Aktuelle Tarifrunde 2018

"Für Sicherheit und Zukunft - Gemeinsam erfolgreich“: Die Arbeitgeber der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie möchten den seit 2010 erfolgreich beschrittenen gemeinsamen tarifpolitischen Erfolgskurs auch im Tarifjahr 2018 in einer sicheren und zukunftsfähigen Branche fortsetzen. Der Tarifvertrag vom 10. Januar 2017 hat noch eine Laufzeit bis zum 31. Oktober 2018. Die Gewerkschaft ver.di hat den gültigen Tarifvertrag form- und frisgerecht zum 31. Oktober 2018 gekündigt.

Aktuelle Informationen zum Tarifjahr 2018

Die Gewerkschaft ver.di hat den gültigen Tarifvertrag zum 31. Oktober 2018 gekündigt und fordert eine Erhöhung der Entgelte um 6 % sowie eine Anhebung der Auszubildendenvergütungen um 90 EUR pro Monat, beides bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Auf der Seite veröffentlichen wir Pressemitteilungen und Aushänge für die Mitarbeiter in den Unternehmen, damit diese die tatsächliche Lage der Branche besser einschätzen können.


Pressemitteilungen und Aushänge


Unser neuer Aushang „Das hat ver.di abgelehnt“ macht deutlich, welches gute Angebot die Arbeitgeber in der vierten Verhandlungsrunde abgegeben haben – Entgelterhöhung von insgesamt 4,6 % bei einer Laufzeit von 26 Monaten.

Lassen Sie uns gemeinsam für unsere Branche arbeiten, statt ihre Zukunft aufs Spiel zu setzen.


Der erste Aushang im Jahr 2019 mit dem Titel „Gesprächsbereit!“ macht deutlich, dass die Arbeitgeberseite zu längeren Verhandlungen und einem zügigen Abschluss am 14. Januar 2019 bereit ist.

Gemeinsam setzen wir auf einen fairen Abschluss für Sicherheit und Zukunft.


Unser Aushang „Eine richtig gute Perspektive – von diesem Angebot profitieren ALLE“ zeigt nochmal unser Angebot aus der zweiten Runde der Tarifverhandlungen.


Unser November-Aushang macht einmal mehr deutlich, dass gerade branchenspezifisch steigende Kosten die Zukunftsrendite einer Branche gefährden – umso wichtiger ist es daher, dass Tarifverhandlungen immer einen Branchenfokus haben!


Die Besonderheiten der Branche sollten immer im Fokus stehen – auch und gerade bei Tarifverhandlungen.


Mit dem September-Aushang machen wir deutlich, dass die Tarifpartner gemeinsam Verantwortung übernehmen müssen – nur so kommen sie sicher an das Ziel.


Warum es so wichtig ist, dass die Tarifpartner immer die Zukunft im Blick haben sollten und dafür gewappnet sein müssen, zeigt unser Juli-Aushang.


Mit unserem neuen Aushang möchten wir nochmals daran erinnern, dass die vergangenen Tarifabschlüsse immer ein Ergebnis von Fair Play waren.


15.01.2019
HPV Pressemitteilung 03/2019

Berlin, 15.01.19. Die vierte Runde der Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie am 14. Januar 2019 in Berlin endete in der Nacht zum Dienstag ohne Einigung. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) hat abermals ein deutlich verbessertes Angebot vorgelegt: 4,6 Prozent mehr Lohn für 26 Monate ab dem 1. April 2019, in der ersten Stufe 2,5 Prozent und in einem zweiten Schritt ab dem 1. April 2020 um weitere 2,1 Prozent. Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen ab dem 1. April 2019 um 90 EUR angehoben werden. Die Arbeitgeber kritisierten daraufhin das zu gering modifizierte Angebot der Gewerkschaft ver.di: 6,8 Prozent bei einer Laufzeit von 28 Monaten.

„Wir haben in vier Verhandlungsrunden die aktuell schwierige wirtschaftliche Situation in vielen Teilbranchen der Papier- und Kunststoffverarbeitung ausführlich erörtert. Gleichzeitig haben wir immer signalisiert, dass wir die Leistungen unserer Beschäftigten im Rahmen der Möglichkeiten honorieren wollen“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel.

„Unser aktuelles Angebot ist attraktiv; wir sind der Gewerkschaft ein großes Stück ent-gegengekommen. Auch die von uns geforderte Öffnungsklausel stellt für unsere Beschäftigten keinen Nachteil dar: Unternehmen, die Verluste schreiben, sollen die Entgelterhöhung um sechs Monate verschieben können. Dies ist eine Maßnahme für Ausnahmesituationen, die auch dazu beiträgt, Arbeitsplätze zu sichern.“ Peschel kritisierte, dass die geringe Beweglichkeit der Gewerkschaft enttäuschend gewesen sei – vor allem unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Lage in den Teilbranchen: „Wir erwarten von ver.di mehr Realismus und einen Fokus auf die branchenspezifische Lage der Papier- und Kunststoffverarbeitung“, sagte der HPV-Verhandlungsführer.

Die Verhandlungen werden am 19. Februar 2019 mit der fünften Runde in Berlin fortgesetzt. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 2345 3262
E waz@74z.de
Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbän-den und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpoliti-schen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

11.01.2019
HPV Pressemitteilung 02/2019

Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeiten-den Industrie: Arbeitgeber sind gesprächsbereit und setzen auf fairen Abschluss

Berlin, 11.1.2019. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) und die Gewerkschaft ver.di setzen am 14. Januar mit der vierten Runde ihre Tarifverhandlungen in Berlin fort. Die Arbeitgeber setzen auf zeitlich unbefristete Verhandlungen, um einen gemeinsamen Abschluss zu erzielen. HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel betonte, dass dabei auf jeden Fall die besondere wirtschaftliche Situation in den Teilbranchen berücksichtigt werden muss.

„Wir haben in allen Verhandlungsrunden signalisiert, dass wir die Leistungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der Möglichkeiten honorieren wollen. Im vergangenen Jahr haben wir die Löhne und Gehälter bereits um 2,1 Prozent erhöht. Die Beschäftigten konnten aufgrund der immer noch moderaten Inflationsrate einen Kaufkraftzuwachs erzielen. Auch unser aktuelles Angebot liegt deutlich über der prognostizierten Preissteigerung“, sagte Peschel. „Mit der Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 90 Euro geben wir ein deutliches, zukunftsorientiertes Signal.“

„Mit Blick auf die gesamte Branche und die Teilbranchen darf jedoch nicht vergessen werden, dass die finanziellen Spielräume vieler Unternehmen eingeschränkt sind. Diese Unternehmen und deren Belegschaften sind es wert, dass man ihre aktuelle und besondere Situation berücksichtigt. Auch das zeichnet einen fairen Abschluss aus. Wir haben in den letzten drei Verhandlungsrunden ausführlich dargelegt, dass speziell die stark gestiegenen Rohstoffpreise neben weiteren Faktoren zu großen Belastungen geführt ha-ben und weiter führen werden. Deshalb sind Öffnungsklauseln eine geeignete Möglichkeit, um einen gemeinsamen Abschluss zu erzielen, der alle Beteiligten zufriedenstellt. Ein solcher Abschluss wäre ein wichtiger Schritt, um Arbeitsplätze zu sichern und die Tarifbindung vieler Unternehmen nicht zu gefährden, sondern für weitere Unternehmen die Tarifbindung wieder attraktiv zu machen“, betonte Peschel.

Die vierte Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di beginnt am 14. Januar um 13.00 Uhr im NOVOTEL Berlin am Tiergarten, Straße des 17. Juni 106 – 108, 10623 Berlin. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer Stefan Rös-sing stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 2345 3262
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbän-den und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpoliti-schen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

13.12.2018
HPV Pressemitteilung 13/2018

Dritte Verhandlungsrunde in der Papier- und Kunststoffverarbeitung: Keine Einigung zwischen Arbeitgeberverband HPV und ver.di

Berlin, 13.12.18. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung und die Gewerkschaft ver.di setzten heute ihre Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Berlin fort. Trotz intensiver, rund sechsstündiger Gespräche konnte in der dritten Verhandlungsrunde keine Einigung erzielt werden.

Der HPV hatte sein faires Angebot mit der Einführung einer Öffnungsklausel verknüpft, um der wirtschaftlich angespannten Situation einiger Unternehmen in den Teilbranchen Rechnung zu tragen.
„Unser aktuelles Angebot ist fair und orientiert sich an der besonderen wirtschaftlichen Situation unserer Branche und speziell der Teilbranchen wie beispielsweise der Tapetenindustrie. Die geringen finanziellen Spielräume vieler Unternehmen ließen ein höheres Angebot – wenn überhaupt – nur zu, wenn gleichzeitig eine Öffnungsklausel vereinbart wird“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Wir setzen weiterhin auf Dialog und bleiben gesprächsbereit.“

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 14. Januar 2019 um 13.00 Uhr in Berlin statt. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 23 45 32 62
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

10.12.2018
HPV Pressemitteilung 12/2018

Nach sehr fairem Angebot der Arbeitgeber ist ver.di am Zug

Berlin, 10.12.18. Am 13. Dezember werden die Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Berlin fortgesetzt. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. betont im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde, dass nach einem sehr fairen Angebot der Arbeitgeber die Gewerkschaft ver.di eine realistische Bewertung vornehmen muss.

„Die Arbeitgeber haben ein deutliches, positives Signal an die Belegschaften gesendet. Die schwierige branchenspezifische Situation in der Papier- und Kunststoffverarbeitung erfordert einen Fokus darauf, was machbar ist, nicht was wünschenswert wäre“, erklärte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Indem wir die Ausbildungsvergütungen um 90 Euro anheben wollen, dokumentieren wir, dass wir auf den Nachwuchs in unserer Branche setzen. Auch die Mitarbeiter in den Betrieben profitieren vom HPV-Angebot: Seit 2012 sind die Löhne in der Branche um 16,6 Prozent gestiegen, das ist ein Reallohnplus von 7,7 Prozent. Darauf legen wir jetzt noch einmal 4 Prozent.

Wir haben uns mit unserem Angebot einen großen Schritt auf die Gewerkschaft ver.di zu bewegt. Jetzt erwarten wir, dass sich auch ver.di auf einen konstruktiven Abschluss zubewegen wird. Wir gehen weiterhin mit einer offenen Gesprächsbereitschaft in die nächste Verhandlungsrunde.“

Das Angebot sieht für die rund 100.000 Beschäftigten eine Entgelterhöhung von 4,0 Prozent bei einer Laufzeit von 29 Monaten vor. Für die Ausbildungsvergütungen bieten die Arbeitgeber ein Plus von 90 Euro an, wie von ver.di gefordert. Die Entgelterhöhung soll in zwei Stufen erfolgen (2,1 Prozent ab April 2019 und 1,9 Prozent ab April 2020). Die Ausbildungsvergütungen sollen ebenfalls ab April des nächsten Jahres steigen.

Die nächste Verhandlungsrunde wird am 13. Dezember 2018 um 11.30 Uhr im NOVOTEL Berlin am Tiergarten, Straße des 17. Juni 106 – 108, 10623 Berlin, fortgesetzt. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

 

Kontakt:

Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 2345 3262
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

20.11.2018
HPV Pressemitteilung 11/2018

Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV): Gewerkschaft ver.di lehnt ein äußerst faires Angebot ab

Berlin, 20.11.18. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di trafen sich heute in Berlin zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie. Die Arbeitgeber legten für die rund 100.000 Beschäftigten ein Angebot vor: 4,0 Prozent Entgelterhöhung bei einer Laufzeit von 29 Monaten. In der ersten Stufe sollen die Löhne und Gehälter am 1. April 2019 um 2,1 Prozent steigen und in der nächsten Stufe um 1,9 Prozent am 1. April 2020. Das Angebot steht unter der Prämisse einer Öffnungsklausel für Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Für die Ausbildungsvergütungen bieten die Arbeitgeber ein Plus von 90 Euro ebenfalls ab dem 1. April 2019 an, wie von ver.di gefordert. In den rund fünfstündigen Verhandlungen konnte jedoch keine Einigung mit der Gewerkschaft erzielt werden, die Gewerkschaft hat das Angebot der Arbeitgeber abgelehnt.

Das Angebot ist ein deutliches Signal an die Belegschaften trotz einer schwierigen branchenspezifischen Situation; schließlich können viele Teilbranchen nicht an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung partizipieren. Der HPV dokumentierte in der Verhandlung die wirtschaftliche schwierige Situation in den Teilbranchen Wellpappe, flexible Verpa-ckungen, Faltschachtel, Etiketten und Tapete. Historisch hohe Papierpreise, gestiegene Lohnstückkosten, Wettbewerbsdruck aus dem Ausland sowie massive Exportverluste sind die Kennzeichen, die einzeln oder zusammen auf die Teilbranchen zutreffen. Auf alle Teilbranchen trifft zu, dass die Preissteigerungen nicht im erforderlichen Umfang an den Markt weitergegeben werden können.

„Mit einer faktenreichen Dokumentation haben wir dargelegt, dass sich die Forderung von ver.di überhaupt nicht an den branchenspezifischen Kennzahlen orientiert. Unser faires Angebot geht auf das berechtigte Interesse der Arbeitnehmer ein, Reallohnverluste zu vermeiden; gleichzeitig tragen wir der Notwendigkeit Rechnung, dass die Spielräume der Betriebe für Investitionen nicht zu sehr eingeschränkt werden. Mit der Erhöhung der bereits weit überdurchschnittlichen Ausbildungsvergütung belegen wir, dass die Ausbildung in unseren Betrieben einen enorm hohen Stellenwert besitzt. An dieser Verantwortung orientiert sich der Vorschlag der Arbeitgeber“, betonte der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel. „Wir erwarten von ver.di, dass die Gewerkschaft unser gutes Angebot im Kontext der branchenspezifischen wirtschaftlichen Situation bewertet. Jetzt ist es an der ver.di, sich zu bewegen. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Warnstreiks in einem dem Verhandlungsstand verhältnismäßigen Rahmen zurückgeführt werden. Dies ist die Basis, um Tarifverhandlungen konstruktiv abschließen zu können.“

Die Verhandlungen werden am 13. Dezember 2018 um 11.30 Uhr in Berlin fortgesetzt. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 23 45 32 62
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

Unsere Mitgliedsverbände