleicherma\u00dfen.<\/li>\n<li>F\u00fcr das Jahr 2026 gingen viele Konjunkturforscher vor dem Krieg im Iran von einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum von etwa 1 Prozent aus. W\u00e4hrend das IfW 0,8 Prozent erwartete, prognostizierte das gewerkschaftsnahe IMK ein Plus von 1,4 Prozent. Davon entfiel allerdings ein Anteil von 0,2 bis 0,3 Prozent auf zwei wegfallende Feiertage. Zudem sorgt eine expansive Fiskalpolitik (staatliche Investitionen in die Infrastruktur) f\u00fcr Wachstumsimpulse. Durch den Krieg im Iran sind die Energiekosten allerdings drastisch gestiegen, was die Konjunktur belasten wird. Derzeit ist unsicher, in welchem Ausma\u00df. Das DIW hat seine Prognose von 1,3 auf 1,0 Prozent gesenkt.<\/li>\n<li>Die Zahl der Betriebe mit mindestens 50 Besch\u00e4ftigten ging in der Papierverarbeitenden Industrie von 457 auf 453 zur\u00fcck. <\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2. Entwicklung der Anzahl der Besch\u00e4ftigten<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10496\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie2.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"447\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Seit dem H\u00f6chststand von 86.688 besch\u00e4ftigten Personen im Jahr 2018 ist die Anzahl der Besch\u00e4ftigten in der Papierverarbeitenden Industrie kontinuierlich gesunken. Im Durchschnitt des Jahres 2024 waren in der Branche durchschnittlich 80.466 Personen besch\u00e4ftigt und 2025 durchschnittlich 78.774. <\/li>\n<li>Damit waren in der Papierverarbeitenden Industrie zuletzt 7.914 Personen weniger besch\u00e4ftigt als im Jahr 2018. Das entspricht einem R\u00fcckgang von 9,1 Prozent. In einer l\u00e4ngerfristigen Betrachtung f\u00e4llt die Bilanz dagegen besser aus. Im Vergleich zum Jahr 2010 sank die Zahl der Besch\u00e4ftigten um lediglich 4.885 Personen. Das entspricht einem prozentualen R\u00fcckgang von 5,8 Prozent.<\/li>\n<li>Der Besch\u00e4ftigungsabbau hat sich zuletzt beschleunigt. Im Jahr 2025 gab es gegen\u00fcber dem Vorjahr ein Minus von 2,1 Prozent. Im Jahr 2024 lag das Minus bei lediglich 0,8 Prozent und im Jahr 2023 bei 1,2 Prozent. Beim Vergleich der j\u00e4hrlichen R\u00fcckg\u00e4nge f\u00e4llt auf, dass das Minus im letzten Jahr das gr\u00f6\u00dfte Minus seit dem Jahr 2018 war. Damit schl\u00e4gt sich die anhaltende Branchenrezession mehr und mehr in der Arbeitsnachfrage der Unternehmen nieder.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3. Bruttoentgelte je Arbeitnehmer<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10497\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie3.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"447\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Das monatliche Bruttoentgelt je Besch\u00e4ftigten belief sich in der Papierverarbeiten-den Industrie im Jahr 2025 auf durchschnittlich 4.171 Euro. Gegen\u00fcber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 109 Euro oder 2,7 Prozent. Je Stunde gerechnet fiel der Anstieg mit 2,4 Prozent etwas niedriger aus.<\/li>\n<li>Damit fiel die Lohndynamik im Vergleich zu den Vorjahren wieder etwas gem\u00e4\u00dfigter aus. Denn in den Jahren 2021 bis 2024 stiegen die Bruttoentgelte im Vergleich mit dem jeweiligen Vorjahr zwischen 2,8 Prozent (2021) und 4,0 Prozent (2024). Auf Stundenbasis hatten sich die Bruttoentgelte 2022 und 2023 im Vorjahresvergleich sogar um jeweils knapp 6 Prozent erh\u00f6ht, ehe 2024 mit einem Anstieg von 2,5 Prozent wieder eine Beruhigung der Lohndynamik einsetzte.<\/li>\n<li>\u2022\tDer Verbraucherpreisanstieg hat sich im Jahr 2025 weiter stabilisiert und betrug im Vergleich zum Vorjahr 2,2 Prozent. Damit ist die Kaufkraft der Bruttoverdienste in 2025 gegen\u00fcber dem Vorjahr leicht gestiegen, obwohl die steuerfreie Inflationsausgleichspr\u00e4mie Ende 2024 auslief. <\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4. Tariflohnentwicklung<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10498\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie4.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"447\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Der letzte Entgelttarifvertrag f\u00fcr die Papierverarbeitende Industrie datiert vom M\u00e4rz 2025. Die Vereinbarung sieht eine Erh\u00f6hung der L\u00f6hne und Geh\u00e4lter um 5,5 Prozent \u00fcber eine Laufzeit von 27 Monaten vor. Damit gilt der neue Tarifvertrag bis Ende April 2027.<\/li>\n<li>Im Einzelnen sieht der Abschluss vor, dass die L\u00f6hne, Geh\u00e4lter und Ausbildungsverg\u00fctungen in drei Stufen angehoben werden. Zum 1. Juli 2025 gab es eine erste Erh\u00f6hung von 2,0 Prozent. Zum 1. Mai 2026 steigen die Entgelte dann um weitere 2,4 Prozent und zum 1. Januar 2027 noch einmal um 1,1 Prozent. F\u00fcr die Unter-nehmen bedeutet das Planungssicherheit in einem schwierigen Umfeld.<\/li>\n<li>Nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank ergab sich f\u00fcr die Papierverarbeitende Industrie kalenderj\u00e4hrlich und je Stunde gerechnet im Jahr 2025 eine Kostenbelastung von 1,4 Prozent nach 4,1 Prozent im Jahr 2024. Dabei sind Nebenvereinbarungen wie Urlaubsgeld, Jahressonderzahlungen, verm\u00f6genswirksame Leistungen oder Einmalzahlungen wie Inflationsausgleichspr\u00e4mien ber\u00fccksichtigt. F\u00fcr den Durchschnitt aller Branchen ermittelte die Bundesbank 2025 einen Zuwachs von 2,5 Prozent nach 6,3 Prozent im Jahr 2024. <\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>5. Exportquote<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10489\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie5.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"447\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Im Durchschnitt lag der Auslandsumsatz im Jahr 2025 bei 596 Millionen Euro je Monat. Damit wurde der Wert des Vorjahreszeitraums von 603 Millionen Euro pro Monat um 1,1 Prozent unterschritten. <\/li>\n<li>In relativer Betrachtung haben die Auslandsm\u00e4rkte f\u00fcr die deutsche Papier-verarbeitende Industrie im Jahr 2025 mit einer Exportquote von 32,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr weiter an Bedeutung gewonnen. Dabei wurde auch der Rekordwert des Jahres 2024 von 31,8 Prozent \u00fcbertroffen.<\/li>\n<li>Ein Blick auf die langfristige Entwicklung der Exportquote zeigt, dass der Anteil der Auslandsgesch\u00e4fte im Durchschnitt der Branche zwischen 2010 und 2012 recht stabil blieb. Nach einem Anstieg auf 30,6 Prozent im Jahr 2013 kam es ab 2014 zu einem R\u00fcckgang, der bis 2018 andauerte (Exportquote 26,9 Prozent). Im folgenden Jahr sprang die Exportquote dann um mehr als 2 Prozentpunkte nach oben. Zwischen 2019 und 2022 blieb die Exportquote mit Werten zwischen 29,1 und 29,6 Prozent ann\u00e4hernd stabil, ehe 2023 ein neuer Rekordwert erzielt wurde, der in den Jahren 2024 und 2025 erneut deutlich \u00fcbertroffen wurde.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>6. Umsatz<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10490\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie6.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"447\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Der Gesamtumsatz in der Papierverarbeitenden Industrie lag im Jahr 2025 bei 22,3 Milliarden Euro. Gegen\u00fcber dem Umsatz des gleichen Vorjahreszeitraums in H\u00f6he von 22,0 Milliarden Euro ergab sich damit ein Minus von 0,45 Milliarden Euro. Das entspricht einem R\u00fcckgang von 2,0 Prozent. <\/li>\n<li>Der R\u00fcckgang beruht sowohl auf einem r\u00fcckl\u00e4ufigen Inlands- als auch auf einem schrumpfenden Auslandsumsatz. Der Inlandsumsatz lag 2025 bei 15,1 Milliarden Euro und der Auslandumsatz bei knapp 7,2 Milliarden Euro. Dabei ging der Inlandsumsatz mit 2,4 Prozent sp\u00fcrbarer zur\u00fcck als der Auslandsumsatz, der um 1,1 Prozent schrumpfte. Das schl\u00e4gt sich auch im Anteil der Inlandsums\u00e4tze an den Gesamtums\u00e4tzen nieder. Lag der Anteil der Inlandsums\u00e4tze 2024 noch bei 68,2 Prozent, ging er 2025 leicht auf 67,9 Prozent zur\u00fcck.<\/li>\n<li>Die Ums\u00e4tze gingen damit zum dritten Mal hintereinander sp\u00fcrbar zur\u00fcck. Nachdem der Umsatz 2022 noch durch steigende Preise getrieben wurde, schlug sich die schwache Branchenkonjunktur seit 2023 immer st\u00e4rker auf die Umsatzentwicklung durch. Nach einem Minus von 6,9 Prozent im Jahr 2023 folgte 2024 ein Minus von 4,2 Prozent. Zwar hat sich die Abw\u00e4rtsdynamik 2025 abgeschw\u00e4cht, dennoch h\u00e4lt die Branchenrezession an.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>7. Monatlicher Umsatz je Besch\u00e4ftigten<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10491\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie7.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"445\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Der Pro-Kopf-Umsatz lag 2025 bei 23.584 Euro nach 23.567 Euro im Vorjahr. Entsprechend stieg die Pro-Kopf-Umsatzentwicklung geringf\u00fcgig um 0,1 Prozent an. Dieses leichte Plus ergibt sich, weil der R\u00fcckgang der nominalen Umsatzentwicklung (um 2,0 Prozent) durch den parallelen Besch\u00e4ftigungsabbau (um 2,1 Prozent) in der Pro-Kopf-Betrachtung \u00fcberkompensiert wurde. <\/li>\n<li>Das Jahr 2022 markierte beim Pro-Kopf-Umsatz ein Allzeithoch. Damals kam es zu einem preisbedingten Umsatzanstieg, der sich auch in der Pro-Kopf-Betrachtung zeigt. Im Zuge der sich im Laufe des Jahres 2023 abschw\u00e4chenden Preisdynamik schlug sich die schon seit 2019 schwache Branchenkonjunktur dann immer st\u00e4rker in der Pro-Kopf-Umsatzentwicklung nieder, zumal die Unternehmen auf die Rezession mit einem allm\u00e4hlichen Abbau der Besch\u00e4ftigung reagierten. Allerdings ging der Umsatz zun\u00e4chst st\u00e4rker als die Besch\u00e4ftigung zur\u00fcck. Das hat sich 2025 ge\u00e4ndert. <\/li>\n<li>Wie stark die Unternehmen die Besch\u00e4ftigung im letzten Jahr an die schwache Produktions- und Umsatzentwicklung angepasst haben, sieht man beim Jahresvergleich. In den Jahren 2023 und 2024 ging der Umsatz je Besch\u00e4ftigten jeweils weniger stark als der nominale Umsatz zur\u00fcck. 2023 waren es 5,8 Prozent beim Umsatz je Besch\u00e4ftigten und 6,9 Prozent beim nominalen Umsatz. 2024 waren es 3,5 Prozent beim Pro-Kopf-Umsatz und 4,2 Prozent beim nominalen Umsatz.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>8. Entwicklung der Produktion<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10492\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie8.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"445\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Im Jahr 2025 lag der unbereinigte Produktionsindex (bezogen auf das Basisjahr 2021=100) im Durchschnitt nur noch bei 81,7. Damit zeigt sich bei Betrachtung der unbereinigten Werte ein noch niedrigerer Wert als im Jahresdurchschnitt 2024. Der R\u00fcckgang gegen\u00fcber 2024 betr\u00e4gt 1,6 Prozentpunkte beziehungsweise 1,9 Prozent.<\/li>\n<li>In der quartalsm\u00e4\u00dfigen Betrachtung zeigt sich beim Blick auf die kalender- und saisonbereinigten Werte, dass der Produktionsindex in den letzten beiden Jahren in einem Korridor zwischen Indexwerten von 81,0 (September 2025) und 85,5 (Februar 2024) schwankt, wobei sich eine leicht sinkende Tendenz zeigt. Im Jahr 2025 hat der bereinigte Produktionsindex mit 82,1 einen neuen Rekordtiefpunkt innerhalb des Untersuchungszeitraums erreicht.<\/li>\n<li>\u2022\tBetrachtet man die langfristige Entwicklung, zeigt sich, dass der Produktionsindex bis zum Jahr 2021 im Jahresdurchschnitt mindestens bei knapp 97 lag. Von diesen Werten ist der Produktionsindex seit 2023 sehr weit entfernt und es zeigen sich bisher keine Erholungstendenzen. <\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>9. Preisentwicklung<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10493\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie9.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"445\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Der Erzeugerpreisindex in der Papierverarbeitenden Industrie lag im Jahr 2025 bei durchschnittlich 124,7 Prozent. Damit liegt er einerseits knapp \u00fcber dem Niveau der Jahre 2022 und 2024, verfehlt aber andererseits den Rekordwert des Jahres 2023 um 1,8 Prozent. Gemessen an dem starken Anstieg der Erzeugerpreise von Mitte 2021 bis Januar 2023 um ein Drittel und dem darauffolgenden R\u00fcckgang bis Februar 2024 um knapp 9 Prozent, sind die Preise seitdem sehr stabil. <\/li>\n<li>\u2022\tIn der langfristigen Betrachtung verliefen die Preise f\u00fcr Erzeugnisse der Papierverarbeitung und die Preise f\u00fcr den Gesamtindex der gewerblichen Produkte ohne Energie lange Zeit ann\u00e4hernd parallel. Im Jahr 2022 legten die Preise f\u00fcr die Erzeugnisse der Papierverarbeitung aber \u00fcberdurchschnittlich stark zu, sodass der Preisindex im Jahresdurchschnitt 2022 um gut 9 Prozentpunkte h\u00f6her lag als bei den gewerblichen Produkten ohne Energie. Im Durchschnitt des Jahres 2023 ist es bei einem \u00e4hnlich hohen Abstand geblieben, wobei sich der Abstand der beiden Indexreihen im Jahresverlauf verringerte. Seit Anfang 2024 laufen die Preise wieder ann\u00e4hernd parallel. Im Jahresdurchschnitt 2025 betrug der Abstand 5,2 Prozentpunkte.<\/li>\n<li>\u2022\tIn der Papiererzeugenden Industrie ist der Erzeugerpreisindex gegen\u00fcber seinem H\u00f6chstwert im Oktober 2022 von 153,5 deutlich gesunken. Im Durchschnitt des Jahres 2025 lag der Index nur noch bei 116,4 und damit deutlich niedriger als in der Papierverarbeitenden Industrie (124,7).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>10. Entwicklung von Produktivit\u00e4t und Lohnst\u00fcckkosten<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10494\" src=\"http:\/\/www.hpv-ev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Folie10.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"445\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Im Jahr 2025 sind die Lohnst\u00fcckkosten weiter gestiegen. Gegen\u00fcber dem Vorjahr legten sie um 3,4 Prozent zu. Damit hat sich das Anstiegstempo nur leicht verlangsamt. So fielen beispielsweise in den 2010er-Jahren die Lohnst\u00fcckkostenerh\u00f6hungen durchg\u00e4ngig geringer aus. Dieser weitere deutliche Anstieg setzt \u00fcberdies auf einem stark erh\u00f6hten Niveau an. Denn im Jahr 2023 schnellten die Lohnst\u00fcckkos-ten um 15 Prozent nach oben und legten dann im Jahr 2024 um weitere 4,3 Prozent zu. Diese Entwicklung belastet die preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Ertragssituation der Betriebe.<\/li>\n<li>Urs\u00e4chlich f\u00fcr den neuerlichen Anstieg der Lohnst\u00fcckkosten ist die weiter gesunkene Produktion bei gleichzeitig nur moderatem Besch\u00e4ftigungsr\u00fcckgang in Verbindung mit um 2,7 Prozent gestiegenen Monatsl\u00f6hnen.<\/li>\n<li>Die Produktivit\u00e4t je Besch\u00e4ftigten ging im Jahr 2025 gegen\u00fcber dem Vorjahr um 0,6 Prozent zur\u00fcck. Bei dieser Rechnung sind Kalendereinfl\u00fcsse ber\u00fccksichtigt. Die Produktivit\u00e4t je Stunde sank in diesem Zeitraum um 1,3 Prozent \u2013 also etwas st\u00e4rker. Somit setzt sich der Produktivit\u00e4tsr\u00fcckgang trotz des Einbruchs im Jahr 2023 und des weiteren R\u00fcckgangs im Jahr 2024 fort. <\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"pagination\">\n            <li class=\"disabled\">\n            <span>&laquo;<\/span>\n        <\/li>\n    \n                        <li class=\"active\">\n                <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/?pg=1\"\n                   data-page=\"1\"\n                                   >1<\/a>\n            <\/li>\n                                <li>\n                <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/?pg=2\"\n                   data-page=\"2\"\n                                   >2<\/a>\n            <\/li>\n                                <li>\n                <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/?pg=3\"\n                   data-page=\"3\"\n                                   >3<\/a>\n            <\/li>\n                                <li class=\"disabled\">\n                <span>...<\/span>\n            <\/li>\n                                <li>\n                <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/?pg=43\"\n                   data-page=\"43\"\n                                   >43<\/a>\n            <\/li>\n            \n            <li>\n            <a href=\"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/aktuelles\/branchendaten\/?pg=2\" rel=\"next\" data-page=\"2\">\n                <span>&raquo;<\/span>\n            <\/a>\n        <\/li>\n    <\/ul>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":66,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-67","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/67","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/67\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5171,"href":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/67\/revisions\/5171"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/66"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hpv-ev.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}