Pressemitteilungen

20.09.2018
HPV Pressemitteilung 08/2018

ver.di-Forderung verkennt die wirtschaftlichen Besonderheiten der Branche

Berlin, 20.09.18. Die Tarifverhandlungen der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie beginnen am 10. Oktober 2018 mit einer ersten Verhandlungsrunde in Berlin. Heute veröffentlichte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihre Forderung nach einer Anhebung der Löhne und Gehälter von 6,0 Prozent, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Aus-bildungsvergütungen sollen um 90 EUR steigen. Diese Forderung ignoriert komplett die wirtschaftlichen Besonderheiten unserer Branche, teilte der HPV in Berlin mit.

„Tarifverhandlungen sind das wichtigste Instrument, um die branchenspezifischen Besonderheiten in gemeinsamen Abschlüssen zu berücksichtigen. Dies ist die Basis dafür, dass Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen von Tarifabschlüssen profitieren“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „In der letzten Woche haben wir in einem Statement zur wirtschaftlichen Situation in der Papier- und Kunststoffverarbeitung ausführlich dargelegt, dass die finanziellen Handlungsspielräume bei vielen unserer Mitglieder weiterhin abnehmen. An diesen Unternehmen muss sich ein Flächentarifabschluss orientieren und nicht an den Spitzenreitern der Branche – ganz zu schweigen von einem Vergleich mit den Tarifabschlüssen anderer Branchen, die gerne als Vorbild angeführt werden.

Wir setzen auf faire Verhandlungen, die vor allem die Sicherheit und die Zukunft unserer Branche im Fokus haben. Als eine vernünftige Verhandlungsbasis ist die jetzt veröffentlichte ver.di-Forderung daher ungeeignet“, konstatierte Peschel. „Die tariflichen Ausbildungs-vergütungen unserer Branche liegen bereits heute deutlich über dem Durchschnitt. Die Forderung zur Anhebung um mehr als 10 Prozent im ersten Ausbildungsjahr führt im Ergebnis dazu, dass weniger Betriebe ausbilden werden – ganz einfach, weil die finanziellen Handlungsspielräume vieler Unternehmen dies nicht zulassen“, so Peschel weiter.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 23 45 32 62
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

13.09.2018
HPV Pressemitteilung 07/2018

Erwartungen an die nächste Entgelterhöhung sollten die Lage der Branche widerspiegeln

Berlin, 13.09.18. Im nächsten Monat stehen die Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie an. Der HPV appelliert im Vorfeld der Tarifrunde an die Gewerkschaft ver.di, bei ihrer Lohnforderung die Besonderheiten der Branche zu berücksichtigen.

„Wir wertschätzen die Leistung unserer Mitarbeiter und dies kommt auch in den Entgelterhöhungen der letzten Tarifrunden zum Ausdruck. So sind die Löhne bereits im April dieses Jahres um 2,1 Prozent gestiegen“, sagte HPV-Präsident Jürgen Peschel. „Richtig ist, dass die Umsätze zuletzt zugelegt haben und die Auslastung der Unternehmen in vielen Teilen unserer Branche recht gut ist. Richtig ist aber auch, dass wir in den letzten Jahren mit einem enormen Kostenanstieg durch hohe Rohstoffpreise zu kämpfen haben. Gleichzeitig können wir seit langem die Kostensteigerungen nur zum Teil an die Kunden weitergeben. Dies verringert die Finanz- und damit die Handlungsspielräume der Unternehmen erheblich“, sagte Peschel.

Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) stützt die Aussagen des HPV-Präsidenten. Die ausgewerteten Daten des Statistischen Bundesamtes zeichnen kein positives Bild, zum Beispiel bei der Wellpappenproduktion. Dort sind die Preise für Wellpappenrohpapier seit 2015 um 19,7 Prozent gestiegen.

Neben der branchenspezifischen wirtschaftlichen Situation verweist der HPV auf viele äußere Faktoren, die zusätzlich die finanziellen Spielräume der Unternehmen verengen. Dazu zählen beispielsweise höhere Energiepreise und steigende Logistikkosten. Hinzu kommen konjunkturelle Risiken durch Handelskriege und eine sich verschärfende Wettbewerbssituation durch Unternehmen im europäischen Ausland.

Auch die aktuell laufende Umfrage des HPV zur wirtschaftlichen Situation der Branchenunternehmen spiegelt bis zum jetzigen Zeitpunkt ein heterogenes Bild wider. Als Trend zeichnet sich ab, dass es mehr Unternehmen gibt, die von der allgemeinen Konjunkturlage nicht in dem Maße profitieren, wie man es vermuten würde.

„Die allgemeine wirtschaftliche Situation in Deutschland und die Tarifabschlüsse ande-rer Branchen dürfen deshalb nicht zur Richtschnur für die nächste Tarifrunde in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie werden. Für uns stand in den letzten Jahren bei den Tarifverhandlungen eines immer im Vordergrund: Die erzielten Ergebnisse für Arbeitnehmer und Unternehmen müssen auch die Sicherheit und die Zukunft im Blick behalten. Wenn die Gewerkschaft alle Faktoren ins Kalkül zieht, die wir angeführt haben, müsste die Lohnforderung entsprechend fair ausfallen“, sagte HPV-Präsident Peschel.

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01.08.2018
HPV Pressemitteilung 06/2018

HPV zeichnet die Jahrgangsbesten in Beruf und Studium aus

Preisverleihung für die jahrgangsbesten Techniker bei den Abschlussfeiern in Altenburg und München sowie der besten Bachelorabsolventen an der Hochschule München

Berlin, 31. Juli 2018. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. verlieh auch in diesem Jahr wieder Preisgelder für die jahrgangsbesten Techniker/innen und Bachelorabsolventen/innen. Traditionell zeichnet der HPV seit vielen Jahren die besten Absolventen/innen der verschiedenen Ausbildungsbereiche aus – mit Urkunden und Geldpreisen in einem Gesamtwert von 4.500 EUR. Die Jahrgangsbesten erhalten jeweils Preisgelder vom 1.000 EUR, die Zweitplatzierten ein Preisgeld von 500 EUR.

„Mit der Besten-Prämierung honoriert der HPV die Anstrengungen der jungen Mitarbeitenden und Studierenden für unsere Branche. Wir setzen darauf, dass wir auf diesem Weg unsere Branche weiterhin attraktiv und interessant für junge Nachwuchskräfte machen,“ so Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV.

In diesem Jahr wurden wieder Preisgelder in zwei Kategorien ausgelobt. Für die Technikerausbildung an den Berufsschulen in Altenburg (Thüringen) und München sowie für den Bachelor-Studiengang Papier und Verpackung, Studienrichtung Verpackungstechnik und Kunststofftechnologie an der Hochschule München.

Bereits am 15. Juni 2018 wurden Martina Brandes und Stefan Meßlage für Ihrem Abschluss zur/m Staatlich geprüften Papiertechniker/in an der Berufsschule in Altenburg ausgezeichnet. Beide hatten sich für die in Altenburg angebotene berufsbegleitende vierjährige Weiterbildung zur/m Papiertechniker/in entschieden.

Bernhard Berle und Moritz Specht wurden am 18. Juli 2018 für Ihren Abschluss zum Staatlich geprüften Papiertechniker an der Alois Senefelder Berufsschule in München als Jahrgangsbeste ausgezeichnet. Zusammen mit vier weiteren Absolventen entschieden sie sich nach ihrer Berufsausbildung für eine zweijährige, Weiterbildung in Vollzeit zum Papiertechniker. „Wir freuen uns darüber, dass Sie sich für eine Karriere in unserer Wachstumsbranche entschieden haben, sagte Rössing, der die Jahrgangsbesten auf der Abschlussfeier ehrte.

Für den besten Abschluss des Bachelor-Studiengangs Papier- und Verpackung, Studienrichtung Verpackungstechnik und Kunststofftechnologie an der Hochschule München wurde Felix Hiller ausgezeichnet; den zweitbesten Abschluss im Studiengang erreichte Celina Kuhn. Beide erhielten ihre Auszeichnung am 31. Juli 2018 in München.

 

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24.07.2018
Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV): Gute Konjunktur kommt nicht überall in der Branche an

Berlin, 16.1.18. Anlässlich des ersten Branchentreffens im neuen Jahr am 15. Januar 2018 in Berlin bezieht HPV-Präsident Jürgen Peschel Stellung zur wirtschaftlichen Situation in der Papier- und Kunststoffverarbeitung:

„Die Unternehmen der Papier- und Kunststoffverarbeitung können nur bedingt in den Kanon der allgemeinen Begeisterung über die momentan gute gesamtwirtschaftliche Lage einstimmen. Die Situation der verschiedenen Teilbranchen ist weiterhin sehr unterschiedlich: Wir haben Branchenzweige in denen es ähnlich gut läuft wie in der Gesamtkonjunktur, gleichzeitig gibt es andere mit durchwachsener oder sogar angespannter Wirtschaftslage.“

Wer sich ein umfassendes Bild der Branche machen wolle, müsse die konjunkturelle Entwicklung über einen längeren Zeitraum bewerten: So relativiere sich die gute Auftragslage der letzten Monate, beispielsweise im Segment Wellpapp-Verpackungen vor dem Hintergrund der Entwicklungen der Papierpreise. Weiterhin seien große Branchenbereiche betroffen von strukturellen Veränderungen, wegbrechenden Auslandsmärkten oder zusätzlichen internationalen Konkurrenten aus Mittel- und Osteuropa.

„Jeder Kaufmann weiß, dass sich volle Auftragsbücher nicht immer in steigenden Gewinnen niederschlagen. Den Unternehmen unserer Branche machen vor allem die enormen Preissteigerungen im Rohstoffeinkauf zu schaffen. Hinzu kommen zum Beispiel die stark steigenden Energiepreise. In den letzten Jahren ist es nicht gelungen, die gestiegenen Kosten an die Marktpartner weiterzugeben.“

Im Nachgang des letzten Tarifabschlusses zeigt sich vor allem in lohnintensiven Teilbranchen, dass die starken Tariferhöhungen der letzten sechs Jahre vielen Unternehmen wenig Spielraum für wichtige Investitionen lassen.

Vor dem Hintergrund der anstehenden Koalitionsverhandlungen adressiert der HPV an die politisch Verantwortlichen, auch in Zeiten einer guten Konjunktur positive wirtschaftliche Rahmenbedingungen in den Fokus zu rücken: „Die nach oben korrigierten Prognosen der Wirtschaftsinstitute dürfen die Politik nicht dazu verleiten, die Unternehmen in ihrer Handlungsfähigkeit einzuschränken.“

In der Papier- und Kunststoffverarbeitung sind zur Zeit rund 100.000 Mitarbeiter in rund 600 Betrieben beschäftigt.

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Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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14.06.2018
HPV Pressemitteilung 04/2018

HPV fokussiert Azubimarketing / Preisträgerinnen und Preisträger des Azubi-Wettbewerbs „Papplic Viewing“ in Berlin ausgezeichnet

„Betriebsanleitung für Jugendliche – wie ticken Auszubildende“

Berlin, 11.06.18. Es gibt keine Generation Y oder Z. Die Vielfalt der jungen Menschen lässt es nicht zu, diese derart pauschal zu kategorisieren. Zudem werden die Unterschiede künftig noch weiter zunehmen. Insofern müssen Unternehmen genau abwägen, welche Zielgruppen innerhalb der potenziellen Auszubildenden für sie wichtig sind. Dies ist ein Fazit, das Peter Martin Thomas, Leiter der Sinusakademie in Heidelberg, in seinem Vortrag beim Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) zog.

Thomas referierte zu dem Thema „Betriebsanleitung für Jugendliche – wie ticken Auszubildende“ auf der diesjährigen HPV-Mitgliederversammlung am 8. Juni in Berlin. Dabei stellte er aus dem Sinus-Lebensweltmodell U18 drei verschiedene Milieus vor, die aus seiner Sicht relevant für die Papier und Kunststoffe verarbeitende Industrie sind.

Auf die vielfältigen Ansprüche der heutigen Jugendlichen an ihren Arbeitsplatz – zum Beispiel die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Karriere und Freizeit – müssten die Unternehmen reagieren, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein: mit familienfreundlichen Rahmenbedingungen; wertschätzender Führung und regelmäßiger Leistungsbewertung; mit einem guten Betriebsklima und Teamgeist sowie attraktiven Weiterbildungs- und Karrierechancen.

Gewinner des Azubi-Wettbewerbs 2018 „Papplic Viewing“ ausgezeichnet

Im Anschluss an Thomas‘ Vortrag kürte der HPV die Preisträger des Wettbewerbs „Papplic Viewing“. Auszubildende der Branche aus dem ganzen Bundesgebiet waren dem Aufruf des Verbandes gefolgt und hatten Entwürfe zu Fanartikeln aus Papier, Pappe und Kunststoff eingesandt – das Ziel: Die Fanartikel sollten geeignet sein, den Beruf des Packmitteltechnologen (m/w) bei Public Viewings zu bewerben.

Unter einer großen Anzahl von Bewerbungen setzten sich am Ende drei Entwürfe durch: Der erste Preis ging an ein Team der Karl Knauer KG aus Biberach. Der Entwurf ist ein Sitz aus Pappe mit integriertem Getränkehalter; gleichzeitig kann dieser schnell und einfach zu einem Fanschild gefaltet werden. Den zweiten Preis gewann ein ebenfalls aus weiblichen und männlichen Auszubildenden zusammengesetztes Team von Weig Packaging in Mayen: Es hatte eine Snackbox entworfen, mit integriertem Handyhalter und einer Übersicht der Spiele. Dritter Preisträger ist ein Auszubildender von Brohl Wellpappe aus Mayen, der ein detailreiches Modell des Kölner Doms entwickelt hatte. Zusätzlich zu den Geldpreisen für die einzelnen Preisträger sponserte der HPV den Gewinnern die Reise nach Berlin und die Teilnahme am Rahmenprogramm der Mitgliederversammlung.

„Alle Einsendungen bieten gelungene Beispiele dafür, wie kreativ und abwechslungsreich der Beruf des Packmitteltechnologen (m/w) ist. Die anspruchsvollen Entwürfe sind ein guter Beleg für die Kompetenzen, die die angehenden weiblichen und männlichen Packmitteltechnologen in ihrer Ausbildung erworben haben. Für den HPV ist der zum zweiten Mal ausgetragene Wettbewerb nicht nur ein Leistungsbeweis nach innen und außen.

Wir wollen den interessanten Beruf des Packmitteltechnologen (m/w) auch auf diesem Weg noch bekannter machen“, sagte Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV.

In diesem Zusammenhang lobte auch der Leiter der Sinusakademie, Peter Martin Thomas, die HPV-Aktivitäten im Ausbildungsmarketing: „Weil es immer schwieriger wird, junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen, muss man so früh wie möglich Aufmerksamkeit für die eigenen Berufe bei der gewünschten Zielgruppe erzeugen. Die Idee, auf Public Viewing-Fanartikeln für ausgewählte Berufe zu werben, ist genau der richtige Weg“, so Thomas. In Verbindung mit dem Wissen über die Motive für die Berufswahl und die Zukunftsvorstellungen junger Menschen, könne so eine treffsichere Kampagne entwickelt werden. Ausbildungsmarketing müsse immer direkt an der Lebenswelt junger Menschen ansetzen

Alle Preisträger und ihre Entwürfe werden aktuell auch auf der Seite https://wettbewerb.karriere-papier-verpackung.de/ präsentiert.

Der HPV wird sich neben seinen vielfältigen Aktivitäten in der AG Karriere Verpackung auch im Rahmen einer eigenen Tagung am 8.11.2018 mit dem Thema Ausbildungsmarketing befassen.

 

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Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
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Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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