Aktuelle Tarifrunde 2021

„Gemeinsam – Sicher – Erfolgreich“: Die Arbeitgeber der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie haben seit 2010 erfolgreich einen gemeinsamen tarifpolitischen Erfolgskurs beschritten. Diesen möchten wir auch in einer sehr schwierigen gesamtgesellschaftlichen Situation im Tarifjahr 2021 für eine sichere und zukunftsfähige Branche fortsetzen. Der Tarifvertrag vom 19. Februar 2019 hat noch eine Laufzeit bis zum 31. Januar 2021.

Die Gewerkschaft ver.di hat am 24. November 2020 ihre Forderung für die am 13. Januar 2021 beginnenden Tarifverhandlungen veröffentlicht. Danach fordert ver.di eine Erhöhung der Entgelte um 4,8% bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Die Forderung lässt völlig außer Acht, dass die Corona-Krise die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung bereits stark beeinträchtigt hat und dies auch weiterhin tun wird. Wir befinden uns in der wohl schwierigsten wirtschaftlichen Lage unseres Landes.

Die Prognosen aller Wirtschaftsforscher weisen aktuell in eine klare Richtung: nach unten und werden dies wohl auch noch weiterhin tun. Wie stark und wie schnell sich unsere Konjunktur danach wieder erholen wird, ist noch nicht absehbar.

In den kommenden Wochen werden wir auf dieser Seite unsere Pressemitteilungen und Aushänge veröffentlichen, damit sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Unternehmen ein eigenes Bild von der tatsächlichen Lage unserer Branche machen können.

Pressemitteilungen und Aushänge

HPV Aushang 08/2021

Wir sagen: Keine Verzögerungstaktik zu Lasten unserer Beschäftigten

Die Gewerkschaft blockiert seit Januar die Verhandlungen und ruft stattdessen weiterhin zum Streik auf. Dabei hätte das gemeinsame Gespräch am Verhandlungstisch längst zu einem guten Ergebnis führen können.

HPV Aushang 07/2021

Unser Wort gilt: Entgelterhöhung um 1,1 % sofort

Die Arbeitgeber wollten immer einen Tarifabschluss noch vor Ostern. Das andauernde Verzögern der Verhandlungen
durch Verdi hat dieses Ansinnen leider unmöglich gemacht.


Tarifrunde in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie

„Verdi blockiert weiterhin Verhandlungen“

  • HPV spricht erstmals eine Verbandsempfehlung für Lohnerhöhungen aus
  • Löhne und Gehälter sollen im April um 1,1 % freiwillig angehoben werden
  • HPV weiterhin zum zügigen Tarifabschluss bereit

Berlin, 01.04.21. Die Tarifverhandlungen zwischen dem Hauptverband Papier- und Kunststoffver- arbeitung (HPV) e.V. und der Gewerkschaft Verdi sollten am 31. März 2021 fortgesetzt werden. Trotz mehrfacher Appelle der Arbeitgeber, auf Arbeitskampfmaßnahmen während der Ver- handlungsgespräche zu verzichten, hat Verdi erneut zum Streik aufgerufen.

„Wir haben der Gewerkschaft ein zusätzliches, angemessenes Zeitfenster gesetzt, um die Streiks zu beenden und um endlich verhandeln zu können. Gleichwohl hat Verdi dies erneut verweigert“, sagte der HPV- Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Es ist für mich völlig unverständlich, warum Verdi sich der Bitte nach einem friedlichen Verhandlungsrahmen entzieht.“

Mehr Geld bereits im April

Die Gewerkschaft hat die von ihr gesetzte lange Verhandlungspause im März dazu genutzt, um ausgiebig zu streiken. Durch die Länge der Verhandlungspause verzögerte Verdi die Verhandlungen. „Wir möchten diese einseitige Verzögerung durchbrechen und senden deshalb ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Belegschaften:

Wir empfehlen unseren Mitgliedern eine freiwillige Erhöhung der Entgelte um 1,1 Prozent ab April 2021. Die Arbeitgeber wollten immer einen Abschluss noch vor Ostern – das ist ihnen aufgrund der Blockadehaltung Verdis nicht gelungen. Mit der freiwilligen Erhöhung können wir aber wenigstens teilweise im Wort bei den Beschäftigten bleiben,“ so Peschel weiter.

Die sechste Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am Samstag, den 24. April 2021 in Berlin statt, Corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in den Runden zuvor werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptaus-schuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Jürgen Peschel, HPV-Verhandlungsführer
T    030 / 24 78 183 0
E    juergen.peschel@hpv-ev.org

Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T    030 / 24 78 183 10
E    stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T    0151 / 23 45 32 62
E    waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

HPV Aushang 06/2021

Verdi blockiert mit Warnstreiks die Verhandlungen

Ein Tarifabschluss ist in greifbarer Nähe – Verdi erfüllt allerdings eine zentrale Bitte der Arbeitgeber nicht.


Tarifrunde in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie

„Verhandlungen können nur in einer friedlichen Atmosphäre erfolgreich geführt werden “

  • HPV zum zügigen Tarifabschluss noch vor Ostern bereit
  • Streiks während der Verhandlungen verhindern konstruktive Gespräche
  • Verdi war seit Januar die Haltung der Arbeitgeber bekannt

Berlin, 29.03.21. Die Tarifverhandlungen zwischen dem Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und der Gewerkschaft Verdi sollten am 26. März 2021 fortgesetzt werden. Dies war nicht möglich, da die Gewerkschaft während der eigentlich für die Verhandlungen vorgesehenen Zeit immer noch Streiks durchgeführt hat. Seit Januar hatte der HPV mehrfach bekräftigt, dass zukünftig Verhandlungen für die Beschäftigten nur geführt werden, wenn Verdi auf Arbeitskampfmaßnahmen während der Gespräche am Verhandlungstag verzichtet.

„Es ist völlig unverständlich, dass Verdi sich geweigert hat, einen friedlichen Verhandlungsrahmen zu gewährleisten. Die Gewerkschaft hat die Zeit seit der letzten Runde im Februar ausgiebig genutzt und die Belegschaften zum Streik aufgerufen. Wir wollten den 26. März für konstruktive Verhandlungen in einer friedlichen Atmosphäre nutzen und haben darauf gesetzt, dass Verdi die Streiks noch absagt. Diese Möglichkeit hat die Gewerkschaft ausgeschlagen und stattdessen zu 24-Stunden Streiks während der eigentlichen Verhandlungen aufgerufen. Damit hat sie bereits im Vorfeld verdeutlicht, dass sie an einer Einigung an diesem Tag nicht interessiert war“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Die Gesundheit der Beschäftigten und ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen scheinen die Gewerkschaft hingegen überhaupt nicht zu interessieren.“

Langfristige Perspektiven geben Sicherheit

Die Arbeitgeber respektieren das Streikrecht ihrer Beschäftigten uneingeschränkt und erwarten von Verdi lediglich ein Verhalten, wie dies bei anderen Gewerkschaften üblich ist. „Die Situation der Wirtschaft und die neue Entwicklung der Pandemie erfordern, dass wir am kommenden Mittwoch endlich in zielführende Verhandlungen einsteigen und zu einem Ergebnis kommen. Die Gewerkschaft hat sich bislang einseitig verweigert und beharrt weiterhin auf ihrer unrealistischen Forderung von 4,8 % für 12 Monate. Im Gegensatz dazu haben wir haben bereits zwei Angebote vorgelegt, aber noch keinerlei Bewegung bei der Gewerkschaft gesehen, obwohl wir deutlich gemacht haben, dass es für uns noch Spielräume gibt“, so Peschel weiter. „Wir möchten den Beschäftigten unserer Branche noch vor Ostern eine langfristige Perspektive bieten und ihnen damit in einer schwierigen Situation die notwendige Sicherheit geben.“ 

Die fünfte Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet auf ausdrücklichen Wunsch der Arbeitgeber bereits am 31. März 2021 in Berlin statt, Corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in den Runden zuvor werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV,  Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Jürgen Peschel, HPV-Verhandlungsführer
T    030 / 24 78 183 0
E    juergen.peschel@hpv-ev.org

Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
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Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

HPV Aushang 05/2021

Verdi blockiert und verschärft damit die Krise

Tarifverhandlungen zehren immer an den Nerven – die hat Verdi nun verloren. Statt eine neue Forderung zu formulieren, hat die Gewerkschaft die Verhandlungen früh abgebrochen.


Tarifrunde in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie

„Die Gewerkschaft muss an den Verhandlungstisch zurückkehren“

  • HPV weiterhin zum Tarifabschluss bereit
  • Verdi muss ihren Verhandlungsabbruch den Beschäftigten erklären

Berlin, 05.03.21. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft Verdi setzen auf ausdrücklichen Wunsch der Gewerkschaft erst in der 12. Kalenderwoche, am 26. März 2021, die Tarifverhandlungen in Berlin fort. Im Vorfeld der Verhandlungen bekräftigt der HPV, dass die Gewerkschaft Verdi nun nicht in die alten Verhaltensmuster zurückfallen, sondern mit den Arbeitgebern nach vorne schauen sollte, um die Auswirkungen der Pandemie gemeinsam zu bewältigen. Eine Einigung kann nur zusammen gefunden werden.

„Es ist völlig unverständlich, dass Verdi sich geweigert hat, inhaltlich über unser Angebot zu verhandeln und stattdessen die Verhandlungen in der 3. Runde frühzeitig abgebrochen hat“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Ein Aufruf zum Arbeitskampf ist deshalb jetzt das falsche Signal. Statt konstruktiv eine Tariferhöhung für die Beschäftigten unserer Unternehmen im laufenden Jahr zu verhandeln, gefährdet ein Streik in erster Linie die Gesundheit unserer Beschäftigten. Nicht auszudenken was passiert, wenn sich eine Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer hierbei infizieren würde.“

Streiks gefährden die Betriebe

In der schwersten wirtschaftlichen Krise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland ist es wichtig, gemeinsam zu verhandeln und nach Kompromissen zu suchen. „Das sind beide Sozialpartner den Beschäftigten unserer Branche schuldig“, so Peschel weiter. „Wir haben sehr früh ein gutes Angebot vorgelegt und sogar in der dritten Runde noch nachgebessert. Warum Verdi nicht weiter verhandelt hat, muss die Gewerkschaft insbesondere ihren Mitgliedern erklären. Wir sind jederzeit zu Verhandlungen mit Verdi bereit.“ 

Die vierte Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am 26. März 2021 in Berlin statt, Corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in den Runden zuvor werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV,  Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Jürgen Peschel, HPV-Verhandlungsführer
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Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
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Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

Gemeinsam – Sicher – Erfolgreich: Film zur Tarifrunde 2021

Gemeinsam erreichte Erfolge und sichere Arbeitsplätze dürfen nicht durch unrealistische Forderungen gefährdet werden.


HPV Aushang 04/2021

Verdi vertag faires Plus und spielt auf Zeit

Für Verdi ist Corona offenbar bereits vorbei. Leider ist diese Krise noch lange nicht überstanden.


Tarifrunde in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie

„Gewerkschaft verkennt die gesamtwirtschaftliche Situation“

  • HPV verbessert das Angebot deutlich
  • Arbeitgeber betroffen über die Haltung der Gewerkschaft

Berlin, 22.02.21. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft Verdi haben heute ihre Tarifverhandlungen in Berlin fortgesetzt. In den Verhandlungen konnte keine Einigung zwischen den Tarifparteien erzielt werden. Die Arbeitgeber hatten bereits in der ersten Runde ein faires Angebot für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie vorgelegt, das nunmehr deutlich nachgebessert wurde. Danach sollen die Löhne und Gehälter um 2,4 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten erhöht werden.

„Es ist völlig unverständlich, dass Verdi sich verweigert, inhaltlich über das Angebot zu verhandeln. Wir hatten bereits in der ersten Verhandlungsrunde ein gutes Angebot vorgelegt, das wir nun noch einmal deutlich nachgebessert haben“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Unser verbessertes Angebot bedeutet für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein sicheres Lohnplus bereits im laufenden Jahr. Damit liegt das Angebot deutlich über den Tarifabschlüssen in anderen Tarifbereichen. Dazu ist vor allem ein längerer Abschluss erforderlich.“

Gewerkschaft verweigert sich ernsthaften Verhandlungen

Völlig unverständlich ist die Haltung der Gewerkschaft, die kein Interesse an einer ernsthaften Verhandlungsaufnahme hat, obwohl diese dritte Verhandlungsrunde ohne zeitliche Beschränkung und mit dem Ziel einer Einigung vereinbart worden ist. „Wir hoffen, dass sich die Beschäftigten ein eigenes Bild von dem neuen Arbeitgeberangebot machen und die schwierigen wirtschaftlichen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie berücksichtigen“, so Peschel weiter.

Die vierte Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am 26. März 2021 in Berlin statt, Corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in den Runden zuvor werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV,
 Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

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Jürgen Peschel, HPV-Verhandlungsführer
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Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
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Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

HPV Aushang 03/2021

Abschluss Bereit

Nie war ein rascher Tarifabschluss wichtiger als in diesen unsicheren Zeiten.


17.2.2021

Dritte Runde der Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie

„Arbeitgeber signalisieren Bereitschaft zum Abschluss“

  •  Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) wiederholt sein abschlussnahes Angebot
  • Beschäftigte und Unternehmen benötigen Planungssicherheit
  • Arbeitgeber setzen auf länger dauernden Tarifabschluss

Berlin, 17.02.21. Der Arbeitgeberverband HPV bekräftigt im Vorfeld der dritten Runde der Tarifverhandlungen sein Ziel, zu einem raschen Tarifabschluss zu kommen. Nachdem sich die Gewerkschaft Verdi bisher nicht bewegt hat, steht weiterhin das abschlussnahe Angebot der Arbeitgeber als Verhandlungsgrundlage. Danach sollen die Löhne und Gehälter um 2,1 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten erhöht werden.

Der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel verwies auf die noch nie dagewesene aktuelle Situation: „Alle Fakten sprechen dafür, den Beschäftigten und den Unternehmern schnellstmöglich Planungssicherheit zu verschaffen: Die schwerste Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik, die andauernde Corona-Krise und die Unsicherheiten, die sich daraus für die nächsten Jahre ergeben. Auch die Fragestellung, wie sich die Pandemie durch die Mutationen weiter entwickeln wird, ist noch völlig offen.“ In dieser Ausnahmesituation ist es auch im Interesse der Belegschaften, dass die Unternehmen in den Stand versetzt werden, Arbeitsplätze zu erhalten. Für den Planungshorizont in den Betrieben ist ein kurzer Tarifabschluss mit einer Dauer von zwölf Monaten allerdings völlig unzureichend, wie dem Verband aus weiten Teilen der Unternehmen gespiegelt wurde. Deshalb strebt der HPV einen Tarifabschluss von 24 Monaten an.

Bisherige Verhandlungsrunden verliefen konstruktiv

Insgesamt würdigte Peschel das Verhandlungsklima der ersten beiden Runden als konstruktiv: „Die besondere Situation in dieser Tarifrunde stellt beide Sozialpartner vor große Herausforderungen, die nur gemeinsam bewältigt werden können. Für uns ist dabei klar: Wir bleiben nicht nur gesprächsbereit, wir sind auch abschlussbereit!

Die dritte Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am 22. Februar 2021 in Berlin statt, corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in den Runden zuvor werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Jürgen Peschel, HPV-Verhandlungsführer
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Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
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Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

10.2.2021

Tarifrunde in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie

„Unternehmen benötigen Planungssicherheit“ 

  • HPV strebt länger laufenden Tarifabschluss an
  • Planungssicherheit für die Unternehmen ist eine Voraussetzung, um Arbeitsplätze zu sichern
  • Arbeitgeber setzen auf Tarifabschluss in der dritten Runde

Berlin, 10.02.21. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft Verdi haben heute ihre Tarifverhandlungen in Berlin fortgesetzt. In den rund vierstündigen Verhandlungen konnte keine Einigung zwischen den Tarifparteien erzielt werden. Die Arbeitgeber hatten bereits in der ersten Runde ein faires Angebot für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie vorgelegt. Danach sollen die Löhne und Gehälter um 2,1 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten erhöht werden.

„Da sich Verdi leider nicht inhaltlich bewegt hat, steht das Angebot aus der ersten Verhandlungsrunde weiterhin“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. Unser Angebot ist bewusst als abschlussnah angelegt, denn es ist in der aktuellen Rezession dringend erforderlich, dass die Unternehmen schnellstmöglich Planungssicherheit erhalten. Dazu ist vor allem ein längerer Abschluss erforderlich. Ein solcher Abschluss ist eine wichtige Basis, um Arbeitsplätze zu sichern – vor allem für solche Unternehmen der Teilbranchen, denen es besonders schlecht geht.

Angebot als Wertschätzung für die künftige Zusammenarbeit

Auch wenn die schwierige wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen im Grunde keine Entgelt-erhöhungen rechtfertigt, zeigt unser Angebot die Wertschätzung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Blick auf die Zukunft. Wir sind mit einem fairen Angebot auf unseren Tarifpartner zugegangen, jetzt ist Verdi an der Reihe, sich erstmals zu bewegen. Insofern setzen wir darauf, in der dritten Runde zu einer Einigung zu gelangen.“

Peschel hatte gegenüber der Gewerkschaft außerdem noch einmal auf die vielfältigen Faktoren verwiesen, die die Unternehmen belasten: stark steigende Rohstoffpreise, hohe Lohnstückkosten im internationalen Wettbewerb und die wirtschaftliche Unsicherheit durch den fortdauernden Lockdown.

Die dritte Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am 22. Februar 2021 in Berlin statt, corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in den Runden zuvor werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV,

Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Jürgen Peschel, HPV-Verhandlungsführer
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Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
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08.02.2021

 

HPV Pressemitteilung 03/2021

Zweite Verhandlungsrunde in der Papier-und Kunststoffverarbeitung: „Jetzt ist Verdi am Zug“

  • HPV hat bereits in der ersten Verhandlungsrunde ein abschlussnahes Angebot
    vorgelegt
  • Unternehmen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung bewerten aktuelle und
    künftige wirtschaftliche Situationen als äußerst unsicher
  • Arbeitgeber setzen auf moderate Entgelterhöhungen, um Arbeitsplätze zu sichern

Berlin, 08.02.21. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft Verdi setzen am 10. Februar 2021 ihre Tarifverhandlungen in Berlin fort. Im Vorfeld der zweiten Runde betonen die Arbeitgeber, dass sie mit ihrem abschlussnahen Angebot ein konstruktives Signal gesetzt haben. Der HPV hatte direkt in der ersten Runde angeboten, die Löhne und Gehälter um 2,1 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten zu erhöhen.

„Mit diesem fairen Angebot belegen wir, dass uns an einer zügigen Einigung gelegen ist. Jetzt ist Verdi am Zug, die Forderung von 4,8 Prozent für 12 Monate so anzupassen, dass sich eine realistische Verhandlungsgrundlage ergibt“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Wir halten Planungssicherheit für die Unternehmen unserer Branche in der aktuellen Situation für dringend geboten. Diese ist auch eine zentrale Grundlage dafür, um die Arbeitsplätze in der Corona-Krise und auch danach zu sichern. Der Ifo-Geschäftsklima-Index hat sich im letzten Monat wieder verschlechtert, auch die corona-bedingte konjunkturelle Situation in den europäischen Nachbarländern verheißt nichts Gutes. Unsere eigenen Umfragen in unseren Teilbranchen unterstützen diese Bewertung“, sagte Peschel.

Stimmung trübt sich ein

Bereits in der letzten HPV-Umfrage (November/Dezember 2020) gingen die tarifgebundenen Unternehmen vielfach von einer schlechteren wirtschaftlichen Situation für das Jahr 2021 aus. Dies wird aktuell durch eine Vielzahl von unternehmensseitigen Rückmeldungen bestätigt. Dennoch zeigen die Arbeitgeber die Bereitschaft, die Löhne zu erhöhen, obwohl die Rahmenbedingungen und die meisten Kennziffern eher für eine Nullrunde sprechen. „Wir wollen unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Entgelte angemessen erhöhen, stehen aber gleichzeitig zu unserer Verantwortung, die Grundlagen für sichere Arbeitsplätze zu schaffen“, sagte Peschel.

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am 10. Februar 2021 in Berlin statt, corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in der ersten Runde werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

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Jürgen Peschel, HPV-Verhandlungsführer
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HPV Aushang 02/2021

Unser Angebot sichert Perspektiven

Das Gebot der Stunde in der Corona-Krise lautet: Planungssicherheit.


27.01.2021

HPV Pressemitteilung 02/2021

Papier- und Kunststoffverarbeitung: Arbeitgeber legen abschlussnahes Angebot vor

  • Angebot des HPV sieht Entgelterhöhung um 2,1 Prozent in zwei Stufen vor
  • Papier, Pappe, Kunststoffe verarbeitende Industrie strebt raschen Abschluss an
  • Verhandlungen im Hybrid-Modus fanden in konstruktiver Atmosphäre statt

Berlin, 27.01.21. Der Hauptverband der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HPV) hat zum Auftakt der heutigen Tarifverhandlungen in Berlin sein Ziel einer raschen Tarifeinigung mit einem abschlussnahen Angebot untermauert. Die Arbeitgeber boten der Gewerkschaft Verdi an, die Löhne und Gehälter um 2,1 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten zu erhöhen: Die erste Erhöhung der Entgelte sieht dabei für den 1. Oktober 2021 einen Anstieg um 1,1 Prozent vor, die zweite Stufe wäre am 1. Februar 2022, dann mit einem weiteren Plus von 1,0 Prozent. Der Tarifvertrag würde vom 1. Februar 2021 bis zum 31. Januar 2023 laufen.

Zuvor hatte der HPV die Forderung Verdis von einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,8 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten zurückgewiesen. Der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel deutete auf die schwierige wirtschaftliche Situation im vergangenen Jahr und die großen Unsicherheiten für das Jahr 2021 hin: „Das letzte Jahr war durch starke Einbrüche bei Umsatz und Produktion, durch sinkende Produktivität und hohe Rohstoffpreise gekennzeichnet. Dennoch haben die Unternehmen in der größten Krise der Nachkriegszeit bereits im Frühjahr 2020 die Löhne um 2,7 Prozent erhöht. Die Arbeitnehmer haben zusätzlich von der sehr niedrigen Inflation von 0,5 Prozent profitiert – alles in allem hatten sie so ein echtes Plus im Geldbeutel. Daher gibt es keine plausible Begründung, die eine hohe Lohnforderung rechtfertigt.“ Jürgen Peschel wies darauf hin, dass die angedachte Entgelterhöhung bei allen widrigen Umständen in der Branche als Anerkennung und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Branche zu verstehen ist, die in schwierigen Zeiten zu den Unternehmen gestanden haben.

Konstruktive Verhandlungsatmosphäre

Insgesamt bewertete Peschel die konstruktive Atmosphäre der Verhandlungen als positiv. Im Vergleich zu früheren Tarifrunden seien sich die Tarifpartner – mit einigen punktuellen Abweichungen – darüber einig gewesen, dass die wirtschaftliche Situation in der Papier- und Kunststoffverarbeitung mit ihren Teilbranchen im Jahr 2020 vor allem durch einen Rückgang der Produktion und der Beschäftigtenzahl gekennzeichnet gewesen sei.

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am 10. Februar 2021 in Berlin statt, corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen. Wie in der ersten Runde werden alle Teilnehmer vor den Sitzungen auf Covid-19 getestet. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.
Kontakt:
Jürgen Peschel, HPV-Verhandlungsführer
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Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
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Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von Verdi. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

25.01.2020

HPV Pressemitteilung 01/2021

  • Auftakt der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung

  • Arbeitgeber streben schnellen und äußerst moderaten Tarifabschluss an

  • Verhandlungen finden corona-bedingt im Hybrid-Modus statt

 

HPV-Verhandlungsführer Peschel: „Lohnforderung von Verdi ist fernab jeder Realität“

Berlin, 25.01.21. Der Hauptverband der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HPV) e.V. startet am 27. Januar 2021 in Berlin in die Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, erwartet mit Blick auf die Lohnforderung von 4,8 Prozent (Laufzeit: 12 Monate) keine leichte Verhandlungsrunde. Dennoch setzt er in Anbetracht der schwierigen Wirtschaftssituation auf ein zielführendes Miteinander.

„Die Lohnforderung von 4,8 Prozent ignoriert die aktuelle Krisensituation und die ungewissen Perspektiven, die damit verbunden sind“, sagte Peschel. Die finanziellen Spielräume sahen bereits vor der Corona-Krise bei vielen Unternehmen recht eng aus. Jetzt ist neben Exportrisiken, hohen Rohstoffpreisen, stagnierenden Umsätzen und verschärftem Preiswettbewerb in Europa auch noch eine schwere Rezession hinzugekommen.

Löhne und Gehälter wurden bereits trotz Corona-Krise erhöht

Peschel strebt einen schnellen und äußerst moderaten Abschluss an, der eine Verantwortung für die Zukunft von Unternehmen und Arbeitsplätzen in dieser kritischen Lage trägt: „Die Arbeitgeber haben im März des vergangenen Jahres die Löhne und Gehälter bereits um 2,7 Prozent erhöht. Verdi hat sich trotz der Corona-Krise nicht darauf eingelassen, die zweite Stufe des laufenden Tarifvertrages auszusetzen. Wegen der sehr niedrigen Inflationsrate von 0,5 Prozent haben die Arbeitnehmer im vergangenen Jahr bereits ein üppiges Plus im Geldbeutel erhalten.

Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Forderung der Gewerkschaft Verdi von 4,8 Prozent mehr Lohn fernab jeder Realität. Die Tarifpartner müssen bei den Verhandlungen vor allem im Blick haben, den Unternehmen genügend finanziellen Spielraum zu lassen. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, damit die Arbeitsplätze auch in Zukunft sicher sind“, sagte der HPV-Verhandlungsführer.

Die erste Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi beginnt am 27. Januar 2021 um 10.00 Uhr in Berlin – corona-bedingt mit jeweils kleinen Kommissionen von fünf bzw. drei Personen. Der Sozialpolitische Hauptausschuss des HPV wird zwischen den Verhandlungen online konsultiert. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Jürgen Peschel, HPV-Verhandlungsführer
T 030 / 24 78 183 0
E juergen.peschel@hpv-ev.org

Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 2345 3262
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

25.01.2020

 

HPV Aushang 01/2021

Gefahrenherde erfordern Zusammenhalt

Die guten Jahre sind erst einmal vorbei – das ist uns allen in der aktuellen Situation klar geworden.

 


23.12.2020

Verschiebung der Tarifverhandlungen

Vor dem Hintergrund der Pandemie in Deutschland haben sich die beiden Sozialpartner HPV und ver.di einvernehmlich darauf verständigt, dass der für den 13. Januar 2021 geplante Beginn der Tarifverhandlungen auf den 27. Januar 2021 verschoben wird.


17.12.2020
HPV Aushang 01/2020

Sicher durch harte Zeiten

Der Aushang erinnert an ein Jahr, dass uns allen in Erinnerung bleiben wird. Ein Jahr, das nicht leicht war: privat, beruflich und gesellschaftlich.


25.11.2020
HPV Pressemitteilung 04/2020

HPV strebt für die Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie einen verantwortungsvollen Abschluss an

Verdi-Forderung ignoriert aktuelle Wirtschaftslage

Berlin, 25.11.20. Die Tarifverhandlungen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie beginnen am 13. Januar 2021 mit einer ersten Verhandlungsrunde in Berlin. Gestern Abend veröffentlichte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Forderung nach einer Anhebung der Löhne und Gehälter von 4,8 Prozent, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Diese Forderung lässt völlig außer Acht, dass die Corona-Krise die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung bereits stark beeinträchtigt hat und dies auch weiterhin tun wird, teilte der HPV in Berlin mit.

„Die Prognosen aller Wirtschaftsforscher weisen aktuell in eine klare Richtung: nach unten. Wie stark und wie schnell sich unsere Konjunktur danach wieder erholen wird, ist noch nicht absehbar“, sagte HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. Für die Unternehmen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung kommen neben geringeren Erträgen aktuell und in Zukunft auch noch gestiegene Ausgaben hinzu. „Aufgrund der Pandemie haben unsere Mitgliedsunternehmen umfangreich in die Arbeitsplatzsicherheit investiert, um ihre Belegschaften vor einer Infektion mit dem Covid-19-Virus zu schützen. Das ist selbstverständlich für verantwortungsbewusste Arbeitgeber. Genauso selbstverständlich sollte es für Tarifpartner in schwierigen Zeiten sein, einen verantwortungsbewussten Abschluss anzustreben, und das heißt in diesem Zusammenhang maßvoll.“

Hinzu kommt, dass sich viele betriebswirtschaftliche Kennzahlen bereits massiv verschlechtert haben: So sind beispielsweise die Lohnstückkosten in den ersten drei Quartalen des Jahres 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg übertrifft sogar den bisherigen Rekordwert des Vergleichszeitraums von 2005 bis heute aus dem Jahr 2009. Ferner hat die Branche mit massiven Einbrüchen zu kämpfen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Auftragseingang um 4,6 Prozent, die Umsätze sogar um 4,9 Prozent.

„Wir setzen auf faire Verhandlungen, die vor allem das Erreichte nicht gefährden dürfen. Dafür ist die jetzt veröffentlichte Verdi-Forderung keine vernünftige Verhandlungsbasis“, sagte Peschel. „In den kommenden Monaten und Jahren wird es darauf ankommen, dass unsere Betriebe in einer schwierigen konjunkturellen Lage vernünftige Rahmenbedingungen erhalten, um weiter bzw. wieder wirtschaftlich erfolgreich sein zu können. Wer verkennt, dass einzelne Betriebe bereits jetzt ihre finanziellen Spielräume verloren haben, gefährdet Sicherheit und Perspektiven einer ganzen Branche und somit auch die Arbeitsplätze der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den tarifgebundenen Unternehmen.“

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 2345 3262
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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