Pressemitteilungen

23.11.2016
HPV Pressemitteilung zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen am 25. November 2016

HPV Pressemitteilung zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen am 25. November 2016

"Zweite Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung: ver.di muss die wirtschaftlichen Fakten anerkennen"

Berlin, 23.11.16. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di setzen am 25. November 2016 ihre Tarifverhandlungen in Frankfurt/Main fort. Im Vorfeld der zweiten Runde bekräftigen die Arbeitgeber ihre Forderung an die Gewerkschaftsvertreter, die wirtschaftliche Faktenlage in der Branche anzuerkennen.

„Um die betriebswirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen bewerten zu können, reicht es nicht aus, wie ver.di auf die Kennzahlen der letzten drei oder sechs Monate zu schauen“, sagte der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel. „Wer den Zeitraum der letzten vier bis sechs Jahre nüchtern betrachtet, muss zu dem Schluss kommen, dass sich in der Papier- und Kunststoffverarbeitung ein differenziertes Bild ergibt; dabei überwiegt allerdings die Zahl der Unternehmen und Branchenzweige, die bereits heute und in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen stehen. Deshalb ist ein Tarifabschluss erforderlich, den nicht nur einige wenige schultern können, sondern die große Mehrheit der Betriebe“, unterstrich Peschel die Notwendigkeit moderater Lohnerhöhungen.

Die Papier- und Kunststoffverarbeitung hat in den letzten Jahren – auf die gesamte Branche bezogen – mit stagnierenden Umsätze, sinkenden Gewinnen und fehlendem Produktivitätszuwachs zu kämpfen. Diese strukturelle Entwicklung erfordert neue finanzielle Spielräume, um in die Zukunftsfähigkeit der Betriebe und die Sicherheit der Arbeitsplätze investieren zu können.

Die Arbeitgeber erwarten in der zweiten Runde, dass die Gewerkschaft mit einer realistischen Forderung an den Verhandlungstisch zurückkehrt; dies ist eine wichtige Voraussetzung für zielführende Verhandlungen. Ver.di fordert fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 12 Monaten. „Wir wollen weiterhin konstruktiv mit dem Tarifpartner an einer gemeinsamen Lösung arbeiten, die neben einem fairen Lohnplus vor allem auch die Sicherheit und Zukunft unserer Branche in den Fokus stellt“, betonte Peschel.

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di beginnt am 25. November 2016 um 13.00 Uhr im Le MERIDIEN Parkhotel Frankfurt, Wiesenhüttenplatz 28-38, 60329 Frankfurt/Main. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptge-schäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).


22.11.2016
Mit dem fünften Aushang appellieren wir an Augenmaß und Realismus, denn beides ist die Basis für einen gemeinsamen Erfolg in der Zukunft.

Mit dem fünften Aushang appellieren wir an Augenmaß und Realismus, denn beides ist die Basis für einen gemeinsamen Erfolg in der Zukunft.

"Sicherheit und Zukunft für unsere Branche: Notwendig und wichtig"

wird ver.di aufgefordert, in der zweiten Runde eine realistische und zukunftsfähige Forderung zu stellen.


04.11.2016
HPV Pressemitteilung zur ersten Runde der Tarifverhandlungen am 4. November 2016

HPV Pressemitteilung zur ersten Runde der Tarifverhandlungen am 4. November 2016

"Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung vertagt – ver.di muss eine realistische Forderung vorlegen"

Berlin, 4.11.16. Heute starteten in Berlin die Tarifverhandlungen für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Die Arbeitgeber lehnten die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten ab; nach drei Stunden intensiver Gespräche wurden die Verhandlungen vertagt.

Der Verhandlungsführer des Hauptverbands Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V., Jürgen Peschel, forderte die Gewerkschaft auf, Vorstellungen zu entwickeln, die der heterogenen, in Teilen der Branche schwierigen Situation gerecht werden; fünf Prozent mehr Lohn sind auf kurz-, mittel- und langfristige Sicht keine realistische Verhandlungsbasis: Stagnierende Umsätze, sinkende Gewinne, kein Produktivitätszuwachs – dies ist das Szenario, das unsere Branche in den letzten Jahren kennzeichnete – eine signifikante Änderung ist nicht zu erwarten. Dem stehen Lohnerhöhungen von 12,4 Prozent in den letzten sechs Jahren bei niedriger Inflationsrate entgegen. Die Aufgabe ist klar – die Gewerkschaft muss zunächst eine nachvollziehbare, neue Forderung vorlegen.“

Peschel betonte die Bereitschaft der Arbeitgeber, wie in den vergangenen Jahren konstruktiv und mit gemeinsamer Weitsicht auf einen Abschluss hinzuarbeiten. Dazu muss allerdings die Ausgangsvoraussetzung eine andere sein. „Es gibt keinen Nachholbedarf, es gibt einen Bedarf vorauszuschauen: Sicherheit und Zukunft sind die Parameter, die für die Betriebe und die Belegschaft gleichsam von großer Bedeutung sind. Das muss sich in dem anzustrebenden Abschluss deutlich niederschlagen.

Die Verhandlungen werden am 25. November 2016 ab 13.00 Uhr in Frankfurt am Main fortgesetzt.

Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen während der gesamten Verhandlungen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).


02.11.2016
HPV Pressemitteilung zum Verhandlungsauftakt am 4. November 2016

HPV Pressemitteilung zum Verhandlungsauftakt am 4. November 2016

"Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung:Tarifpartner müssen bei anstehender Verhandlungsrunde die Zukunft im Blick haben"

Berlin, 2.11.16. Der Hauptverband der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie (HPV) e.V. startet am 4. November 2016 in Berlin in die diesjährige Tarifrunde. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, erwartet in Anbetracht der Lohnforderung von 5 Prozent keine leichten Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di, setzt aber wie in den Vorjahren auf ein zielführendes Miteinander:

„Die Gewerkschaft sendet mit dieser Forderung ein gänzlich falsches Signal: Hier wird der Eindruck geweckt, es gebe Verteilungsspielräume, die aber auf die Gesamtheit der Branche bezogen so nicht existieren. Mittel- und langfristig müssen Sicherheit und Zukunft der Unternehmen und damit ihrer Arbeitsplätze im Vordergrund stehen. Eine überhöhte Lohnforderung schafft kurzfristig Begeisterung bei der Belegschaft, mittel- und langfristig ist diese jedoch daran interessiert, dass ihr Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt und ihre Arbeitsplätze sicher sind.“

Peschel begründete das Ziel eines sehr moderaten Abschlusses mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: „Während in den letzten Jahren die Löhne stark gestiegen sind, konnte dies nicht durch höhere Preise am Markt ausgeglichen werden – die Folge: Die Umsätze der Unternehmen blieben gleich, die Gewinne sanken. Massive Preiskämpfe, zunehmender Wettbewerb – auch aus dem Ausland – und sinkende Produktivität sind nur drei Faktoren von vielen, die unsere gesamte Branche vor große Herausforderungen stellen.“

Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Forderung der Gewerkschaft ver.di von 5 Prozent mehr Lohn fernab der Realität. Die Tarifpartner müssen bei den Verhandlungen vor allem die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit im Blick haben, so Peschel weiter. Die Branche zählt aktuell in Deutschland etwa 600 Betriebe mit rund 100.000 Beschäf-tigten.

Die erste Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di beginnt am 4. November 2016 um 13.00 Uhr im Hotel RIU Plaza Berlin Martin-Luther-Straße 1, 10777 Berlin. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

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Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).


27.10.2016
Mit dem vierten Aushang

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Das richtige Ziel im Auge behalten

appellieren wir, dass ein maßvoller Abschluss die Erfolgsbasis der Unternehmen und der Beschäftigten nachhaltig sicher, damit die Arbeitsplätze auch in Zukunft sicher sind.

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