Aktuelle Tarifrunde / HPV Aktuelle Tarifrunde – Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung e.V.

Aktuelle Tarifrunde 2018

"Für Sicherheit und Zukunft - Gemeinsam erfolgreich“: Die Arbeitgeber der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie möchten den seit 2010 erfolgreich beschrittenen gemeinsamen tarifpolitischen Erfolgskurs auch im Tarifjahr 2018 in einer sicheren und zukunftsfähigen Branche fortsetzen. Der Tarifvertrag vom 10. Januar 2017 hat noch eine Laufzeit bis zum 31. Oktober 2018. Wir werden Sie auf dieser Webseite in den kommenden Monaten über die Traifrunde 2018 regelmäßig mit unseren Pressemitteilungen und Aushängen informieren.

Aktuelle Informationen zum Tarifjahr 2018

An dieser Stelle berichten wir über den Verlauf des aktuell gültigen Tarifabschlusses vom 10. Januar 2017. Dieser sieht eine Laufzeit von insgesamt 24 Monaten ab dem 1. November 2016 vor. Der Tarifvertrag kann frühestens zum 31. Oktober 2018 gekündugt werden. Der Abschluss sieht zwei Erhöhungen der Entgelte vor: Zum 1. Januar 2017 steigen die Löhne um 2,1 % und zum 1. April 2018 um weitere 2,1 %.
Auf der Seite veröffentlichen wir Pressemitteilungen und Aushänge für die Mitarbeiter in den Unternehmen.


Pressemitteilungen und Aushänge

Warum es so wichtig ist, dass die Tarifpartner immer die Zukunft im Blick haben sollten und dafür gewappnet sein müssen, zeigt unser Juli-Aushang.


Mit unserem neuen Aushang möchten wir nochmals daran erinnern, dass die vergangenen Tarifabschlüsse immer ein Ergebnis von Fair Play waren.


Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V.:

Entgelte steigen ab April 2018 um 2,1 Prozent

HPV PM 02/2018 Entgelte steigen ab April 2018 um 2,1 Prozent
Berlin, 12.03.18. Ab dem 1. April 2018 steigen die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen der Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie um 2,1 Prozent. Dies ist die zweite Stufe des im letzten Jahr ausgehandelten Tarifabschlusses, teilte der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. mit. Bereits zum 1. Januar 2017 waren die Entgelte um 2,1 Prozent erhöht worden.

„Bei der in den vergangenen Jahren sehr geringen Teuerungsrate sorgt die zweite Stufe der Entgelterhöhungen auf der Basis hoher zurückliegender Abschlüsse weiterhin für real mehr Geld im Portemonnaie der Beschäftigten“, sagte HPV-Präsident Jürgen Peschel. „Auch wenn wir in vielen Teilbereichen unserer Branche eine positive Entwicklung verzeichnen können, stellt sich das Gesamtbild in der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie sehr gemischt dar: Uns erreichen sogar vereinzelt Signale aus der Branche, dass der Produktionsstandort Deutschland keinesfalls dauerhaft als attraktiv angesehen werden könnte. Erste Unternehmen verlassen bereits Deutschland und verlagern die Produktion ins europäische Ausland.“

Auch die jüngste Entwicklung bei den Rohstoffpreisen zeichne ein Bild zusätzlicher Belastungen für die Unternehmen. Bereits in den vergangenen Jahren sei es aufgrund der Marktsituation nicht gelungen, die gestiegenen Kosten an die Marktpartner weiterzugeben. Mit Blick auf den ausgehandelten Koalitionsvertrag konstatiert Peschel, dass die Handlungsspielräume für die Unternehmen nicht größer würden.

Anders als in anderen Wirtschaftszweigen kommt es daher bei den im Herbst beginnenden Tarifverhandlungen darauf an, die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und damit die Sicherheit der Arbeitsplätze in den Fokus zu rücken. „Hier gilt es, die Situation aller Unternehmen zu berücksichtigen und nicht nur auf diejenigen zu schauen, denen es zur Zeit gut bis gut sehr ginge“, betonte Peschel.

Der Tarifvertrag läuft noch bis zum 31. Oktober 2018. In der Papier- und Kunststoffverarbeitung sind zur Zeit rund 100.000 Mitarbeiter in rund 600 Betrieben beschäftigt.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 23 45 32 62
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

30.01.2017
HPV Pressemitteilung zum Tarifabschluss am 10. Januar 2017

HPV Pressemitteilung zum Tarifabschluss am 10. Januar 2017

HPV und ver.di einigen sich auf neuen Tarifvertrag in der Papier- und Kunststoffverarbeitung: Arbeitgeber gehen an Belastungsgrenze – Abschluss dennoch Erfolg für Betriebe und Beschäftigte

Berlin, 10.01.17 – Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di haben sich in der vierten Runde nach 13-stündigen Gesprächen in Berlin in der Nacht zum Dienstag auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

Ab dem 1. Januar 2017 werden die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen der Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie um 2,1 Prozent erhöht; ab 1. April 2018 steigt der Lohn ebenfalls um 2,1 Prozent. Die Einigung sieht eine 24-monatige Laufzeit vor. Der Abschluss gilt vorbehaltlich der schriftlichen Zustimmung der Tarifvertragsparteien bis zum 31. Oktober 2018.

Jürgen Peschel, Verhandlungsführer des HPV, bewertet den Abschluss in Anbetracht der aktuell schwierigen Branchen-Situation als gerade noch vertretbar: „Unser Ziel war es, nach zwei Abschlüssen mit hohen Reallohnsteigerungen, den Unternehmen bessere Handlungsspielräume für Investitionen und gleichzeitig mehr Planungssicherheit zu verschaffen; dies ist mit der heutigen Einigung erreicht worden, auch wenn wir dafür an die Belastungsgrenze gehen mussten. Auch die Belegschaften profitieren von den Lohnerhöhungen. Bei einer weiterhin als mäßig prognostizierten Teuerungsrate sorgen die Entgelterhöhungen mit der aktuellen Einigung und den vergangenen Abschlüssen weiterhin für mehr Geld im Portemonnaie.“
Der Tarifabschluss liegt deutlich unter ver.dis ursprünglicher Forderung nach 5,0 Prozent mit einer Laufzeit von lediglich zwölf Monaten. Dafür hatte die Gewerkschaft drei Verhandlungsrunden lang geworben und zu zahlreichen Warnstreiks aufgerufen.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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