Pressemitteilungen

13.12.2018
HPV Pressemitteilung 13/2018

Keine Einigung zwischen Arbeitgeberverband HPV und ver.di

Berlin, 13.12.18. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung und die Gewerk-schaft ver.di setzten heute ihre Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Berlin fort. Trotz intensiver, rund sechsstündiger Gespräche konnte in der dritten Verhandlungsrunde keine Einigung erzielt werden.

Der HPV hatte sein faires Angebot mit der Einführung einer Öffnungsklausel verknüpft, um der wirtschaftlich angespannten Situation einiger Unternehmen in den Teilbranchen Rechnung zu tragen.
„Unser aktuelles Angebot ist fair und orientiert sich an der besonderen wirtschaftlichen Situation unserer Branche und speziell der Teilbranchen wie beispielsweise der Tapetenindustrie. Die geringen finanziellen Spielräume vieler Unternehmen ließen ein höheres Angebot – wenn überhaupt – nur zu, wenn gleichzeitig eine Öffnungsklausel vereinbart wird“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Wir setzen weiterhin auf Dialog und bleiben gesprächsbereit.“

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 14. Januar 2019 um 13.00 Uhr in Berlin statt. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183-10
E stefan.roessing@hpv-ev.org
Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 2345 3262
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

10.12.2018
HPV Pressemitteilung 12/2018

Nach sehr fairem Angebot der Arbeitgeber ist ver.di am Zug

Berlin, 10.12.18. Am 13. Dezember werden die Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Berlin fortgesetzt. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. betont im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde, dass nach einem sehr fairen Angebot der Arbeitgeber die Gewerkschaft ver.di eine realistische Bewertung vornehmen muss.

„Die Arbeitgeber haben ein deutliches, positives Signal an die Belegschaften gesendet. Die schwierige branchenspezifische Situation in der Papier- und Kunststoffverarbeitung erfordert einen Fokus darauf, was machbar ist, nicht was wünschenswert wäre“, erklärte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Indem wir die Ausbildungsvergütungen um 90 Euro anheben wollen, dokumentieren wir, dass wir auf den Nachwuchs in unserer Branche setzen. Auch die Mitarbeiter in den Betrieben profitieren vom HPV-Angebot: Seit 2012 sind die Löhne in der Branche um 16,6 Prozent gestiegen, das ist ein Reallohnplus von 7,7 Prozent. Darauf legen wir jetzt noch einmal 4 Prozent.

Wir haben uns mit unserem Angebot einen großen Schritt auf die Gewerkschaft ver.di zu bewegt. Jetzt erwarten wir, dass sich auch ver.di auf einen konstruktiven Abschluss zubewegen wird. Wir gehen weiterhin mit einer offenen Gesprächsbereitschaft in die nächste Verhandlungsrunde.“

Das Angebot sieht für die rund 100.000 Beschäftigten eine Entgelterhöhung von 4,0 Prozent bei einer Laufzeit von 29 Monaten vor. Für die Ausbildungsvergütungen bieten die Arbeitgeber ein Plus von 90 Euro an, wie von ver.di gefordert. Die Entgelterhöhung soll in zwei Stufen erfolgen (2,1 Prozent ab April 2019 und 1,9 Prozent ab April 2020). Die Ausbildungsvergütungen sollen ebenfalls ab April des nächsten Jahres steigen.

Die nächste Verhandlungsrunde wird am 13. Dezember 2018 um 11.30 Uhr im NOVOTEL Berlin am Tiergarten, Straße des 17. Juni 106 – 108, 10623 Berlin, fortgesetzt. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

 

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Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
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Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

21.11.2018
HPV Pressemitteilung 11/2018

Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV): Gewerkschaft ver.di lehnt ein äußerst faires Angebot ab

Berlin, 20.11.18. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft ver.di trafen sich heute in Berlin zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie. Die Arbeitgeber legten für die rund 100.000 Beschäftigten ein Angebot vor: 4,0 Prozent Entgelterhöhung bei einer Laufzeit von 29 Monaten. In der ersten Stufe sollen die Löhne und Gehälter am 1. April 2019 um 2,1 Prozent steigen und in der nächsten Stufe um 1,9 Prozent am 1. April 2020. Das Angebot steht unter der Prämisse einer Öffnungsklausel für Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Für die Ausbildungsvergütungen bieten die Arbeitgeber ein Plus von 90 Euro ebenfalls ab dem 1. April 2019 an, wie von ver.di gefordert. In den rund fünfstündigen Verhandlungen konnte jedoch keine Einigung mit der Gewerkschaft erzielt werden, die Gewerkschaft hat das Angebot der Arbeitgeber abgelehnt.

Das Angebot ist ein deutliches Signal an die Belegschaften trotz einer schwierigen branchenspezifischen Situation; schließlich können viele Teilbranchen nicht an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung partizipieren. Der HPV dokumentierte in der Verhandlung die wirtschaftliche schwierige Situation in den Teilbranchen Wellpappe, flexible Verpackungen, Faltschachtel, Etiketten und Tapete. Historisch hohe Papierpreise, gestiegene Lohnstückkosten, Wettbewerbsdruck aus dem Ausland sowie massive Exportverluste sind die Kennzeichen, die einzeln oder zusammen auf die Teilbranchen zutreffen. Auf alle Teilbranchen trifft zu, dass die Preissteigerungen nicht im erforderlichen Umfang an den Markt weitergegeben werden können.

„Mit einer faktenreichen Dokumentation haben wir dargelegt, dass sich die Forderung von ver.di überhaupt nicht an den branchenspezifischen Kennzahlen orientiert. Unser faires Angebot geht auf das berechtigte Interesse der Arbeitnehmer ein, Reallohnverluste zu vermeiden; gleichzeitig tragen wir der Notwendigkeit Rechnung, dass die Spielräume der Betriebe für Investitionen nicht zu sehr eingeschränkt werden. Mit der Erhöhung der bereits weit überdurchschnittlichen Ausbildungsvergütung belegen wir, dass die Ausbildung in unseren Betrieben einen enorm hohen Stellenwert besitzt. An dieser Verantwortung orientiert sich der Vorschlag der Arbeitgeber“, betonte der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel. „Wir erwarten von ver.di, dass die Gewerkschaft unser gutes Angebot im Kontext der branchenspezifischen wirtschaftlichen Situation bewertet. Jetzt ist es an der ver.di, sich zu bewegen. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Warnstreiks in einem dem Verhandlungsstand verhältnismäigen Rahmen zurückgeführt werden. Dies ist die Basis, um Tarifverhandlungen konstruktiv abschließen zu können.“

Die nächste Verhandlungsrunde wird am 13. Dezember 2018 in Berlin fortgesetzt. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

 

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Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
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Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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11.10.2018
HPV Pressemitteilung 10/2018

Tarifverhandlungen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung vertagt – Arbeitgeber fordern von ver.di einen Fokus auf die Branche

Berlin, 10.10.2018. Heute starteten in Berlin die Tarifverhandlungen für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie. Die Arbeitgeber lehnten die Forderung der Gewerkschaft ver.di ab. Diese verlangt nach einer Anhebung der Löhne und Gehälter von 6,0 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 90 EUR steigen. Nach mehrstündigen Gesprächen wurden die Verhandlungen vertagt.

„Die Höhe der Forderung und ihre Begründung durch die Gewerkschaft ver.di sind für die Arbeitgeber nicht nachvollziehbar, weil sie die Realität unserer Branche komplett ausblenden“, betonte der Verhandlungsführer des Hauptverbands Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV), Jürgen Peschel. Er appellierte an die Gewerkschaft, die Forderung an die branchenspezifische wirtschaftliche Situation anzupassen.

Peschel unterstrich die Bereitschaft der Arbeitgeber, wie in früheren Verhandlungen, gemeinsam und konstruktiv einen Abschluss anzustreben. Dazu gebe es aber eine Grundvor-aussetzung: „der Fokus auf die besonderen wirtschaftlichen Faktoren der eigenen Branche. Eine horizontale Sichtweise auf die allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten hingegen verstellt den Blick auf die Realität in der Papier- und Kunststoffverarbeitung“, sagte Peschel.

Die Verhandlungen werden am 20. November 2018 um 12.00 Uhr in Berlin fortgesetzt. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

 

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Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T   030 / 24 78 183-10
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Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T   0151 / 2345 3262
E   waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er 600 Betrieben mit über 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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04.10.2018
HPV Pressemitteilung 09/2018

Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV): Tarifverhandlungen erfordern einen klaren Branchenfokus

Berlin, 04.10.18. Der Hauptverband der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie (HPV) startet am 10. Oktober 2018 in Berlin in die diesjährige Tarifrunde. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel, setzt wie bei den letzten Tarifrunden auf einen konstruktiven Verhandlungsmodus. In Anbetracht der Forderung der Gewerkschaft ver.di werde sich dieses Ziel allerdings nicht leicht umsetzen lassen. Diese verlangt nach einer Anhebung der Löhne und Gehälter von 6,0 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 90 EUR steigen.

„Wir sind sehr gespannt, wie die Gewerkschaft ver.di ihre Forderung begründen will. Bereits im Vorfeld haben wir mit Fakten belegt, warum ein Vergleich unserer Branche mit der gesamtwirtschaftlichen Lage nicht zum Ziel führen wird“, sagte Peschel. „Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen steht die Papier- und Kunststoffverarbeitung seit Jahren vor Herausforderungen, die vielfach struktureller Natur sind. Dazu zählen vor allem die gestiegenen Rohstoffpreise, die nicht an die Kunden überwälzt werden konnten und können. Hinzu kommt neben weiteren Aspekten ein verschärfter Wettbewerb durch viele neue Produktionsstätten im grenznahen Ausland.

Bereits vor einem halben Jahr haben wir die Löhne und Gehälter um 2,1 Prozent angehoben. Bei den Auszubildenden vergüten wir schon überdurchschnittlich. Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Forderung der Gewerkschaft ver.di von 6 Prozent mehr Lohn sehr weit von dem entfernt, was die Unternehmen verkraften können. Und sie verkennt einen wichtigen Grundsatz: Die Tarifpartner müssen bei den Verhandlungen immer die besonderen wirtschaftlichen Faktoren der eigenen Branche berücksichtigen“, so Peschel weiter. Diese zählt aktuell in Deutschland etwa 600 Betriebe mit rund 100.000 Beschäftigten.

Die erste Verhandlungsrunde zwischen HPV und ver.di beginnt am 10. Oktober 2018 um 13.00 Uhr im Hotel Titanic Chaussee, Chausseestraße 30, 10115 Berlin. Der Verhandlungsführer des HPV, Jürgen Peschel und der Hauptgeschäftsführer, Stefan Rössing, stehen im Vorfeld und während der Verhandlungsrunde für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Stefan Rössing, Hauptgeschäftsführer des HPV
T 030 / 24 78 183 10
E stefan.roessing@hpv-ev.org

Wolfram Zabel, Geschäftsführung 74z Consult
T 0151 / 23 45 32 62
E waz@74z.de

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. vertritt als Dachverband von neun regionalen Landesverbänden und einem fachlichen Arbeitgeberverband die Interessen der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Spitzenverband der Branche verleiht er circa 600 Betrieben mit rund 100.000 Mitarbeitern in sozial- und tarifpolitischen Fragen international und auf Bundesebene eine Stimme. So ist der HPV die arbeitgeberseitige Tarifvertragspartei von ver.di. Außerdem vertritt er die Brancheninteressen in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

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