Pressemitteilungen

05.07.2012
Pressemeldung

Märkte in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie weiterhin unsicher Gewerkschaftsforderung von 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt nicht begründbar

Arbeitgeber suchen fairen Interessenausgleich im Tarifjahr 2012

Berlin, 5. Juli 2012. Der Hauptverband der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HPV) geht davon aus, dass die Situation der Branche erneut wieder von Unsicherheit und stark schwankenden Ertragszahlen gekennzeichnet sein wird. Zwar konnten die Betriebe nach dem Einbruch in den Jahren 2008 und 2009 im zurückliegenden Jahr wieder an das Umsatz¬niveau vor der Krise anknüpfen. „Doch nicht zuletzt die Euro-Krise, steigende Energiepreise und eine hohe Volatilität der Rohstoffpreise sorgen für viel Unruhe auf den Märkten. Deshalb tun die Tarifparteien gut daran, bei den anstehenden Verhandlungen im August auf tarifpolitische Kontinuität zu setzen und die vorhandenen betrieblichen Flexibilisierungsmöglichkeiten zu nutzen“, so Jürgen Peschel, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite.

Die jetzt von der Gewerkschaft erhobene Forderung von 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt sei vor diesem Hintergrund nicht begründbar. „Die Beschäftigten haben durch den letzten Tarifabschluss mit seinen drei Erhöhungsstufen am zwischenzeitlichen Aufschwung teilgenommen“, führt Peschel weiter aus. Wie 2010 strebe die Arbeitgeberseite auch im Tarifjahr 2012 wieder einen solch fairen Interessenausgleich an.


22.06.2012
Jahresmitgliederversammlung 2012 der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Berlin

Dr. Heinrich Spies als Präsident bestätigt

Berlin, 22. Juni 2012. Dr. Heinrich Spies (50), geschäftsführender Gesellschafter der
May + Spies GmbH aus Düren, ist erneut als Präsident des Hauptverbandes Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) zu seiner dritten Amtszeit des tarif- und sozialpolitischen Dachverbandes der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland gewählt worden. Diese zählt fast 600 Betriebe mit rund 90.000 Beschäftigten.

Auch die übrigen Mitglieder des Leitungsgremiums des HPV wurden in ihren Ämtern bestätigt. Vizepräsident und Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses und damit verantwortlich für die Verhandlungsführung in Tarifrunden bleibt Jürgen Peschel, Geschäftsführer der Smurfit Kappa Wellpappenwerk Waren GmbH aus Waren an der Müritz. Desweiteren gehören dem geschäftsführenden Präsidium an: Detlev Wessel, Wellpappenfabrik GmbH in Grünstadt-Sausenheim, Dr. Matthias Römer, Geschäftsführer, Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG in Remshalden, sowie Günther Berninghaus, Geschäftsführender Gesellschafter, Papierwerk Landshut Mittler GmbH & Co. KG in Wörth a.d. Isar.

In den nächsten Jahren wird der HPV die Unternehmen insbesondere auch in den Handlungsfeldern der demografischen Entwicklung unterstützen, zum Beispiel bei Themen wie Fachkräftesicherung, Qualifizierung alternder Belegschaften oder Gesundheitsförderung. „Wir werden die Unternehmen bei den großen demografischen Herausforderungen der Zukunft eng begleiten“, erklärt Dr. Heinrich Spies.

Größte Herausforderung des laufenden Jahres ist für den HPV die anstehende Tarifrunde. Ein Tarifabschluss muss dabei die seit Jahresbeginn zunehmend unsichere wirtschaftliche Situation der Branche berücksichtigen und die Weichen auf Zukunft stellen.


01.03.2012
Pressemeldung

1,3% mehr Lohn und Gehalt ab 1. März 2012

Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitende Industrie will tarifpolitischen Erfolgskurs fortsetzen / 1,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt ab 1. März

März ist Auftakt ins Tarifjahr 2012:
Tarifpolitische Kontinuität als Ziel

Berlin, 1. März 2012

Mit der letzten Stufe aus dem Abschluss von 2010 beginnt für die rund 100.000 Beschäftigten und 600 Betriebe der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ein wichtiges Tarifjahr 2012. Zum 1. März steigen die Löhne und Gehälter um 1,3 Prozent. Am 31. August endet die Mindestlaufzeit des aktuellen Lohntarifvertrages.

Es habe sich gezeigt, dass der letzte Tarifabschluss mit seiner langen Laufzeit und drei Stufen die Wirtschafts- und Branchenentwicklung gut abbildete, so Jürgen Peschel, der Verhandlungsführer des Hauptverbandes Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV). „Damit konnten wir die Beschäftigten am zwischenzeitlichen Aufschwung teilhaben lassen. Die Frage nach einem Nachschlag stellt sich bei uns dadurch nicht und wir können konsequent nach vorne blicken.“ Der Arbeitsgeberverband wolle noch vor Ende der Mindestlaufzeit des Lohntarifvertrages auf die Gewerkschaft ver.di zugehen, um gemeinsam die Branchenentwicklung zu bewerten und nach Lösungsansätzen für die mögliche Tarifrunde zu suchen.

Auch der Manteltarifvertrag habe sich bewährt, so Peschel weiter. Mehr Flexibilisierung sei zwar immer wünschenswert, aber im Moment komme es insbesondere auf die Anwendung des bestehenden Vertrages an. Zum Beispiel bei der betrieblichen Nutzung der Öffnungsklauseln zur Verlängerung der Arbeitszeit. Peschel fordert die Gewerkschaft auf, diese vereinbarten Möglichkeiten im Bedarfsfall aktiv zu unterstützen, wenn einzelne Betriebe dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze sichern können. Angesichts der weiterhin hohen Verunsicherung an den Märkten sollten die Sozialpartner gerade jetzt tarifpolitische Kontinuität auf der einen und Flexibilität in der Vertragsanwendung auf der anderen Seite beweisen.


01.07.2010
Jahresmitgliederversammlung der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Berlin

Dr. Heinrich Spies als Präsident wieder gewählt

Berlin, 1. Juli 2010. Dr. Heinrich Spies (48), geschäftsführender Gesellschafter der May + Spies GmbH aus Düren, ist als Präsident des Hauptverbandes Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) bestätigt worden. Es ist seine zweite Amtszeit an der Spitze des tarif- und sozialpolitischen Dachverbandes der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Diese zählt fast 600 Betriebe mit rund 90.000 Beschäftigten.

Neuer Vizepräsident und Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses ist Jürgen Peschel. Der Geschäftsführer der Smurfit Kappa Wellpappenwerk Waren GmbH aus Waren an der Müritz ist damit verantwortlich für die Verhandlungsführung in Tarifrunden und Nachfolger von Dr. Hans Ulrich Dorau. Desweiteren gehören dem geschäftsführenden Präsidium an: Detlev Wessel, Wellpappenfabrik GmbH in Grünstadt-Sausenheim, Dr. Matthias Römer, Geschäftsführer, Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG in Remshalden, sowie Günther Berninghaus, Geschäftsführender Gesellschafter, Papierwerk Landshut Mittler GmbH & Co. KG in Wörth a.d. Isar.

Laut Spies könne die Branche sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken. In diesem Zusammenhang wertete Spies den Tarifabschluss mit ver.di in 2010 als ausdrücklichen Erfolg. Nach den krisenbedingten Einbrüchen würde dieser den aktuellen wirtschaftlichen Aufholprozess mit moderaten Lohnstufen und einer 28 monatigen Laufzeit nachhaltig stützen. Mit Stand April 2010 verzeichnet die Branche weiter steigende Gesamtumsätze
(+ 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und Auftragseingänge (+ 4,7 Prozent), während die Beschäftigtenzahlen nur noch geringfügig zurückgingen (-2,6 Prozent).

Als wichtigste Aufgabe bezeichnete Spies die weitere politische Etablierung des Verbandes nach dem Umzug von Frankfurt nach Berlin. Das Hauptbetätigungsfeld sei hierbei die Sozial- und Bildungspolitik. Gerade die Gewinnung qualifizierter Beschäftigter sei angesichts des demografischen Wandels eine der größten Herausforderungen der Branche. Mit dem aufgebauten Team um Hauptgeschäftsführer Helge Martin Krollmann habe der HPV dafür die Grundlagen geschaffen und bereits in Zusammenarbeit mit den neun Landesverbänden deutlich an Schlagkraft gewonnen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Helge Martin Krollmann, Hauptgeschäftsführer, Tel. 030 / 24 78 183-0
Thomas Stach, Stach`s Kommunikation & Management GmbH,
Tel. 069 / 97 67 13-0, E-Mail: thomas.stach@stach-s.de



Aktuelle Informationen zum Tarifjahr 2014

An dieser Stelle werden wir in regelmäßigen Abständen Aushänge für die Mitarbeiter in den Unternehmen veröffentlichen.

Mit unserem vierten Aushang, der seit dem 21. August 2014 verfügbar ist, appelieren wir, gemeinsam einen zukunftsfähigen Tarifabschluss zu finden:

Unsere früheren Aushänge zur diesjährigen Tarifrunde finden Sie weiterhin hier:

Unsere Mitgliedsverbände