Pressemitteilungen

01.07.2010
Jahresmitgliederversammlung der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Berlin

Dr. Heinrich Spies als Präsident wieder gewählt

Berlin, 1. Juli 2010. Dr. Heinrich Spies (48), geschäftsführender Gesellschafter der May + Spies GmbH aus Düren, ist als Präsident des Hauptverbandes Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) bestätigt worden. Es ist seine zweite Amtszeit an der Spitze des tarif- und sozialpolitischen Dachverbandes der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Deutschland. Diese zählt fast 600 Betriebe mit rund 90.000 Beschäftigten.

Neuer Vizepräsident und Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses ist Jürgen Peschel. Der Geschäftsführer der Smurfit Kappa Wellpappenwerk Waren GmbH aus Waren an der Müritz ist damit verantwortlich für die Verhandlungsführung in Tarifrunden und Nachfolger von Dr. Hans Ulrich Dorau. Desweiteren gehören dem geschäftsführenden Präsidium an: Detlev Wessel, Wellpappenfabrik GmbH in Grünstadt-Sausenheim, Dr. Matthias Römer, Geschäftsführer, Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG in Remshalden, sowie Günther Berninghaus, Geschäftsführender Gesellschafter, Papierwerk Landshut Mittler GmbH & Co. KG in Wörth a.d. Isar.

Laut Spies könne die Branche sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken. In diesem Zusammenhang wertete Spies den Tarifabschluss mit ver.di in 2010 als ausdrücklichen Erfolg. Nach den krisenbedingten Einbrüchen würde dieser den aktuellen wirtschaftlichen Aufholprozess mit moderaten Lohnstufen und einer 28 monatigen Laufzeit nachhaltig stützen. Mit Stand April 2010 verzeichnet die Branche weiter steigende Gesamtumsätze
(+ 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und Auftragseingänge (+ 4,7 Prozent), während die Beschäftigtenzahlen nur noch geringfügig zurückgingen (-2,6 Prozent).

Als wichtigste Aufgabe bezeichnete Spies die weitere politische Etablierung des Verbandes nach dem Umzug von Frankfurt nach Berlin. Das Hauptbetätigungsfeld sei hierbei die Sozial- und Bildungspolitik. Gerade die Gewinnung qualifizierter Beschäftigter sei angesichts des demografischen Wandels eine der größten Herausforderungen der Branche. Mit dem aufgebauten Team um Hauptgeschäftsführer Helge Martin Krollmann habe der HPV dafür die Grundlagen geschaffen und bereits in Zusammenarbeit mit den neun Landesverbänden deutlich an Schlagkraft gewonnen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Helge Martin Krollmann, Hauptgeschäftsführer, Tel. 030 / 24 78 183-0
Thomas Stach, Stach`s Kommunikation & Management GmbH,
Tel. 069 / 97 67 13-0, E-Mail: thomas.stach@stach-s.de



Aktuelle Informationen zum Tarifjahr 2014

An dieser Stelle werden wir in regelmäßigen Abständen Aushänge für die Mitarbeiter in den Unternehmen veröffentlichen.

Mit unserem vierten Aushang, der seit dem 21. August 2014 verfügbar ist, appelieren wir, gemeinsam einen zukunftsfähigen Tarifabschluss zu finden:

Unsere früheren Aushänge zur diesjährigen Tarifrunde finden Sie weiterhin hier:



Am 23. April beginnt in Wiesbaden die diesjährige Tarifrunde.

Tarifrunde 2010

Beitrag zur Krisenbewältigung und Stützung des Aufschwungs: Tarifparteien der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie einigen sich auf einen Abschluss bis Ende August 2012

Die Tarifparteien der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie haben sich am frühen Morgen des 20. Mai auf einen Abschluss für die rund 600 Betriebe mit ihren fast 100.000 Beschäftigten geeinigt. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) wertet den mit der Gewerkschaft ver.di ausgehandelten Tarifvertrag als gutes Ergebnis in einer schwierigen Übergangsphase zwischen Krise und möglichem Aufschwung.

Es ist einer der ersten Tarifabschlüsse einer namhaften Industrie in Deutschland, der nicht mehr nur im Zeichen der Krisenbewältigung stand, sondern auch die sich stabilisierenden Aufwärtstendenzen abbilden musste. Es wird als ein ausdrücklicher Erfolg gesehen, dass dieser Trend langfristig positiv flankiert und den Betrieben für 28 Monate Planungssicherheit gegeben wird.

Der Abschluss sieht 6 Nullmonate ab 1. Mai 2010 vor sowie lineare Lohnsteigerungen von 1,3 Prozent zum 1. November 2010, von 1,5 Prozent zum 1. Mai 2011 und 1,3 Prozent zum 1. März 2012 vor. Die Laufzeit beträgt 28 Monate bis zum 31. August 2012.

Tarifrunde 2010 beginnt
Am 23. April beginnt in Wiesbaden die diesjährige Tarifrunde.

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