Pressemitteilungen

02.11.2016
HPV Pressemitteilung zum Verhandlungsauftakt am 4. November 2016

HPV Pressemitteilung zum Verhandlungsauftakt am 4. November 2016

"Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung:Tarifpartner müssen bei anstehender Verhandlungsrunde die Zukunft im Blick haben"

Berlin, 2.11.16. Der Hauptverband der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie (HPV) e.V. startet am 4. November 2016 in Berlin in die diesjährige Tarifrunde. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, erwartet in Anbetracht der Lohnforderung von 5 Prozent keine leichten Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di, setzt aber wie in den Vorjahren auf ein zielführendes Miteinander:

„Die Gewerkschaft sendet mit dieser Forderung ein gänzlich falsches Signal: Hier wird der Eindruck geweckt, es gebe Verteilungsspielräume, die aber auf die Gesamtheit der Branche bezogen so nicht existieren. Mittel- und langfristig müssen Sicherheit und Zukunft der Unternehmen und damit ihrer Arbeitsplätze im Vordergrund stehen. Eine überhöhte Lohnforderung schafft kurzfristig Begeisterung bei der Belegschaft, mittel- und langfristig ist diese jedoch daran interessiert, dass ihr Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt und ihre Arbeitsplätze sicher sind.“

Peschel begründete das Ziel eines sehr moderaten Abschlusses mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: „Während in den letzten Jahren die Löhne stark gestiegen sind, konnte dies nicht durch höhere Preise am Markt ausgeglichen werden – die Folge: Die Umsätze der Unternehmen blieben gleich, die Gewinne sanken. Massive Preiskämpfe, zunehmender Wettbewerb – auch aus dem Ausland – und sinkende Produktivität sind nur drei Faktoren von vielen, die unsere gesamte Branche vor große Herausforderungen stellen.“

Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Forderung der Gewerkschaft ver.di von 5 Prozent mehr Lohn fernab der Realität. Die Tarifpartner müssen bei den Verhandlungen vor allem die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit im Blick haben, so Peschel weiter. Die Branche zählt aktuell in Deutschland etwa 600 Betriebe mit rund 100.000 Beschäf-tigten.

Die erste Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di beginnt am 4. November 2016 um 13.00 Uhr im Hotel RIU Plaza Berlin Martin-Luther-Straße 1, 10777 Berlin. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).


27.10.2016
Mit dem vierten Aushang

Mit dem vierten Aushang

Das richtige Ziel im Auge behalten

appellieren wir, dass ein maßvoller Abschluss die Erfolgsbasis der Unternehmen und der Beschäftigten nachhaltig sicher, damit die Arbeitsplätze auch in Zukunft sicher sind.


10.10.2016
Mit dem dritten Aushang

Ein fairer Abschluss zeigt Vernunft

machen wir deutlich, dass ein vernünftiger Abschluss die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Branche berücksichtigen muss – für die Sicherheit und Zukunft unserer Branche.

Der dritte Aushang für die diesjährige Tarifrunde zeigt, dass stark steigende Löhne und eine zurückgehende Produktion sowie eine gleichzeitig sinkende Produktivität die Zukunftsperspektive unserer Branche gefährden.


22.09.2016
HPV Pressemitteilung zur Forderung der Gewerkschaft ver.di

"Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung: ver.di-Forderung gefährdet Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe in der Fläche"

Berlin, 22.09.16. Die Tarifverhandlungen der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie beginnen am 4. November 2016 mit einer ersten Verhandlungsrunde in Berlin. Die heute veröffentlichte Forderung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nach einer Anhebung der Löhne und Gehälter von 5,0 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten verlässt den Boden des Realismus, den die Gewerkschaft bereits bei vielen Tarifabschlüssen in diesem Jahr gezeigt hat.

Dazu erklärte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel: „Wir setzen auf Verhandlungen, die die unterschiedliche wirtschaftliche Situation der Betriebe in unserer Branche berücksichtigt. Einige Unternehmen und Branchensegmente stehen vor deutlichen Herausforderungen, die nur bewältigt werden können, wenn man gemeinsam einen fairen Tarifabschluss anstrebt – davon ist die aktuelle ver.di-Forderung von 5,0 Prozent weit entfernt. Wir haben in den letzten Monaten in anderen Tarifbereichen gesehen, dass die Gewerkschaft auch die Zukunftsfähigkeit der Branche in den Vordergrund stellen kann und somit die Fähigkeit besitzt, Augenmaß zu beweisen.“ Dies ist auch im Interesse der Arbeitnehmer, um weiterhin gemeinsam erfolgreich sein zu können.

Bei vielen in diesem Jahr ausgehandelten Tarifabschlüssen hat sich ver.di an einem angemessenen Rahmen von um die 1,5 Prozent in der jeweils ersten Stufe orientiert. Lange Laufzeiten tragen zusätzlich dazu bei, dass die Unternehmen diverser Branchen Planungssicherheit erhalten und somit auch Handlungsspielräume gewinnen, um die vielfältigen Herausforderungen zu meistern.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).


13.09.2016
Mit dem zweiten Aushang

Signalwirkung für die Tarifverhandlungen unserer Branche

appellieren wir an alle Beteiligten, verantwortungsvoll zu handeln.

Unser zweiter Aushang zu der am 4. November 2016 beginnenden Tarifrunde der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie zeigt, dass ver.di in diesem Sommer bereits Verantwortung für die Zukunft in anderen Branchen gezeigt hat. Dies muss auch für die Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitende Industrie gelten.

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