Pressemitteilungen

28.11.2016
Mit dem sechsten Aushang

Mit dem sechsten Aushang

Damit es künftig mit unserer Branche wieder aufwärts geht

wird das in der zweiten Verhandlungsrunde vorgelegte Angebot der Arbeitgeber nochmals dargestellt und erörtert.


25.11.2016
HPV Pressemitteilung zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung am 25. November 2016

HPV Pressemitteilung zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung am 25. November 2016

"Zweite Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung: Arbeitgeber legen faires Angebot vor"

Frankfurt an Main / Berlin, 25.11.16. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di setzten heute ihre Tarifverhandlungen in Frankfurt am Main fort. In den rund dreistündigen Verhandlungen konnte jedoch keine Einigung zwischen HPV und ver.di erzielt werden. Die Arbeitgeber legten ein faires An-gebot für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoff verarbei-tenden Industrie vor: Erhöhung der Entgelte um 1,3 Prozent vom 1.1.2017 bis zum 31.1.2018.

Das Angebot der Arbeitgeber orientiert sich an der in vielen Branchenzweigen schwieri-gen Situation der Unternehmen. Diese ist mittel- und langfristig gekennzeichnet durch: hohen Wettbewerbsdruck aus dem Ausland, stagnierende Produktivität sowie sinkende Umsätze und Gewinne. Ein Nachholbedarf der Arbeitnehmer ist bei einem Zuwachs von 12,4 Prozent mehr Lohn in den letzten sechs Jahren vor diesem Hintergrund nicht gege-ben. Mit einer vom gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) prognostizierten Inflationsrate von 1,2 Prozent ergibt sich insgesamt ein faires Lohnplus für die Beschäftigten.

„Ver.di fordert eine Lohnerhöhung, die sich ausschließlich an den Unternehmen mit den besten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen orientiert. Alle anderen, die einen Tarifab-schluss ebenfalls mittragen, werden in der Betrachtungsweise der Gewerkschaft systematisch ausgeblendet. Dies ist mit unserer unternehmerischen Verantwortung für Be-triebe und Belegschaften nicht vereinbar. An dieser Verantwortung orientiert sich der Vorschlag der Arbeitgeber“, betonte der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel. „Der nächste Tarifabschluss darf nicht die Zukunftsfähigkeit vieler Unternehmen unserer Branche aufs Spiel setzen. Wir haben ein faires Angebot vorgelegt und das bedeutet konkret, dass mit einer moderaten Erhöhung auch die Wettbewerbsfähigkeit der tarifgebundenen Unternehmen erhalten bleibt bzw. wiederhergestellt werden kann. Bis zur nächsten Runde kann die Gewerkschaft die Zeit nutzen, unser Angebot zu prüfen.“ Die Verhandlungen werden am 21. Dezember 2016 in Berlin fortgesetzt.

Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).


23.11.2016
HPV Pressemitteilung zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen am 25. November 2016

HPV Pressemitteilung zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen am 25. November 2016

"Zweite Runde der Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung: ver.di muss die wirtschaftlichen Fakten anerkennen"

Berlin, 23.11.16. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di setzen am 25. November 2016 ihre Tarifverhandlungen in Frankfurt/Main fort. Im Vorfeld der zweiten Runde bekräftigen die Arbeitgeber ihre Forderung an die Gewerkschaftsvertreter, die wirtschaftliche Faktenlage in der Branche anzuerkennen.

„Um die betriebswirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen bewerten zu können, reicht es nicht aus, wie ver.di auf die Kennzahlen der letzten drei oder sechs Monate zu schauen“, sagte der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel. „Wer den Zeitraum der letzten vier bis sechs Jahre nüchtern betrachtet, muss zu dem Schluss kommen, dass sich in der Papier- und Kunststoffverarbeitung ein differenziertes Bild ergibt; dabei überwiegt allerdings die Zahl der Unternehmen und Branchenzweige, die bereits heute und in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen stehen. Deshalb ist ein Tarifabschluss erforderlich, den nicht nur einige wenige schultern können, sondern die große Mehrheit der Betriebe“, unterstrich Peschel die Notwendigkeit moderater Lohnerhöhungen.

Die Papier- und Kunststoffverarbeitung hat in den letzten Jahren – auf die gesamte Branche bezogen – mit stagnierenden Umsätze, sinkenden Gewinnen und fehlendem Produktivitätszuwachs zu kämpfen. Diese strukturelle Entwicklung erfordert neue finanzielle Spielräume, um in die Zukunftsfähigkeit der Betriebe und die Sicherheit der Arbeitsplätze investieren zu können.

Die Arbeitgeber erwarten in der zweiten Runde, dass die Gewerkschaft mit einer realistischen Forderung an den Verhandlungstisch zurückkehrt; dies ist eine wichtige Voraussetzung für zielführende Verhandlungen. Ver.di fordert fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 12 Monaten. „Wir wollen weiterhin konstruktiv mit dem Tarifpartner an einer gemeinsamen Lösung arbeiten, die neben einem fairen Lohnplus vor allem auch die Sicherheit und Zukunft unserer Branche in den Fokus stellt“, betonte Peschel.

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di beginnt am 25. November 2016 um 13.00 Uhr im Le MERIDIEN Parkhotel Frankfurt, Wiesenhüttenplatz 28-38, 60329 Frankfurt/Main. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptge-schäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).


22.11.2016
Mit dem fünften Aushang appellieren wir an Augenmaß und Realismus, denn beides ist die Basis für einen gemeinsamen Erfolg in der Zukunft.

Mit dem fünften Aushang appellieren wir an Augenmaß und Realismus, denn beides ist die Basis für einen gemeinsamen Erfolg in der Zukunft.

"Sicherheit und Zukunft für unsere Branche: Notwendig und wichtig"

wird ver.di aufgefordert, in der zweiten Runde eine realistische und zukunftsfähige Forderung zu stellen.


04.11.2016
HPV Pressemitteilung zur ersten Runde der Tarifverhandlungen am 4. November 2016

HPV Pressemitteilung zur ersten Runde der Tarifverhandlungen am 4. November 2016

"Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung vertagt – ver.di muss eine realistische Forderung vorlegen"

Berlin, 4.11.16. Heute starteten in Berlin die Tarifverhandlungen für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Die Arbeitgeber lehnten die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten ab; nach drei Stunden intensiver Gespräche wurden die Verhandlungen vertagt.

Der Verhandlungsführer des Hauptverbands Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V., Jürgen Peschel, forderte die Gewerkschaft auf, Vorstellungen zu entwickeln, die der heterogenen, in Teilen der Branche schwierigen Situation gerecht werden; fünf Prozent mehr Lohn sind auf kurz-, mittel- und langfristige Sicht keine realistische Verhandlungsbasis: Stagnierende Umsätze, sinkende Gewinne, kein Produktivitätszuwachs – dies ist das Szenario, das unsere Branche in den letzten Jahren kennzeichnete – eine signifikante Änderung ist nicht zu erwarten. Dem stehen Lohnerhöhungen von 12,4 Prozent in den letzten sechs Jahren bei niedriger Inflationsrate entgegen. Die Aufgabe ist klar – die Gewerkschaft muss zunächst eine nachvollziehbare, neue Forderung vorlegen.“

Peschel betonte die Bereitschaft der Arbeitgeber, wie in den vergangenen Jahren konstruktiv und mit gemeinsamer Weitsicht auf einen Abschluss hinzuarbeiten. Dazu muss allerdings die Ausgangsvoraussetzung eine andere sein. „Es gibt keinen Nachholbedarf, es gibt einen Bedarf vorauszuschauen: Sicherheit und Zukunft sind die Parameter, die für die Betriebe und die Belegschaft gleichsam von großer Bedeutung sind. Das muss sich in dem anzustrebenden Abschluss deutlich niederschlagen.

Die Verhandlungen werden am 25. November 2016 ab 13.00 Uhr in Frankfurt am Main fortgesetzt.

Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen während der gesamten Verhandlungen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing
Hauptgeschäftsführer des HPV
Telefon: 030 / 24 78 183-10
E-Mail: stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel
Geschäftsführung 74z Consult
Telefon: 0151 / 23 45 32 62
E-Mail: waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitsgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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